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Innere Blockaden lösen: Was mein Freund, der Schäferhund mir über mein Unterbewusstsein beigebracht hat

12. September 2026/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Eine Sommerabend-Geschichte aus Ungarn, ein gefletschtes Hundegebiss – und warum unser Gehirn manchmal Schutzprogramme installiert, die wir gar nicht bestellt haben.

Balaton, 1970er. Abendessen ist vorbei.

Ich bin sieben Jahre alt, der Campingplatz riecht nach Grillrauch und Sonnencreme, und ich habe noch ein paar Wurstscheiben übrig.

Der Schäferhund der Nachbarn ist riesig. Für ein Kind meiner Größe wirklich beeindruckend groß. Aber wir kennen uns schon ein paar Tage. Er ist brav, gut erzogen, und ich mag ihn. Also hocke ich mich neben ihn. Seine Augen, seine Ohren, seine Schnauze auf einer Höhe mit meinem Gesicht, füttere ich ihn Scheibe für Scheibe.

Als die letzte Wurst weg ist, hebe ich die Hand, will ihm über den Kopf streicheln.

Was dann passiert, dauert vielleicht zwei Sekunden. Er reißt den Kopf nach oben. Sein Kiefer kracht – direkt vor meinem Gesicht – zusammen. Er knurrt kurz und grollend. Dann bellt er los. Ich bin wie eingefroren.

Erwachsene schreien. Jemand prügelt auf den Hund ein. Ich stehe heulend im Schutz meiner Eltern und weiß nicht, was mich mehr erschüttert: der Schreck, die Angst, er könne mich beißen, oder dass er mir gleichzeitig so leid tut. Er wollte wahrscheinlich nur spielen. Dachte vielleicht, da ist noch Wurst.

Aber mein siebenjähriger Kopf hat in diesem Moment etwas anderes gelernt.

Warum dein Gehirn innere Blockaden installiert. Und das völlig sinnvoll ist

Kein bewusster Entschluss. Kein Nachdenken. Einfach: Hunde sind gefährlich. Hunde greifen an. Hunde = Abstand halten.

Seit diesem Abend wechselte ich die Straßenseite, sobald ich einen Hund in der Ferne bellen hörte. Bloß keinem mehr nahekommen. Egal wie klein, egal wie flauschig oder freundlich. Ein Teil von mir hatte entschieden: Nie wieder.

Das ist kein Drama. Das ist ganz normales menschliches Funktionieren.

Unser Gehirn ist ein Überlebensprofi. Es registriert: Hier war Gefahr. Es installiert sofort ein Schutzprogramm: Beim nächsten Mal reagieren wir schneller. Dieses Programm läuft dann – zuverlässig, automatisch, ohne Rückfrage – immer weiter. Auch dann noch, wenn die ursprüngliche Situation längst vorbei ist.

Der Fachbegriff dafür lautet Konditionierung. Ich nenne es: ein innerer Teil, der aufgepasst hat.

Innere Teile. Wovon reden wir eigentlich?

Stell dir vor, dein Geist ist kein einzelnes, einheitliches System, sondern eher ein Team aus vielen verschiedenen Anteilen. Jeder dieser Anteile ist irgendwann entstanden, weil er gebraucht wurde. Weil er dich geschützt hat. Weil er eine Lektion gelernt hat, die damals wichtig war.

Mein „Hunde-Angst-Teil“ ist an einem Sommerabend am Balaton entstanden. Er hat seinen Job gemacht: mich schützen. Und er hat diesen Job jahrelang weitergemacht, auch wenn ich als Erwachsene längst wusste: Die meisten Hunde beißen nicht.

Das Wissen hilft nicht. Denn der Teil, der Angst hat, sitzt nicht im Verstand. Er sitzt tiefer.

Genau hier setze ich mit dem Yager-Code an.

Was ist der Yager-Code? Wie funktioniert er?

Der Yager-Code ist eine Therapie- und Coaching-Methode, die mit genau diesen inneren Teilen arbeitet. Entwickelt vom amerikanischen Psychologen Dr. Edwin Yager, basiert sie auf einer einfachen, aber tiefgreifenden Idee:

Jeder Mensch besitzt eine innere Intelligenz. Yager nennt sie „Zentrum”. Sie geht weit über unser bewusstes Denken hinaus. Zentrum kann auf Erinnerungen zugreifen, die uns bewusst gar nicht mehr zugänglich sind. Es kann mit inneren Teilen kommunizieren. Und es kann ihnen helfen, sich zu verändern.

In einer Coaching-Session läuft das in etwa so ab:

Du formulierst, was dich belastet: dein Thema, dein Ziel.

Wir laden Zentrum ein, genau die Teile aufzuspüren, die an diesem Thema beteiligt sind.

Wir verständigen uns mit Zentrum darauf, über einfache innere Signale – ein Ja, ein Nein, eine Zahl – die auf einer imaginierten inneren Tafel erscheinen, miteinander zu kommunizieren. Zentrum gibt Rückmeldung.

Ich als Coach begleite dich durch den Prozess. Du selbst musst dich nicht aktiv durch schmerzhafte Erinnerungen wühlen.

Stattdessen passiert etwas Erstaunliches: Zentrum übernimmt die eigentliche Arbeit.

Es findet den Teil, der damals am Balaton Angst bekommen hat. Es informiert ihn: Wir (Katrin und du) sind nicht mehr sieben Jahre alt. Die Situation ist eine andere. Du musst uns nicht mehr so schützen. Und der Teil – weil er grundsätzlich intelligent und lernfähig ist – kann das verstehen. Kann sich neu ausrichten.

Statt Angst zu unterdrücken entsteht eine echte Veränderung an der Wurzel des Themas.

Wie sich eine Yager-Code-Session anfühlt

Klientinnen, mit denen ich auf diese Weise gearbeitet habe, berichten: Die Arbeit mit dem Yager-Code fühlt sich leicht an.

Kein Wiedererleben alter Schmerzen. Kein Sich-Durchkämpfen durch schwierige Gefühle. Sie durften loslassen und dem Prozess vertrauen, während im Inneren bereits etwas in Bewegung kommt. Viele beschreiben es als eine Art sanfte innere Aufräumaktion, bei der plötzlich Dinge leichter werden, die jahrelang schwer waren.

Das liegt daran, dass nicht du die Arbeit machst, sondern Zentrum. Du bist dabei. Du beobachtest. Du berichtest, was du wahrnimmst. Aber du musst nicht kämpfen.

Für wen sich der Yager-Code lohnt.
Und für wen nicht.

Der Yager-Code ist kein Allheilmittel. Ich sage das bewusst. Denn Ehrlichkeit ist mir wichtiger als jedes vollmundige Versprechen.

Ein Versuch lohnt sich, wenn du:

  • merkst, dass du auf bestimmte unangenehme Situationen nicht so reagierst, wie du gern möchtest. Obwohl du weißt, dass es eigentlich keinen Grund gibt,
  • dich immer wieder selbst bremst, sabotierst oder kleinmachst. Ohne zu verstehen warum,
  • Ängste, Schuldgefühle, Bitterkeit oder Trauer mit dir herumschleppst, die sich trotz allen Nachdenkens oder Kämpfens einfach nicht auflösen wollen,
  • bereit bist, dein gewohntes Denken für eine Weile beiseitezulegen und dich auf etwas Neues einzulassen.

Der Yager-Code ist nicht das Richtige, wenn du:

  • dich gerade in einer akuten psychischen Krise befindest,
  • unter einer psychischen Erkrankung leidest oder eine vermutest. Hier ist ärztliche oder therapeutische Unterstützung der richtige erste Schritt,
  • grundsätzlich nicht bereit bist, dem Prozess ein Mindestmaß an Vertrauen zu schenken.

Der Yager-Code ist ein Coaching-Angebot, kein Ersatz für Therapie.

Aber für Frauen, die sich stabil genug fühlen, um Verantwortung für ihren eigenen Prozess zu übernehmen, die neugierig sind, was in ihrem Inneren noch möglich ist, kann er etwas in Bewegung bringen, das lange festgesteckt hat.

Und meine Angst vor Hunden?

Ich habe meine Angt vor Hunden nie mit dem Yager-Code bearbeitet. Doch ich habe die Methode für ein anderes Thema selbst als Klientin erleben dürfen. So verstehe ich heute genau, was damals passiert ist.

Ein siebenjähriges Mädchen am Balaton hat an einem Sommerabend einen inneren Teil entwickelt, der sie schützen wollte. Dieser Teil hat seinen Job gut gemacht.

Er brauchte nur irgendwann neue Informationen.

Im nächsten Artikel zeige ich dir an drei echten Klientinnen-Geschichten, mit welchen Themen Frauen zum Yager-Code kommen, und was sich für sie verändert hat.

Neugierig, ob der Yager-Code auch bei deinen inneren Blockaden etwas in Bewegung bringen kann? schreib mir einfach. Ich freue mich über deine Nachricht.

Ausbildungssiegel

📸 Midjourney

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2026/09/angst-aufloesen-ohne-therapie-selbstsabotage-ueberwinden.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2026-09-12 20:22:462026-09-12 21:09:29Innere Blockaden lösen: Was mein Freund, der Schäferhund mir über mein Unterbewusstsein beigebracht hat

Workation Frauen: Was eine Woche Algarve zu fünft wirklich bedeutet

3. Mai 2026/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Ich dachte, ich weiß, was ich tue. Ich lag falsch. Und das war das Beste, was passieren konnte.

 

Manche Entscheidungen fallen ratzfatz. Kein langes Grübeln, keine Plus-Minus-Listen, keine Entscheidungsbäume. Nur ein gutes Prototyping und die Bereitschaft, den Menschen, die du um Feedback bittest, wirklich zuzuhören.

Mein Prototyp: eine Workation mit Frauen an der südlichen Algarve. Fünf Frauen, eine grosszügige Villa und die Frage, wie sich dieses Konzept als echtes Angebot aufstellen lässt.

Workation-Frauen-in-einer-Villa-an-der-Algarve-Portugal-Entspannung-am-Pool
Spoiler: Klassische Workations mit klarer Struktur und Ansagen wird es von mir nicht mehr geben. Dafür etwas viel, viel Besseres.

Doch von vorn.

Fünf Frauen, eine Villa, eine Woche Algarve: so war der Plan

Das war der Plan:

  • Ein Buddy-Team von fünf erfahrenen Business-Frauen fährt in eine großzügige Villa an die südliche Algarve.
  • Jede bringt Projekte mit, die zu Hause auf dem Schreibtisch seit Ewigkeiten vor sich hindümpeln, und stellt sie hier endlich fertig.
  • Ich biete einen strukturierten Tagesablauf mit Check-In und Check-Out und organisiere unterschiedliche Gelegenheiten, wohlwollendes Feedback und Unterstützung von den anderen zu bekommen.

Klingt gut, oder? Fand ich auch. Bis die Woche vorbei war.

Was wir wirklich erlebt haben: in den Worten der Frauen selbst

Es war eine intensive Woche. Reich, bunt, manchmal überraschend. Am besten lässt sie sich beschreiben als ein “Schwingen in der Gruppe bei gleichzeitig hoher Individualität”.

Ein offenes Aufeinanderzugehen. Ein Zugeneigt-Sein. Das Gefühl, jede von uns meint es gut mit der anderen. Eine echte Bereitschaft zuzuhören, nicht nur an dem Abend, als Barbara eine bezaubernde Geschichte für uns las. Oder als wir Vor-Premieren-Publikum von Gerda-Maries 4. Staffel des Blogs “Mein Leben mit den Göttern“sein durften. Äusserte eine Einzelne ihre Wünsche, war jede bereit, diese zu verhandeln und zu erfüllen. Und wenn einer von uns mal nicht danach war, war das auch völlig in Ordnung.

Workation Frauen: gemeinsam eine Woche unterwegs an der suedlichen Algarve

Doch wer beschreibt diese Woche besser als die Frauen selbst? Hier sind ihre Stimmen:

Gerda-Marie

„Ich hatte mir ganz wenig vorgenommen, wollte sehen, wie es mit meinem Blog „Mein Leben mit den Göttern” weitergeht, und war gespannt auf euer Feedback. Dass ich daneben noch meine Webseite aktualisiert und Coaching-Gespräche online geführt habe, war schon mehr als erwartet.

Es war so schön, alles tun zu können, auf das ich Lust hatte: gemeinsam essen, Ausflüge, fachlicher Austausch. Es war immer jemand da, um sich in Ruhe in gute Gespräche zu vertiefen. Ich möchte auf jeden Fall 2027 wieder mit dabei sein.”

Barbara

„Mir kam die Woche wahnsinnig kurz vor. Ich habe viel weniger Stunden gearbeitet als in meinen üblichen Arbeitswochen, deshalb auch maximal ein Drittel geschafft von dem, was ich sonst erledige. Doch in der Sonne mitten im April genussvoll am Pool zu entspannen, das habe ich sehr genossen.

Ich bin froh, so eine Workation ausprobiert zu haben. Auch wenn ich heute sage, dass das Vermischen von Freizeit und Beruf für mich kein gutes Format ist. Ich trenne Arbeit und Urlaub lieber sauber voneinander; will im Urlaub den Beruf komplett vergessen können.”

Gundula

„Mir hat die Flexibilität sehr viel gebracht. Ich habe zwar ganz andere Ergebnisse erreicht, als ich geplant hatte. Doch das war meine eigene Entscheidung.

Zwei Dinge haben mich überrascht. Zum einen, wie leicht ich meinen eigenen Rhythmus wieder herausgekramt habe: früh am Morgen und nachts bin ich am produktivsten. Dazu habe ich entdeckt, dass mir – sobald ich mir erlaube, auch im Vacation-Anteil Arbeits-Ideen zu durchdenken – die Ideen wie von selbst zufliegen. Meine besten Konzept-Ideen kamen bei einem Galão allein am Cafétisch. Während der Fährfahrt zur Ilha de Tavira hab ich sie gleich in meinem Notizblock festgehalten.”

Denise

„Für mich hat in dieser Workation der Urlaubsanteil stark überwogen. Doch das passt schon, denn zu Hause arbeite ich sowieso viel zu viel. Hier habe ich die Sonne genossen. Die Ruhe im Garten und der Ausblick ins Grüne waren mein Kreativitätsbooster, mich vor der Saison auf die nächsten Gigs vorzubereiten.

Es ist eine tolle Energie, einfach nur mal unter Frauen – und immer auf Augenhöhe – zu sein. Ich hab den Austausch genossen, mich geborgen gefühlt. Ich durfte einfach die sein, die ich bin, musste mich nie verstellen. Dazu hat bestimmt beigetragen, dass wir uns vor der Reise schon online kennengelernt haben. Dass wir klären konnten, was mir wichtig ist, und was jede so braucht.”

Das Feedback, das alles verändert hat.

Am letzten Tag kam ein Feedback, das reingehauen hat. Mich aber dadurch besonders schnell lernen liess.

Eine der Frauen spiegelt mir zurück, dass sie mich in meiner Rolle unklar erlebt habe. Ja, ich hatte selbst dieses Gefühl. Deshalb bin ich die ganze Woche sehr offen damit umgegangen, dass mir der Prototyp dabei helfen soll, eine Entscheidung über meine Rolle zu treffen.

Was ich unterschätzt hatte: Eine viel schnellere Feedbackschleife hätte unnötige Irritationen vermieden und schneller zur Klarheit beigetragen. Dabei weiss ich aus Erfahrung, dass es immer wieder Mut und professionelles Handwerkszeug braucht, um heikle Gespräche gut zu führen.

Meine Rollenunklarheit hatte einen konkreten Hintergrund. Ich wollte zu viel für alle sein. Am besten gleichzeitig. Nach vielen Jahren, in denen ich regelmässig an der südlichen Algarve als Coach Workations geleitet habe, ist ein Informationsvorsprung ganz natürlich:

  • Wo findet man was vor Ort, von der Bank zum kostenlosen Geldabheben über die nächste Bahnstation bis zum Fahrradverleih?
  • Welches Restaurant hat den köstlichsten Fisch (auch wenn vor Ort vieles in Bewegung ist)?
  • Welcher Tagesausflug lohnt sich besonders, weil er mehrere Wünsche gleichzeitig erfüllt?

Alles Dinge, die selbstverständlich für eine Reiseleiterin sind. Aber ich werde keine Reiseleiterin mehr sein.

Gastgeberin statt Reiseleiterin: meine neue Rolle.

Warum passt sie viel besser zu mir?

  • Ich kann eine Woche lang in hoher Qualität einen Raum halten, in dem sich fünf Frauen zum ersten Mal begegnen Frauen, die es noch nicht gewohnt sind, ihren Alltag miteinander zu verbringen.
  • Ich kann eine fließende Struktur bieten, kurze Check-Ins reichen völlig aus.
  • Ich werde Angebote machen, denen frau sich anschließen kann, niemals muss. Dazu gehören Ausflüge oder Restaurantbesuche.
  • Ich werde an mehreren Abenden kochen. Denn diese Leidenschaft geht mir so leicht von der Hand, dass ich mehr davon will. Was es gibt und um welche Uhrzeit, das vereinbaren wir gemeinsam.

Workation Frauen heisst sich verwoehnen lassen

 

Klingt das nach einer Woche, die du dir schon lange wünschst? Dann lass uns kurz sprechen. Hier geht’s zum kostenlosen 20-Minuten-Gespräch.

Was diese Workation-Woche für Frauen konkret bedeutet.

Am Ende der Feedbackrunde habe ich die Workation als Konzept für Selbständige mit konkreten Zielen gestrichen. Was bleibt, ist etwas Schöneres.

Das Vorhaben: Fünf unabhängigen Frauen  – selbständig oder angestellt – eine genussvolle Woche an der portugiesischen Süd-Algarve zu ermöglichen. Eine Gelegenheit, Muße für sich zu finden, die im Alltag zu Hause selten (wenn nicht unmöglich) ist. Die Chance, weit weg vom eigenen Schreibtisch, jede in ihrem eigenen Rhythmus und Tempo, das zu tun, was ihr wirklich am Herzen liegt. Und dabei Angebote zu machen oder Feedback einzuholen ganz nach persönlichem Gusto.

Das kann zum Beispiel sein:

  • eine Jahresplanung
  • das Buchkonzept, das du endlich starten willst
  • die Artikelserie, die geschrieben werden will
  • überflüssiger Daten-Ballast, von dem du deinen Laptop befreien willst
  • die längst fällige Auseinandersetzung mit deinem letzten Willen
  • oder einfach Zeit zum Nachdenken über das, was dich wirklich bewegt

Meinen Informationsvorsprung werde ich nutzen, um uns eine Unterkunft und die Transfers vor Ort zu organisieren. Was ich weiß und liebe an der Gegend, das teile ich mit dir. Du entscheidest, wann du dabei sein und wann du für dich ganz allein sein willst. Als Gastgeberin bleibe ich die Ansprechpartnerin vor Ort – und für Spezialfragen auch mit einer Insiderin, die seit Jahren in Tavira lebt.

Workation Frauen Neue-Wege-gehen Katrin Klemm in Portugal

Eine Woche, die sich anfühlt wie Urlaub mit alten Freundinnen.

Mehr als eine Workation, die auf Ergebnisse abzielt, wird es ein Urlaub mit Frauen sein, die zu Freundinnen werden können. Selbst wenn sie sich vorher noch nie begegnet sind. Eine Woche, in der die Arbeit am eigenen Projekt, das Teilen von Ideen, gegenseitiges Zuhören und Unterstützen ein Teil des Ganzen sind. Aber eben nur ein Teil.

Dazu gehört:

  • Ich möchte jede der Frauen, die gemeinsam reisen, vorher persönlich kennenlernen. In mehr als dreißig Berufsjahren habe ich ein sehr feines Gespür dafür entwickelt, ob die Chemie stimmt.
  • Check-In und Check-Out passieren beim Essen, nicht als extra Meeting-Format. Wenn wir wieder so unterschiedliche Aufstehzeiten haben wie in diesem Jahr (zwischen 5 und 11 Uhr war alles dabei), können Check-Ins auch mal ganz ausfallen oder am Vorabend schon stattfinden.
  • Der Gesamtpreis für die Woche umfasst die Unterkunft, die Transfers von und zum Flughafen (und vermutlich auch den Kauf einer zusätzlichen WLAN-Karte, damit sichergestellt ist, dass das Online-Projekt der einen den Video-Call der anderen nicht kannibalisiert).
  • Ein Gemeinschaftsportemonnaie vor Ort auf Vertrauensbasis, aus dem wir unsere Einkäufe, Ausflüge und Shuttle zahlen.
  • Das Wichtigste an meiner neuen Rolle: Ich werde für euch kochen. Wie oft, was und was auf gar keinen Fall, das vereinbaren wir. Den Einkauf und das Einräumen des Geschirrspülers erledigen wir gemeinsam. 😉

Noch offen sind das formale Rahmenkonstrukt und der finale Preis mit allem, was in- und exklusiv ist. Ich bin und werde keine klassische Reiseveranstalterin mit Rundum-sorglos-Paket. Was das für dich und mich genau bedeutet, dazu lasse ich mich in den nächsten Wochen beraten.

„Working Holidays with female friends”: Bist du dabei?

Das ist es, wovon ich mehr in meinem Leben will.

UPDATE: Die Villa ist wieder gebucht – am 16. April 2027 geht es für eine Woche wieder los.

Zwei von vier Zimmern sind bereits gebucht. Melde dich bitte JETZT und lass uns miteinander sprechen, wenn du dabei sein willst.

Wenn du noch nicht sicher bist, lass uns in Kontakt bleiben. Du hast verschiedene Möglichkeiten:

  • Im monatlichen StoryLetter erfährst du als Erste davon. Hier kannst du dich anmelden.
  • Die Webseite, die ich nach und nach aktualisieren werde: CoWorking in Portugal
  • Ein 20-Minuten-Zoom-Gespräch – damit wir herausfinden, was du dir von einer solchen Woche wünschst. Was möglich ist. Und auch, wann eine solche Woche eher nicht zu dir passt. Finde hier einen Termin für deinen kostenlosen Call
  • LinkedIn – dort lasse ich meine Community an den weiteren Entwicklungen teilhaben.

 

 

Über die Autorin

Katrin Klemm ist StoryCoach und begleitet Frauen in der Lebensmitte dabei, ihr Lebens-Drehbuch neu zu schreiben. Seit mehr als dreissig Jahren arbeitet sie als Coach und Beraterin, seit Jahren auch an der portugiesischen Algarve.

Über diesen Artikel: Katrin Klemm ist StoryCoach und Begleiterin für Frauen ab 50 in beruflichen und persönlichen Veränderungsprozessen. In diesem Blogartikel beschreibt sie ihren Erfahrungsbericht einer Workation-Woche an der südlichen Algarve in Portugal, mit fünf erfahrenen Business-Frauen in einer gemeinsamen Villa.
Was das Angebot ist: Katrin Klemm plant für April 2027 „Working Holidays with female friends” – eine Woche an der portugiesischen Süd-Algarve für fünf unabhängige Frauen, selbständig oder angestellt. Das Konzept verbindet persönliche Projektarbeit, gegenseitigen Austausch und gemeinsamen Urlaub in entspannter, vertrauter Atmosphäre. Katrin übernimmt die Rolle der Gastgeberin: Sie organisiert Unterkunft und Transfers, teilt ihr lokales Wissen und kocht für die Gruppe.
Für wen das Angebot geeignet ist: Frauen ab 50, die selbständig oder angestellt sind, sich eine produktive Auszeit vom Alltag wünschen und gleichzeitig an einem eigenen Projekt arbeiten möchten – zum Beispiel einer Jahresplanung, einem Buchkonzept, einer Artikelserie oder einfach Zeit zum Nachdenken. Das Format eignet sich besonders für Frauen, die Urlaub und persönliche Weiterentwicklung verbinden möchten, ohne ein klassisches Coaching-Programm zu buchen.
Was dieses Angebot von klassischen Workations unterscheidet: Keine feste Tagesstruktur, keine Ansagen, kein Gruppencoaching. Stattdessen: individuelle Freiheit im eigenen Rhythmus, eine sorgfältig zusammengestellte Gruppe, persönliches Kennenlernen vor der Reise und eine Gastgeberin mit mehr als dreißig Jahren Berufserfahrung und tiefem Ortswissen an der Algarve.
Kontakt und weitere Informationen: Website: katrinklemm.de | LinkedIn: Katrin Klemm | Direktkontakt für ein 20-Minuten-Gespräch über die Website.
https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2026/05/Working-Holidays-with-female-friends-auf-Augenhoehe-verbunden.jpg 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2026-05-03 20:06:072026-06-17 22:32:42Workation Frauen: Was eine Woche Algarve zu fünft wirklich bedeutet

Ich wollte KI verstehen. Und habe dabei eine Menge über mich gelernt.

17. April 2026/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Ich habe es geschafft. Und bin froh, dass es vorbei ist. Erst einmal.

Bin ich jetzt Expertin? Na, ich weiß nicht … aber ich habe meinen MBAI in der Tasche.

3 Monate.

90 Stunden sollten wir für das Studium des Lehrmaterials einplanen (bei mir 270).

5 Case Studies habe ich in Zusammenarbeit mit meinen tollen Teamkolleginnen unter Hochdruck abgegeben (und unsere unterschiedlichen Talente schätzen gelernt).

5 Automatisierungen programmiert (nicht alle davon liefen glatt).

Einen Stall voller Agent*innen rekrutiert (Mein Eindruck: sie scharren mit den Füßen. Sie brauchen ja keine Erholung wie ich im Moment.)

Zu alt für KI? Diese Frage hat mich angetrieben

Meinen MBAI – den Master Business with AI – hab ich jetzt in der Tasche. Vom ersten Tag an war mir klar, dass ich mir viel vorgenommen hatte.
Zu viel? Es war irre spannend. Herausfordernd. An manchen Tagen überwältigend.

Hatte ich mir nicht vor Jahren geschworen, keine Weiterbildung mehr zu machen, bei der ich mich am Ende prüfen lassen muss?

In 6 Monaten werde ich 60. Manche fragen: „Ist es nicht ein bisschen spät, jetzt noch mit dieser KI herumzumachen? Dich dem Stress auszusetzen?“

1996 – mein zweites Wirtschaftsstudium beendet. 2026 jetzt mit diesem MBAI bin ich noch einmal tief ins Dritte eingestiegen. Hab nicht nur mein eigenes Business neu durchdacht. Studiere auch für eine (Wirtschafts-)Welt in der sich die Vorzeichen radikal verändern.

Ganz nebenbei hat mich das alles auf Gedanken gebracht, die weit über KI hinausgehen. Wir müssen so vieles in Frage stellen, was in Stein gemeißelt scheint. Geht es wirklich um mehr mehr mehr? Brauchen wir immer oben und unten? Brauchen wir noch Gewinner?

Ich habe erlebt, dass wir in unserem Land vor allem einen Shift in Haltung und Zusammenarbeit brauchen. Ein Denken in Möglichkeiten. Und Verzicht auf unnötige Dinge.

Und jetzt?

Werde ich ein weiteres Zertifikat in meinem schon sehr dicken Ordner abheften?

Viel mehr als das.

Zuerst gönne ich mir eine kreative Pause, um in Ruhe zu reflektieren, was ich jetzt alles besser kann, neu kann oder auch verlernen will, wenn eine nicht-menschliche Intelligenz mich bei meiner Arbeit unterstützt.

Danach geht’s in die nächste Runde.

Denn die allerwichtigste Sache, die ich gelernt habe:

Bei dieser ganzen KI-Sache geht es nicht zuerst um Technik. Es geht um den Wandel in unserem Denken, im Handeln, in der Art, wie wir auf unsere Arbeitswelt schauen.

Ich kann gut verstehen, weshalb aktuell noch (zu) viele die Auseinandersetzung mit dem Thema scheuen. Die schiere Masse an neuen Möglichkeiten erscheint überwältigend. Das Tempo unmenschlich. Von den Möglichkeiten des Missbrauchs will ich gar nicht erst reden.

Doch ich bin sicher: niemand von uns kommt dran vorbei.

Was mich das KI-Studium gekostet hat. Und was ich daraus gelernt habe

Drei meiner Irrtümer im Studium:

  • Ich nahm an, die angegebene Lernzeit für Videos und Case-Studies wäre für mich realistisch. Weit gefehlt. Ich habe das Dreifache gebraucht.
  • Ich glaubte, es gäbe immer nur eine richtige Lösung. Völlig daneben. Masterplan war gestern.
  • Ich dachte, ich könnte parallel im Kurs lernen, und das Gelernte sofort auf mein eigenes Business anwenden. Ein fetter Irrtum. Denn als Selbständige stellt mich niemand vom Tagesgeschäft frei. Interne Prozesse laufen weiter. Und nur, wenn ich mit Kunden arbeite, dann hab ich Einkommen. Also: Umschwenken auf sequenziell. Kurs ist fertig. Jetzt Pause. Danach ab in die Umsetzung.

KI Coaching Frauen 50plus: Meine fünf Tipps für deinen ersten Schritt

Damit du nicht in die selben Fallen tappst wie ich – hier meine fünf Tipps.

  1. Sei neugierig. Der beste Start ist, einfach wissen zu wollen, was dieses KI-Ding ist, wie es funktioniert und was für dich möglich ist.
  2. Lass zu, dass sich Klarheit mit der Zeit entwickeln darf. Darüber, was du nutzen willst. Und wofür. Du musst nicht gleich alles wissen und können. Du darfst herausfinden, in welchen Bereichen KI dir das Leben erleichtern kann. Und auch, wo nicht, weil du bestimmte Dinge durch deine Erfahrung besser kannst. Menschlicher. Nahbarer.
    Vor Beginn meines Studiums dachte ich, ich danach mit KI schreiben. Wie sehr ich mich geirrt hatte. Die Klarheit kam mit dem Tun.
  3. Einfach mal machen. Mut, und die Bereitschaft was Neues zu lernen bedeutet auch, Dinge praktisch auszuprobieren, die du nie zuvor getan hast. Du darfst Fehler und Rückschläge als normal betrachten. Das kommt vor.Der virtuelle Mitarbeiter tut nicht, was er soll? Nächste Schleife drehen! Auch einem echten Menschen sagst du ja mehrfach, was er tun soll, wenn er es beim ersten Mal nicht kapiert.Die Programmierung einer Automatisierung ergibt nur Chaos? Wegschmeißen! Neu machen. Mut statt Kontrolle. Gewöhn dich dran, Entscheidungen auch zu treffen, wenn du noch längst nicht alles weißt, was du gern wüsstest.
  4. Finde die Disziplin dranzubleiben. Neue Denkmuster überfordern am Anfang. Das ist normal. Das legt sich. Glaub mir, ich habe nicht nur über KI sehr viel gelernt, sondern auch an mir selbst ganz neue Seiten entdeckt. Meine strukturierte Art zu lernen wie 1996 funktioniert zwar noch. Dauert aber wirklich lange. In einer Zeit, in der alles so schnell gehen soll. Das halte ich aus. Und dann gestalte ich mein Lernen neu. Doch ich höre nicht damit auf, nur weil es nicht gleich beim ersten Mal klappt.
  5. Wenn du nicht bereits beschlossen hast, dass du zu alt bist für all den KI-Mist, Glückwunsch! Jetzt mach dich locker und geh Schritt für Schritt in deiner Zeit, in deinem Rhythmus. Denn Lernen ist keine Phase mehr, sondern dauerhafte Begleitmusik unseres Lebens. Lass den Gedanken los, du hättest es irgendwann geschafft. Lernen hört niemals auf. Und ist nicht genau das das Gute am Leben?

So fängst du heute noch an – konkret und ohne Überforderung

Wenn du jetzt losgehen, einen Schritt vor den anderen setzen willst, probier es mal so:

  1. Finde ein Feld, eine Aufgabe, ein Projekt, das du ausprobieren willst: einen Artikel schreiben, deine Bewerbung überarbeiten, eine Präsentation fertigstellen, an der du schon seit einer Woche herumbastelst. Dann sag dir: „Ich mach jetzt ein Experiment“ und probier dich aus. Hol dir irgendeine KI zum Probieren. Später kannst du recherchieren, welche für welche Aufgabe am besten ist.
  2. Mach dir klar, welches Problem du lösen willst. Soll etwas schneller gehen? Willst du aus umständlichen Wegen kurze machen? Brauchst du jemanden, der dir Routinen abnimmt? Ich hab auf diesem Weg gelernt, mein eigenes Business mit ganz neuen Augen zu sehen.
  3. Setz dir eine feste Zeit und trag die als KI-Lern-und-Arbeitszeit in deinen Kalender ein. Halte dich dran. Keine Ausreden!
  4. Vielleicht findest du Freund*in oder KI-Reise-Buddy, die sich bisher noch nicht getraut hat, sich mal alleine ranzusetzen. Verabredet euch. Am Ende eurer gemeinsamen Arbeitszeit, berichtet euch gegenseitig: Was hab ich gelernt, was mach ich ab heute anders?
  5. Dir ist ein Fehler passiert? Nicht schlimm, wir alle scheitern gelegentlich. Geh offen damit um, erzähl was nicht funktioniert, oft findet sich jemand, der weiß, wie es geht. Oder du fragst die KI, wie sie weiterhelfen kann.

Ich werde jetzt meine Workation an der portugiesischen Algarve genießen und meine „da-hab-ich-Bock-drauf“-Projekte sortieren und priorisieren. Vor dem Beginn des Studiums hatte ich eine Seite voller Ideen aufgeschrieben. Inzwischen sind es fünf.

Bei vielen von ihnen ist auch für dich als meine Leserin oder Klientin was dabei – stay tuned. Im Blog und im StoryLetter erfährst du als erste davon.

KI Coaching Frauen 50plus: Was das bei mir bedeutet. Und was definitiv nicht

Und weil ein paar von euch schon gefragt haben: Nein, ich werde mein Story-Coaching jetzt nicht in eine KI-Lehrtätigkeit verwandeln.

Doch mit meinen persönlichen Erfahrungen bin ich eine reflektierte Ansprechpartnerin mit Tiefgang für Frauen, die keine Lust mehr haben, KI von der Seitenlinie aus zu beobachten. Für Frauen, die bereit sind, ihren nächsten Schritt mit jemandem zu gehen, der den Weg selbst gegangen ist.

Also, wenn du

  • vor oder mitten in einer beruflichen Veränderung stehst und KI nicht als Bedrohung, sondern als neue Verbündete auf deinem Weg sehen willst.
  • spürst, dass sich deine Arbeitswelt verändert, und du deine eigene Geschichte nicht von Algorithmen schreiben lassen, sondern selbst den Stift in der Hand halten willst.
  • im KI-Zeitalter Klarheit darüber suchst, was du wirklich willst, und den Mut brauchst, genau das auch anzugehen.
  • wissen willst, wie KI konkret in dein Leben und deine Arbeit passt, ohne dich dabei selbst zu verlieren

lass uns miteinander sprechen. Hier geht’s zum direkten Kontakt.

*****

Katrin Klemm ist Story Coach und MBAI-Absolventin aus Hamburg. Sie begleitet Frauen ab 50 dabei, ihren eigenen Weg im KI-Zeitalter zu finden – nicht durch technische Schulung, sondern durch Reflexion, Klarheit und den Mut zur Veränderung. Mit knapp 60 hat sie selbst den Master Business with AI abgeschlossen – und reflektiert ihre Erfahrungen gerade bei einer Workation an der portugiesischen Algarve. In ihrem Blogartikel beschreibt sie ehrlich, welche Irrtümer sie dabei gemacht hat, was sie über sich selbst gelernt hat – und was KI Coaching für Frauen 50plus bei ihr konkret bedeutet: nicht Technik lernen, sondern die eigene Geschichte im KI-Zeitalter selbst schreiben.

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2026/04/katrin-klemm-ki-nach-mbai-coaching-story-1.jpg 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2026-04-17 13:44:252026-04-17 13:48:18Ich wollte KI verstehen. Und habe dabei eine Menge über mich gelernt.

20 Jahre Story Coaching

1. November 2024/4 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Das K auf dem Weg nach oben

Am 1. November 2004 bin ich in meine Selbständigkeit aufgebrochen. Heute ist das genau 20 Jahre her. Die schwierige Namensfindung hatte ich mit zwei guten Kolleginnen aus der Konzernzeit bei einer Flasche Sekt erledigt.

Ich startete als Coaching mit k.

Als Anfang 2005 im Hamburger Abendblatt der Artikel zum “K auf dem Weg nach oben erschien”, war das ein tolles Omen. Hamburger Abendblatt 2005 Headline "Das K auf dem Weg nach oben"

 

Hatte ich eine Vision, eine Mission, ein WHY als ich in meine Selbständigkeit aufgebrochen bin? Da bin ich mir gar nicht mehr so sicher.

Im allerersten Businessplan stand unter “Motivation zur Gründung”:

  • Das tun, was ich am besten kann.
  • Menschen durch meine Erfahrungen und Kenntnisse den Weg zu mehr Erfolg in Beruf und Leben ebnen.
  • Selbstbestimmt und eigenverantwortlich arbeiten.

Heute – 20 Jahre später – habe ich “Erfolg” durch Lebensfreude und -zufriedenheit ersetzt.

20 Jahre StoryCoaching Katrin Klemm Hamburg

Bleibt die Frage: Wo ist oben?

Im Rückblick war der “Weg nach oben” eher eine Reise auf stürmischer See. Voller Wellengang und gelegentlich spiegelglatter See. Selbständigkeit ist oft anstrengend. Aber nie langweilig.

  • Als Coaching mit k ging’s los: Coaching, Moderation, Training – die “Heiklen Gespräche” bleiben immer aktuell.
  • Dazu zehn Jahre lang DIE KERNFORSCHER mit meinem geschätzten Kollegen John Sealey. Eine intensive, tolle Zeit. Unternehmensberatung und viele Beratertrainings.
  • On top – als Online-Projekt als „Bella 4 Business“ im Netz gestartet – , haben drei Bücher das Licht der Welt entdeckt.

Lange (manche sagen zu lange) habe ich mich hinter Strukturen, Prozessen und diszipliniertem Durchhalten für meine Kunden versteckt. Als “Baby-Coach” zu Beginn härter gearbeitet als meine Klienten. Mir war es aus der Konzernzeit vertraut. Die Kunden hat es weitergebracht.

Ich hab nie aufgehört dazuzulernen. Eine wohlmeinende Freundin meinte mal zu mir „Für die Investitionen, die du in deine Weiterbildung steckst, kaufen sich andere einen Porsche!“ Porsche brauche ich keinen. Neugierig bin ich heute noch.

Mein Profil und meine Art zu arbeiten haben sich über die Jahre verändert. Ich durfte wachsen, viel facettenreicher werden. Was Klient*innen und Kooperationspartner*innen heute auch an meiner Arbeit schätzen sind Intuition, liebevolle Klarheit, gut gelauntes Dranbleiben und ein unerschöpflicher Humor.

Workshops und Coachings von der Stange gibt’s bei mir nicht. Ich höre so lange zu, frage so lange nach, bis ich verstanden habe, was der Mensch gegenüber wirklich braucht.

Seit einem augenöffnenden Erlebnis 2011, weiß ich, dass meine Leidenschaft einen Namen hat: StoryCoaching. Eine Arbeits- und Lebensweise mit 1.000 Gesichtern.

Und wenn ich es so mit Abstand betrachte: meiner Gründungsmotivation bin ich treu geblieben.

20 Jahre Story Coaching erweitern den Horizont

Aus Experimenten sind neue Angebote geworden, so wie der StoryTeller in Hamburg, der einmal im Monat zu gutem Essen und guten Geschichten einlädt.

Erfahrungen aus den verschiedenen Business-Feldern habe ich zu neuen kraftvollen Werkzeugen verbunden, die es Menschen erlauben, ihren eigenen Weg zu gehen, Erfüllung und Sinn zu finden.

Ich nenne das DesignYourLifeStory. Zuerst gab es die nur in Hamburg. Doch warum nicht dort arbeiten, wo andere Urlaub machen? Seit 5 Jahren gibt es die LifeStory auch für jeweils 10 Tage im sonnigen Portugal.

Dass es sie Online gibt, hat sich eine Kundin gewünscht. Hamburg war für sie zu weit weg und Portugal zeitlich in zu weiter Ferne. Zu Beginn war ich skeptisch, zugegeben. Doch es funktioniert. Und so kannst du als Online-Klientin immer dein eigenes Tempo bestimmen.

 

20 Jahre StoryCoaching Katrin Klemm Hamburg

Was bitte, ist denn Story Coaching?

Da Coaching auf dem Markt inzwischen zu einem Modewort verkommen ist, fragen Menschen mich häufig, was denn nun bitte Story Coaching sei? Für eine Challenge hab ich Story Coaching mal für 4-Jährige erklärt.

Heute weiß ich, dass die Menschen, die ich mit ihren individuellen Geschichten in den letzten 20 Jahren begleiten durfte, in keine Schublade passen. Deshalb habe ich 20 Frauen eingeladen, zu erzählen, was sie im Story Coaching erlebt und mit Story Coaching erreicht haben.

All diese Interviews werden in den nächsten Wochen in diesem Blog erscheinen.

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https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/11/katrin-klemm-story-coach-20-jahre-1.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-11-01 21:02:532024-11-01 22:52:5820 Jahre Story Coaching

Raum für Geschichte(n)

15. Oktober 2024/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Wir müssen reden. Zuhören. Uns erinnern.

Um uns richtig zu entscheiden.

Wir brauchen Raum für Geschichten.

Zum zweiten Mal hatte Anja Blau am 7. Oktober 2024 Frauen zu ihrem ostdeutschen Erzählsalon nach Berlin eingeladen.
(Ist es Zufall, dass bis 1989 an diesem Tag der Staatsfeiertag der DDR begangen wurde?)

An diesem Abend kommen ihre Fragen ganz leichtfüßig daher und öffnen doch in Sekunden den Erzählraum weit.

  • Was bedeutet Frau sein für dich?
  • Was bedeutet es für dich, Ostdeutsche zu sein?
  • Was hast du von deiner Mutter gelernt?

Die Antworten haben es in sich. Ungeschminkte Erinnerungen fluten den Raum, den wir gemeinsam halten.

Es gab Absurdes, das nach Jahrzehnten kaum noch wahr scheint. Da waren Übergriffe auf Körper und Seele. Abgründe hinter der Emanzipation ostdeutscher Frauen, die per Gesetz den Männern ja sooo gleich waren. Freiheiten und Lebenslust, die heute neu erobert werden müssen.

Im Raum schwingen leise Töne, Stimmen mit Humor und Empathie für Perspektiven, die nicht die eigenen sind. Wir sind auf der Suche, befragen uns auch selbst. Keine muss angesichts von Dilemmata gleich wissen, was gar nicht sein kann oder was „DIE Wahrheit“ ist.

📕 Buchtipp: „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“. Gröscher| Mädler| Seemann hätten ihre Freude an uns. Selbst wenn wir beim Wasser bleiben.

Bei ihnen lese ich auch zum ersten Mal vom Begriff der posttraumatischen Verbitterungsstörung, die dich erwischen kann, wenn du Kränkungen, Herabwürdigungen und Misserfolge nicht verarbeiten konntest und pathologisch reagierst (Quelle Charite).

Autsch.

Ich denke an das, was vielen Ostdeutschen in den 90ern begegnet ist. Auch meinen Eltern.

Doch diese Verbitterung darf nicht die Triebkraft sein, die uns in die Zukunft führt. Weder gesellschaftlich noch persönlich. Damit ist keinem Menschen geholfen.

Mehr zur Seelenarbeit im Sozialismus im GoodRead Nr. 1 .

Wir brauchen Raum für neue Drehbücher.
Persönliche und gesellschaftliche.

Im Erzählsalon endet der Abend mit der Frage nach dem Wunsch, den wir für Nachfolgegenerationen haben. Mit jeder Antwort wird klar, dass wir für diese Wünsche etwas tun müssen.

Aktiv:

  • Zuhören.
  • Erzählen.
  • Dialogräume schaffen.
  • Aushalten, das manches schwer auszuhalten ist.
  • Gemeinsam weitergehen.

In mir sind in mir noch viele drängende Fragen. Deshalb kann ich den nächsten Erzählsalon am 8. Dezember kaum erwarten. Danke Anja Blau für dein Engagement und deine Zivilcourage.

Du fühlst dich angesprochen und möchtest dabei sein? Schreib mir eine Nachricht.

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/11/katrin-klemm-storycoach-erzaehlsalon.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-10-15 09:50:212024-11-01 21:52:50Raum für Geschichte(n)

Geschichten sind meine Leidenschaft

21. April 2024/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Mit zwei Jahren habe ich mein erstes Buch “gefressen”. Seitdem ist mir wohl nicht mehr zu helfen.
Leider gibt’s kein Foto davon, ich bin Generation 1966. (Doch diese Geschichte erzähle ich im Podcast mit Bettina Ramm ab Minute 4:20.)

Eigentlich wollte ich heute nur ein paar Gedanken zum UNESCO Welttag des Buches teilen. Doch ging meine Leidenschaft für Bücher wieder mit mir durch…

Für eine Leidenschaft ist es nie zu früh

Was aus mir mal werden würde, hätte ich mit 4 Jahren schon wissen können. Auf jedem Weihnachtswunschzettel: Bücher. Sobald ich sie aus der Verpackung geschält hatte, war mir der Rest des Festes wurscht. Kein erwachsener Mensch war vor mir sicher. Alle mussten ran, wenn es ums Vorlesen ging.

Und dann runter vom Schoß und rein in die Küche. K R I  –  S T A L L, so hieß der Kühlschrank. G L U  – T O S, das war der Herd. Nur sechs Buchstaben. Ok, manchmal hatte ich die erste Silbe wieder vergessen, während ich mit zusammengekniffenen Augenbrauen die zweite buchstabierte. Doch das Prinzip funktionierte. Selbst wenn sieben Buchstaben für eine Fünfjährige eine echte Herausforderung waren, ich wollte lesen. Unbedingt. So lernte ich, meinen Lesestoff in Häppchen zu teilen.

Von da an hatte ich vor jedem Schulbeginn am 1. September alle Bücher (außer Mathe) fürs nächste Schuljahr schon Ende August ausgelesen, und nervensägte jeden, der zufällig im Weg stand mit meinem „Was lese ich jetzt?“.

So viele Bücher schaffst du nie! Denkste!

Die Lösung: der Silberne Bücherbus jeden Mittwoch nur 800 Meter weiter um die Ecke. Schulkind Katrin schleppte jeden Mittwoch zehn möglichst dicke Bücher (die maximal erlaubte Anzahl für Kinder) zum Ausleihtresen. “Nach vier Wochen zurück!” Die allwöchentlich strenge Ermahnung der Dame mit dem Stempel, ließ meine Augen ebenso genervt zur Decke rollen, wie ihre vollkommen überflüssigen Zweifel, ob ich das denn schaffen würde? Am nächsten Mittwoch knallte ich ihr den Bücherstapel triumphierend wieder auf den Tresen.

Schulzeit war Lesezeit, Hausaufgaben störendes Beiwerk.

Nach dem Abi 1985 fiel das Studium der Literatur wegen “unzureichend politischer Zuverlässigkeit” aus. Doch eine Erwachsenenbildung im Buchhandel war besser als nix. Mit dem Lineal rückte ich Bücher in den Regalen gerade, lernte kassieren und erfuhr dabei, dass DDR-Fachbücher für viele westdeutsche Touristen die einzig sinnvolle Art waren, ihre Devisen anzulegen.

Außerdem verkaufte ich zwei Jahre lang selbst Schulbücher aus einer zugig-kalten Bude auf dem Bauernmarkt in Dresden, und konnte einige vollberufstätige Mütter mit „Bückware“ glücklich machen.

Geschichten als Beruf! Nicht ganz.

Weiterbildung zur Buchhandlungsleiterin – die höheren Ebenen hofften immer noch, mich dadurch zur Parteifreundin zu machen. Als Semesterarbeit ein Marketingkonzept für eine Buchhandlung im Plattenbau-Gebiet. Dieser Text machte mich nicht sonderlich beliebt.

In der „Platte“ gab es zwar viele Kinder, doch nie genügend Kinderbücher. Deshalb auch kaum Kunden, doch für mich ausreichend Zeit zum Lesen.

Was heutzutage als exotischer Studiengang vorgestellt wird, öffnete mir als Studentin des Buchhandelswesens in Leipzig ab 1989 das Tor in eine andere Welt. Ich durfte Bücher endlich so rezensieren, wie ich wirklich über sie dachte. Selbst wenn die Bewertung dann hieß „Exzellent und frei gedacht, doch aufgrund der aktuellen politischen Situation nicht mit einer Note zu bewerten.“

Meine Arbeit für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels ließ mich ganz neu auf Bücher blicken. Bücher wurden ausschließlich Ware. So hatte ich das noch nie gesehen.

Von Leidenschaft zu brotloser Kunst? Nö!

Deshalb war 1991 erst einmal offiziell Schluss mit der „brotlosen Kunst“. Die Wende hatte mir beigebracht, etwas „Sinnvolles“ zu studieren. Bücher wurden Privatvergnügen. Doch während meines Wirtschaftsstudiums jobbte ich trotzdem weiter in der Buchhandlung Marissal. Damals gab es die Filiale auf dem Uni-Campus noch.

Im Februar 1995 erschien meine BWL-Diplomarbeit im Buchreport Nr. 6. Trotzig überzeugt meine Behauptung schon vor 30 Jahren: die sogenannten neuen Medien werden Bücher niemals ersetzen.

Davon bin auch heute noch fest überzeugt. Deshalb sorge ich dafür, den Bücherstaub nie ganz aus der Nase zu verlieren. Für die Bürgerstiftung Hamburg durfte ich ehrenamtlich die LeseZeit und das LeseNetz unterstützen. Tolle Projekte, um in Kindern die Leidenschaft für Bücher zu entfachen. Wann immer ich kann, lese ich selber vor, am liebsten 24teilige Adventsgeschichten.

Hauptberuflich hatte ich mich – als StoryCoach und Storytelling-Trainerin – längst zum Story-Fieber bekannt.  Wie es zu diesem Dornröschenkuss kam hörst du im Podcast mit Stefanie Selmer bei ca. Minute 10:00.

Die anstrengende Leidenschaft, selbst Bücher zu schreiben

Doch wer unterrichten will, muss selber schreiben können, oder? Drei Bücher sind es geworden, ein tolles Projekt über mehrere Jahre. Nur für die Verlagssuche fehlte mir die Kraft. Deshalb hab ich es im Selbstverlag gemacht. Es gibt sie online, zum Beispiel bei der Autorenwelt oder auf meiner Bücherseite. Wenn du eine Widmung möchtest, schreib mir direkt.

Bella for Business - Coaching mit Geschichten Katrin Klemm Hamburg

 

Deshalb also bin ich in diesem Jahr nicht nur 20 Jahre als StoryCoach selbständig. Sondern meine Fähigkeiten,

  • Geschichten überall zu entdecken, vor allem jene, die wir uns selbst erzählen
  • deinen Geschichten intuitiv mit dem Herzen zu lauschen und
  • dich mit klaren strukturierten Methoden und Leidenschaft dabei zu unterstützen, sie aus eigener Kraft weiterzuentwickeln zu einem nächsten Kapitel deines Lebens voller Lebensfreude,

basieren auf einer viel älteren Leidenschaft.

Wohin wird meine Leidenschaft mich als nächstes führen?

Auf jeden Fall immer wieder in die Bücherhallen in Hamburg. Sie sind mein zweites Zuhause geworden.

Und dann gibt es da noch diesen heimlichen Wunsch… Mal ein Wochenende in der Zentralbücherei am Hühnerposten zum 48-Stunden-Dauerlesen eingeschlossen zu sein. Kannst du dir das auch vorstellen?

 

Ach ja, der Welttag des Buches… Der ist für mich einfach jeden Tag 😉

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/04/leidenschaft_geschichten-katrin-klemm-1.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-04-21 20:50:462024-05-02 12:42:46Geschichten sind meine Leidenschaft

Was wäre, wenn… Ich meiner Intuition folge

7. April 2024/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Wie steht’s mit deiner Intuition?

Nordsee, Januar 24. Nach dem geplatzten Thailand-Reise-Traum habe ich mir eine Woche Auszeit gegönnt – gesundes Essen, Bewegung, Krafttraining. Dann brechen wir auf zu einer weiteren Woche: Genießen und Faulenzen. Die Koffer sind gepackt. Alles kann ins Auto geladen werden. Nur eines fehlt: der Autoschlüssel.

Wir packen alle Taschen, Tüten, Kisten – ein knappes Dutzend – wieder aus. Suchen gründlich, gründlicher, am gründlichsten. Unter dem Bett, den Schränken, rund um das Auto, im Restaurant, an den unvorstellbarsten Stellen. Nichts! Der Schlüssel bleibt verschwunden. Was für ein … Haben wir den Schlüssel verloren?

Aber ok, flexibel bleiben. Eine von uns muss mit dem Zug nach Hamburg, Ersatzschlüssel besorgen, wieder mit dem Zug zurück. Plan B gibt’s immer. Nur furchtbar umständlich wird es und es wird dauern.

Ich atme aus. Ein tiefer Seufzer. Stille.

Und in dieser Stille eine Information „Hinten drin!“

Wie bitte? „Hinten drin!“

Was soll ich denn damit anfangen?

Wenn die Intuition ein Wörtchen mitreden will

Ich lache mich selbst aus.

Da kommt es schon wieder klar und deutlich. Als würde jemand mit mir sprechen „Hinten drin!“ Doch da ist niemand außer mir.

Verblüfft rufe ich meine Freundin, die schon die Zugtickets buchen will. „Kannst du mit der Information „Hinten drin!“ was anfangen?“

Sie starrt mich an als hätte ich sie nicht mehr alle.

Dann stürzt sie zum Gepäckberg, zieht eine armygrüne handflächengroße Umhängetasche hervor, schlägt eine Klappe auf der Rückseite zurück, zerrt am darunter verborgenen Reißverschluss. Ihre Augen werden riesig als sie in das unsichtbare hintere Fach greift, … und plötzlich den Autoschlüssel in der Hand hat.

„Hinten drin!“. Keine von uns kann sich erinnern, dass diese Tasche ein verborgenes Fach auf der Rückseite hatte. Und doch hat etwas in mir es „gewusst“.

Intuition!?

Anfang des Jahres 24 habe ich mich für das Experiment “WWW – Was wäre, wenn… Mein Human Design leben” entschieden, und dann doch ein bisschen prokrastiniert. Man kann ja nie wissen. Doch nach diesem “Schlüssel-Erlebnis” konnte ich nicht mehr anders.

Intuition gehört zu den mächtigen Werkzeugen, die mein Human Design mir angeblich mit auf den Weg gegeben hat. Das liest sich dann etwa so:

“Vertrauen Sie auf Ihre intuitive Weisheit, die tief in Ihrem Inneren verwurzelt ist. Wenn Sie die Intuition in sich entdecken, müssen Sie sich mit einigen tiefen Ängsten auseinandersetzen, insbesondere mit der Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit.”

Es wäre für mich “eine natürliche Reaktion, meinem Bauchgefühl zu folgen, denn es beinhalte unerschöpfliche Antriebskraft“.

In meiner Realität kenne ich das seit Jahren als unablässiges Selbstgespräch mit der Headline “Du spinnst doch!”

Mein Verstand weiß schon lange, dass ich über eine starke Intuition verfüge. Doch ich bin eine Profi im Weghören (geworden). Denn Erziehung, Prägung, Peers – wer und was alles mich 57 Jahre lang zu der gemacht hat, die ich bin, haben mir beigebracht, es sei sicherer

  • zu tun, was man von mir erwartet
  • zu unterlassen, was andere verunsichert
  • die zu sein, die andere zufrieden macht

Viele konnten mich erfolgreich überreden, es sei besser, den rationalen Verstand über alles andere zu stellen.

Doch jetzt habe ich Lust auf Experimente.

Und starte mit Intuition

Seit 3 Monaten läuft nun mein erster Prototyp aus der Reihe „WWW – Was wäre, wenn ich mein Human Design konsequent lebe?“

Gelingt es mir täglich, meine Intuition zu leben?

Aber nicht doch.

Als Generatorin  mache ich oft den Fehler viel zu viel zu denken und den Verstand die Oberhand gewinnen zu lassen. Noch immer ist die Gewohnheit, mal schnell eben den Kontrolletti-Kopf dazwischen zu schalten viel zu ausgeprägt. Ich sag mal Erfolgsquote 5% (Tendenz zu 7,5%).

Was hat intuitiv funktioniert?

  • Die Schlüssel-Story war der perfekte Auftakt.
  • Eine gute Hand bei der Auswahl meiner Gäste beim Storyteller .Dazu eine ine Rückmeldung von Yvonne  “Kennt ihr die Sorge, bei Dinner Einladungen keine gemeinsamen Themen mit den anderen Gästen zu finden? Vor allem, wenn ihr die anderen Gäste noch nicht mal kennt? Das wird euch beim StoryTeller nicht passieren. Das Thema steht bereits auf der Menükarte, aber keine Angst: Selbst wenn der Tag viel zu stressig war, um sich vorab Gedanken zu machen, zwischen Vorspeise, Hauptgang und Dessert verbindet Katrin ganz natürlich Teilnehmer:innen und Konversation und ehe man sich versieht, sind Verbindungen zwischen Menschen entstanden, die sich vorher nicht kannten.“
  • Wenn ich beim Schreiben nicht plane, sondern meinen Fingern erlaube, genau die Geschichten zu tippen, die “einfach da sind”, dann bringen diese Posts wohl den meisten Leserinnen etwas. Ein Beispiel auf LinkedIn.

Was bleibt Work in progress?

  • HD meint, ich dürfe meinen Verstand als unendliche Datenbank nutzen, der er nun mal ist. Doch bei Entscheidungen soll ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen. Puh, harte Arbeit.
  • Geschwindigkeitsregelung – noch immer bin ich oft viel zu schnell. Auch Bauchentscheidungen brauchen Zeit, es geht nicht um eine adhoc Reaktion aus einer Emotion heraus. Wie sagte schon Meister Yoda zu Anakin Skywalker “Viel zu lernen du noch hast.”

Wie steht es um deine Intuition?

  • Bist du begabt darin?
  • Fällt es dir leicht, deiner Intuition zu folgen? Immer, manchmal, selten?
  • Was hindert dich daran?
  • Wie würdest du Intuition beschreiben? Bauchgefühl?

Erinnere dich an Entscheidungen, die du in deinem Leben mit dem Verstand getroffen (und im Nachhinein bereut) hast. Was würdest du heute anders machen?

Gibt es intuitive oder Bauchentscheidungen, die sich im Nachhinein als wunderbar herausgestellt haben? Erinnere dich daran, wenn dir wieder einmal eine schwierige Entscheidung bevorsteht. Nutze deine Gabe. Lass dich nicht überrumpeln vom plappernden Verstand oder wohlwollenden (!) Besserwissern.

Und so geht es weiter mit meinen Human Design Experimenten:

  • Abwarten statt Aktionismus.
  • Nein sagen zu dem, was nicht zu mir passt!
  • Rückzug als Überlebensnotwendigkeit.

Du willst als Erste wissen, wie es weitergeht? Hol dir den StoryLetter, und bleib dran.

Wenn du von eigenen Erfahrungen berichten willst, die du mit deinem Human Design machst, schreib es gern direkt in die Kommentare. Ich freue mich auf unseren Austausch.

Foto-Credit Xenia Bluhm

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/04/katrin-klemm-www-intuition.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-04-07 21:47:192024-04-07 22:25:09Was wäre, wenn… Ich meiner Intuition folge

Happy BestAger

21. März 2024/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Paula kommt nach Hause: „He, auf der letzten Party waren richtig viele Ältere.“
Katrin: „Was heißt denn Ältere?“
Paula: „Na so über 45…“

Noch im letzten Jahr war das der Augenblick, meine rechte Augenbraue hochzuziehen und zu denken „Aaah ja…!“

Heute grinse ich mir eins. Denn es ist ein wunderbares Gefühl, mich mit 57 zu den BestAgern zählen zu dürfen, jeden einzelnen Tag.

  • Ist das Leben in diesem Alter jeden Tag ein Zuckerschlecken? Nope! Mein Körper braucht mehr Aufmerksamkeit. Hab zuhören gelernt, auch wenn es manchmal richtig bitter ist, wenn die Selbstbestimmung  bröckelt. Aber gut, nennen wir es “work in progress”.
  • Habe ich Angst, das Leben könnte plötzlich zu kurz sein? Nein, Angst ist da keine. Nur die Gewissheit, alt genug zu sein, um mich nicht mehr mit Sinnlosigkeiten abzugeben. Oder mich über Dinge zu ärgern, die das Ärgern nicht lohnen.
  • Bringen mich Idioten, die mich in die Kiste “50 Plus = nicht mehr leistungsfähig” stecken wollen auf die Palme? Nö! Denn ich habe gelernt, wirklich zuzuhören, beide Seiten zu sehen, und zu entdecken, was mein Gegenüber wirklich braucht.
    In schwierigen Gesprächen bleibt der Polarstern mein Mittel der Wahl. Langjährige Berufserfahrung schenkt mir die Sicherheit, alles, was ich lernen will, auch lernen zu können.
  • Geht mir noch jemals etwas schief? Ja selbstverständlich! In diesem Jahr platzen einige Ideen, die ich mir sooo schön ausgemalt hatte. Doch ich erlaube mir heute, das zu betrauern, so lange es nötig ist.
    Verschwende keine Kraft mehr an ein Pokerface. Denn ich habe noch sooo viele neue Ideen, die umgesetzt werden wollen. Neues Spiel, neues Glück.

Deshalb freue ich mich sehr, ab jetzt Teil der Wir BestAger Community zu sein. Es ist eine Plattform für Menschen 50 Plus, die einen neuen,  selbst bestimmten Weg gehen wollen. Wir sind lebendig, neugierig, aktiv und tatendurstig.

In einer kleinen Umfrage bei LinkedIn wollte ich wissen, was Lebensmitte eigentlich bedeutet. Schau mal, wie unterschiedlich die Sicht darauf ist.

Umfrage Lebensmitte Katrin Klemm

 

Und deshalb: Lasst uns gemeinsam neue Geschichten erzählen.

Was ist deine Lieblingsgeschichte über die Zeit nach der Lebensmitte?

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/03/katrin-klemm-happy-bestager.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-03-21 12:42:042024-03-21 12:46:40Happy BestAger

Was wäre, wenn… ich mir Neugier erlaube

17. März 2024/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Ich bin neugierig auf’s Leben. Will Dinge erfahren, sie ausprobieren. Das macht mich zum Fan von Selbst-Experimenten.

Im letzten Jahr – und ich weiß heute nicht mehr, welche Biene mich gestochen hatte – musste ich mir mein Human Design genauer anschauen.

Was ist dieses Human Design, das sich mit der Persönlichkeitsstruktur und unserer energetischen Grundausstattung beschäftigt? Erfunden wurde es Ende der 1980 vom Kanadier Alan Robert Krakower. Die Basis bilden Astrologie, I-Ging, Kabbala und Chakren, die du vielleicht aus dem Yoga kennst.

Neugier geweckt

Die Meinungen dazu gehen weit auseinander: vom esoterischen Trend, der befreiende Erkenntnisse liefern soll bis zur Warnung vor ernsthaften Gefahren, wenn man es übertreibt. Doch das gilt auch für Ernährungs- oder Fitnesskonzepte aller Arten.

Es geht um Typen, Profile, Kanäle, Tore. Darum, Chancen und Anregungen für mehr Selbstreflexion zu bekommen und persönlich zu wachsen. Es lädt ein, dich selbst zu entdecken und vielleicht sogar Frieden mit Eigenschaften und Dingen zu schließen, über die wir uns viel zu viele überflüssige Gedanken machen.

Es gibt zahlreiche Adressen im Netz, bei der du dein Geburtsdatum, die Zeit und den Ort deiner Geburt angeben kannst. Was als Human Design Chart zurückkommt, sieht für mich auf den ersten Blick aus wie eine technische Zeichnung. Die wenigen kryptischen Stichworte helfen mir nicht wirklich weiter. Ich brauche Unterstützung und hole sie mir bei der sympathischen Beate Brandt.

Sie nimmt sich eine Stunde Zeit und verblüfft mich mit Aha-Momenten, die intensiv wie ein ICE in voller Fahrt mit mir davonrauschen. Danach kaufe ich mir ein dickes Buch, setze mich intensiv mit der Fülle an Möglichkeiten auseinander.

Für mich machen viele Dinge plötzlich Sinn. So wie fehlende Puzzlesteine die zur richtigen Zeit auftauchen und ohne jeglichen Druck genau an der richtigen ein Bild vervollständigen. Ob das nun wissenschaftlich ist oder nicht.

Voller Neugier ausprobieren. Dabei nicht übertreiben.

Es ist Zeit für ein intensives Experiment:

Ich folge meiner Neugier, und meinen sehr guten Erfahrungen damit, durch Prototyping praktisch herauszufinden und zu erleben, ob Ideen und Projekte zu mir passen oder nicht.

Was wäre, wenn ich ein Jahr lang ausprobiere mein Leben so zu leben wie ich gemeint bin, der Mensch zu sein, der ich im Inneren schon immer bin? Neugierig, bodenständig und mit der Bereitschaft, nichts davon übermäßig ernst zu nehmen?

Ich entscheide mich, spielerisch herauszufinden, welche Erkenntnisse sich einstellen, wo ich mehr von mir entdecken und wachsen kann…

Denn genau das ist es, wozu ich jede Teilnehmerin in Design Your LifeStory immer wieder einlade. Probiere dich aus, erfahre, erlebe dein Leben. Verlasse eingefahrene Pfade immer dann, wenn es dir nicht gut damit geht, wie du lebst. Oder wenn du spürst, dass da noch mehr ist, das gelebt werden will.

Ein Jahr lang meiner Neugier folgen

Ich werde davon berichten, wohin meine Neugier am Human Design mich führt. Wenn du mich auf dieser Reise begleiten willst, hol dir den StoryLetter, dann erfährst du als Erste, was ich erlebe.

Vielleicht darf ich dich zu eigenen Experimenten ermutigen.

  • Bist du schon vertraut mit deinem Human Design?
  • Welche Entdeckungen hast du gemacht?
  • Wie lebst du es (oder auch nicht)?

Schreib es mir gern in die Kommentare. Ich bin gespannt, wie du es erlebst.

Mein erstes Experiment: Intuition – hier geht’s weiter.

Foto-Credit Xenia Bluhm

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/04/katrin-klemm-www-neugier.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-03-17 19:45:102024-05-02 12:44:05Was wäre, wenn… ich mir Neugier erlaube

Körpergeschichten: hör dir zu und lebe kraftvoll – GoodRead Nr. 4

15. August 2023/0 Kommentare/in Geschichten mit k, In meinem Bücherregal/von Katrin Klemm

Ich bin nicht die erste Anlaufstelle, an die sich Menschen mit körperlichen Beschwerden wie Kopf-Nacken-Bauchschmerzen oder Verspannungen wenden. Dafür gibt’s Körper-Expertinnen.

Aber wenn es um Themen wie berufliche Überlastung, schwierige Vorgesetzte – für die Wertschätzung ein Fremdwort ist – oder den Wunsch nach mehr Sinn im Leben geht, höre ich im Coaching-Briefing mit mehr als nur den Ohren zu.

Im letzten Jahrzehnt hat sich mein Blick geöffnet für subtilste Signale, die der Körper meiner Gegenüber sendet:

  • Angespannte Schultern,
  • Herzklopfen das im Hals pulsiert,
  • Atem der im Brustraum stockt,
  • Lächeln, das nur die Mundwinkel kräuselt.

Der Körper erzählt Geschichten, die weit über Worte hinausgehen.

Körpergeschichten kann man sehen

Meine Augen zeigen mir Details, die mir tieferes Verständnis über Emotionen wie Ärger, Wut, Trauer und Scham eröffnen. Jede dieser Emotionen kann von einer ganz individuellen Geschichte ausgelöst werden, die dahintersteckt. Mit Hilfe von Wingwave-Coaching decken wir diese Geschichten auf und verwandeln Stress in persönliche Ressourcen.

Auch dieses Buch hat eine entscheidende Rolle gespielt. Es hat dazu beigetragen, meinen Blick für die Verbindung zwischen körperlichen und psychischen Symptomen zu schärfen, und Körpergeschichten zu “lesen”.

Dein Körper erzählt dir die wahre Geschichte und oft kannst du sie ändern - Katrin Klemm StoryCoaching - über Bernhard Voss Körperspuren

Körperspuren

Bernhard Voss
Ursachen körperlicher und psychischer Symptome verstehen und heilen

MyGoodReads: 6 Bücher – 6 Wochen – 6 Blickwinkel- mein Sommerexperiment zeigt, welche Geschichten hinter StoryCoaching stecken. Sie herzlich eingeladen zum Dialog, wenn du die Dinge ähnlich oder ganz anders siehst.

 

Ich lese es, weil:

  • der gutgemeinte Ratschlag „Du musst einfach nur dein Mindset ändern “ oft leichter gesagt als getan ist.
  • das Verstehen der Verbindung zwischen Geist und Körper mir neue Perspektiven eröffnet, Körpergeschichten für ganzheitliche Transformationen zu nutzen.

Worum geht’s? Schlaglichter.

Ein körperliches Symptom kennt viele Geschichten.

Verständnis über die Klassiker unter unseren Zivilisationskrankheiten – Migräne, Unverträglichkeiten, „Rücken“. Diese nehmen zwar gesellschaftlich zu, können jedoch nur individuell verstanden und gelöst werden.

Übersetzung von Symptomen, Erläuterungen, wie Organe als Resonanzkörper unserer Psyche dienen und Anleitungen, sich im eigenen körperlichen und psychologischen Raum zu Hause zu fühlen.

Der Körper führt Regie über dein Leben

Zahlreiche Beispiele, wie alte Geschichten, an denen wir länger festhalten, unseren Körper zur Verzweiflung treiben.

Neue Geschichten eröffnen neue Möglichkeiten. Zum Beispiel wird Aggression als Energie betrachtet, die uns handlungsfähig macht, freundlich und instinktsicher. Nutzen wir sie als Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen.

Anleitungen und Übungen aus dem Erste Hilfe Koffer, um innere Antworten zu finden und den Mut, dir selbst, und deinen Körpergeschichten besser zuzuhören.

Was es in mir auslöst.

Die Bestätigung, daß einfache schwarz-weiß- Erklärungen immer zu kurz greifen.

Die Bestärkung darin, grundsätzlich hinter die Kulissen des präsentierten Coachinganliegens zu schauen.

Die Gewissheit, dass radikale Ehrlichkeit uns selbst gegenüber entscheidend ist, wenn wir uns auf einen Transformationsprozess einlassen wollen. Ganz gleich, wie lange er dauert.

Ich empfehle das Buch:

Menschen, die

  • offen sind für alternative Wege, die unser Körper uns zeigt, neben der Schulmedizin.
  • ihren Körper und damit sich selbst besser verstehen, und sich auf eine „Abenteuerreise ins Wunderland ihrer eigenen Geschichte“ (Seite 17) begeben wollen.
  • die Selbstverantwortung für ihren Körper und ihre Psyche (wieder) in die eigene Hand nehmen wollen.
https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2023/08/2308_katrin-klemm-koerperspuren.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2023-08-15 14:13:352023-08-23 13:55:05Körpergeschichten: hör dir zu und lebe kraftvoll – GoodRead Nr. 4
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  • Klein anfangen. Auch wenn du noch nicht weißt, wohin.
  • Agree to differ: Warum Einigkeit überbewertet ist
  • Feststecken im Leben. Obwohl eigentlich alles okay ist.

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