LifeStory Workation in Portugal – Wir waren dabei

Workation, das ist die Kombination aus „Work“ und „Vacation“. Diese Mischung bietet für unsere Design your LifeStory  an der Portugiesischen Algarveküste den perfekten Mix aus konzentriertem Arbeiten und genussvollem Entspannen.

Die inspirierende Arbeitsumgebung unterstützt dich dabei, aus alten Denkmustern auszubrechen und frische Ideen zu entdecken. Für ein Leben, das wirklich zu dir passt. Wir nutzen den erfolgreichen Methodenmix aus dem Design Thinking und das kraftvolle Handwerkszeug des Storytellings. Dazu entdecken wir Land und Leute und genießen kulinarische Überraschungen.

Doch ich kann dir viel erzählen. Das habe ich im Tagebuch eines portugiesischen Lebensgefühls auch getan 😉.

Monika und Marina waren bei der Workation im Mai 2022 dabei. Schau dir an, wie sie die Tage erlebt und was sie für sich mitgenommen haben.

Die nächste Reise nach Portugal startet am 17. Oktober 2022.

Für wen ist die LifeStory Workation eine gute Wahl?

Ich habe mich für die Workation entschieden, weil …

Weshalb lieber 10 Tage statt 6 Monate in Hamburg?

Was macht den Mix dieser Woche aus?

Wie erlebst du Katrin als StoryCoach?

Was nimmst du für dich mit?

Das überzeugt dich sofort?

Hier findest du alle Informationen, Termine und Konditionen und kannst sofort für die nächste Reise ab 17. Oktober buchen: Design your LifeStory Portugal.

Du fragst dich noch, ob diese LifeStory Workation etwas für dich ist?

Lass es uns im persönlichen Gespräch herausfinden, schreib mir oder ruf mich an. Dann sprechen wir in Ruhe darüber, wo du stehst und was du für dich persönlich mitnehmen möchtest.

 

 

 

Portugiesisches Tagebuch

10 Tage Design your LifeStory in Portugal – Persönliches Tagebuch einer Workation

Vom Träumen ins Tun. So geht es.

Wünschen – wollen – planen – tun

So kommst du vom Träumen ins Handeln

1999 war es nicht mehr als eine vage Idee, ein stiller Traum, ich könne irgendwann nur noch mit den Menschen zusammenarbeiten, mit denen ich es wirklich will. Mich auf das konzentrieren, was ich am allerbesten kann und am liebsten von früh bis spät in den Abend tun würde. Doch ich war angestellt in einem Großkonzern. Ich hatte spannende Herausforderungen zu meistern, gewiss.

Doch ich tanzte nach Regeln, die andere bestimmt hatten. Lange träumte ich nur so vor mich hin. Doch meine Sehnsucht wurde stärker und stärker. Jahrelang bildete ich mich weiter, traf Menschen, die mir RoleModels wurden, probierte aus, stolperte über Hindernisse und stand wieder auf. Ich machte Pläne und verwarf sie wieder, kam nicht wirklich ins Tun. War sauer auf mich selbst, wollte mehrfach in den Sack hauen und konnte doch von der Idee nicht lassen.

Bis zu dem Tag als ich mich entschieden habe

Genau in dem Augenblick, in dem aus meinen Wünschen und Absichtserklärungen ein fester Wille, ein Plan und echtes Handeln wurden, habe ich sprichwörtlich den Rubikon überschritten. Die Metapher geht Caesars Entscheidung zurück, mit seinem Heer den Fluss Rubikon zu überschreiten, mit Normen zu brechen, Neuland zu betreten und ins Abenteuer zu ziehen. Es ist der Augenblick der Entscheidung, der Tat.

Träumst du auch schon dein halbes Leben von einer Idee, die du ach so gern umsetzen würdest?

Doch bist du nicht bereit, den Rubikon zu überschreiten, wirst du kaum vorwärtskommen. Deine Ziele bleiben ewig ungelebte Träume.

Wo stehst du im Moment?

Die folgende Do-it-yourself-Anleitung ist ein Auszug aus Der Tag an dem Bella verschwand, dem Roman für Selbstcoaching mit Business-Stories.

Finde heraus, vor welchem Schritt du stehst und was du als nächstes konkret tun kannst, um vom Träumen ins Tun zu kommen.

Von Träumen ins Tun kommen mit StoryCoach Katrin Klemm

1 Vermuten

Meist fängt es mit einem Kribbeln im Bauch an, einer vagen Idee, die dich nicht mehr loslässt. Es geht um Zu- und Abneigungen, um Stimmungen, Lust und Unlust, diffuse undeutliche Körperreaktionen. Was dahinter steckt, will sich noch nicht deutlich offenbaren. So richtig schlau wirst du aus diesem unbewussten Bedürfnis noch nicht.

Ich habe mit den Jahren gelernt, auf mein Bauchgefühl zu hören und ihm zu vertrauen. Ich weiß heute, wenn da eine Ahnung herumzappelt, die immer und immer wieder kommt, dann ist es was Wichtiges. Also lasse ich es zu.

Werde wach für deine Intuition. Vertraue deinem Bauchgefühl. Welche Bilder tauchen auf? Welcher Gedanke lässt dir eine wohlige Gänsehaut über den Rücken laufen? Was flüstert deine innere Stimme? Achte genau auf die Dinge, bei denen du dir schon im nächsten Moment vielleicht wieder sagst „Ich doch nicht“, „Wie soll das bloß gehen?“.

Noch nichts Tun!

Hab den Mut, weiter zu spinnen! Hinter den verrückten Ideen stecken oft große Sehnsüchte und Leidenschaften. Tue noch gar nichts, außer dir selbst einmal aufmerksam zuzuhören.

2 Wünschen

Jetzt bekommt die Sehnsucht eine Stimme. Ein Bild formt sich, eine Idee wird konkreter: Was treibt dich an? Woher kommt diese Lust darauf, etwas zu tun? Sobald du dir deiner wahren Bedürfnisse bewusst wirst, spürst du, wie deine Unruhe und auch die Bereitschaft wachsen, endlich ins Handeln zu kommen.

Fasse in Worte, was es ist, das dich an deiner Idee fasziniert. Finde heraus und formuliere, worum es dir wirklich geht, was deine Augen leuchten und dich vor lauter Vorfreude nicht mehr schlafen lässt. Wenn es (zu) viele tolle Ideen sind, schau genauer hin: Welche davon sehen besonders lohnenswert aus, um sie in ein konkretes Ziel zu verwandeln? Wie viel wärst du bereit für die Umsetzung deiner Idee zu investieren? Denke nicht nur ans Geld. Es geht auch um dein Zeitbudget oder darum, welche lieb gewonnenen Gewohnheiten du bereit bist, dafür aufzugeben. Schreib es auf oder sprich darüber: mit Freund*innen, Kolleg*innen, einer/m Coach.

Überquere den Fluss

Jetzt geht es über den Rubikon. Hier fängt echtes Handeln an. Jetzt haben deine Absichten so viel Energie getankt, dass es wirklich losgeht. Du hast deine Entscheidung getroffen – es ist dein Moment ’of no return’. Das Schiff legt ab. Das Ufer bleibt zurück.

Komme ins Tun - schreib das nächste Kapitel deiner Träume mit StoryCoach Katrin Klemm

Kannst du dich an einen solchen Moment in deinem Leben erinnern? Ja? Dann kennst du wahrscheinlich das überraschend angenehme Gefühl, das sich in diesem Augenblick der Entscheidung einstellt. Kein Wunder! Du bist nicht mehr hin- und hergerissen. Es gibt kein Zögern mehr. Du findest auf einmal Zeit, dich ganz auf die Umsetzung zu konzentrieren. Aktiv getroffene Entscheidungen machen den Kopf frei und sorgen für Motivation. Du bist endlich raus aus deiner Komfortzone.

Mein Start ins Unbekannte war 2004 der Schritt in die Selbständigkeit. Dass das jetzt bald 20 Jahre her ist, kann ich manchmal selbst kaum fassen. Doch mich hielt nichts mehr im Konzern, ich war bereit fürs Abenteuer Coaching.

3 Wollen

Jetzt bist du fest entschlossen auf die andere Seite zu kommen. Du lässt alle Bedenken und Ausreden hinter dir. Es ist vorbei mit Wenn und Aber. Nichts und Niemand kann dich daran hindern, dein Vorhaben umzusetzen und die Tragfähigkeit deiner Entscheidung zu testen.

Mach dir noch einmal deine Absicht klar. Wofür stehst du ein, was bist du bereit zu investieren, damit dein Plan gelingt? Formuliere dein Ziel konkret. Sprich deinen Entschluss laut aus. Definiere, wo du hin willst. Wofür bist du bereit, dich nicht nur zu interessieren, sondern dich auch zu committen, wenn es darauf ankommt? Spüre in dich hinein: Wie wird es sich anfühlen, wenn du dein Vorhaben erfolgreich umgesetzt hast. Was tust du, wer bist du dann?

4 Planen

Du weißt jetzt, WAS du willst. Jetzt packe das WIE beim Schopf. So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, deine Absichten zu realisieren und dein angestrebtes Ergebnis zu erreichen.

Entwirf Strategien, entwickle Pläne, die es dir erlauben gezielt zu handeln. Konzentriere dich auf das Wesentliche und setze Prioritäten. Was konkret wirst du tun und bis wann, damit dein Vorhaben gelingt? Womit beginnst du? Wen oder was brauchst du als Verbündete oder Unterstützung? Überprüfe auch, was du schön bleiben lassen wirst – welche alten Gewohnheiten keinen Platz mehr in deinem Leben haben – um dein Ziel nicht zu gefährden. Plane nicht zu detailliert und rechne schon jetzt damit, dass sich Pläne ändern können. Dein Plan soll dir  zur Orientierung dienen, keine Fessel werden.

Ich hab es mit dem Planen manchmal übertrieben. Und liebe alte Gewohnheiten haben mir manche schlaflose Nacht beschert. Doch das ist eine andere Story 😉.

5 Handeln – dein Tun ist nicht mehr aufzuhalten

Entschlossen und engagiert gehst du jetzt an die Umsetzung deines Vorhabens. Jetzt legst du los, gehst einen Schritt nach dem anderen. Du probierst (dich) aus und arbeitest ausdauernd auf dein Ziel hin. Du verfolgst deine Pläne, setzt vorhandene Ressourcen ein, beschaffst alles, was noch fehlt und lässt dich nicht irritieren.

Geh los - kraftvoll auf das nächste Kapitel deiner persönlichen Geschichte zu. Katrin Klemm StoryCoach aus Hamburg unterstützt dich gern dabei.

Es hilft beim Umsetzen, wenn du deine Aufmerksamkeit klar auf dein Ziel ausgerichtet hältst. Blende Störfaktoren, die nicht direkt dazu beitragen, dein Ziel zu erreichen für den Moment aus. Hilfreiche Frage, wenn du dich dabei erwischst, dich abzulenken: Wie trägt das. was ich hier gerade tue, dazu bei, mein Ziel zu erreichen? Glaub mir, ich habe diese Frage täglich mindestens einmal gebraucht 😉.

Umgib dich mit Menschen, die deine Ziele unterstützen, dich fördern und challengen, dran zu bleiben. Aktiviere dein Netzwerk an Unterstützer*innen. Bremse Nörgler*innen, Besserwisser*innen und Bedenkenträger*innen aus.

Diese Kraftquelle hab ich lange unterschätzt. Heute bin ich stolz darauf, Teil von LadiesMentoring zu sein.

Überprüfe gelegentlich – einmal im Monat reicht – die Leuchtkraft deiner Wünsche: Wofür bist du angetreten? So bleibt der wahre Antrieb auch über eine längere Distanz wach und hilft dir unerwartete Hindernisse zu überwinden.

6 Bewerten

Glückwunsch, du hast es geschafft. Jetzt ist die Zeit für einen Soll-Ist-Vergleich. Sowohl auf der Fakten- als auch auf der emotionalen Ebene. Hast du genau das erreicht, wonach du dich gesehnt hast, was deinen Wünschen entsprach?

Nimm dir die Zeit für eine persönliche Retrospektive und analysiere. Zum Beispiel:

  • Bin ich zufrieden?
  • Was habe ich mir anders vorgestellt?
  • Was lief besser als erwartet?
  • Wo bin ich hinter meinen Wünschen zurückgeblieben?
  • Welche (inneren) Grenzen musste ich überwinden? (als Caesar damals den Rubikon überschritt, setzte er sich über geltende Regeln hinweg. Doch wer echte Innovationen sucht, muss das manchmal tun.)
  • Worauf sollte ich beim nächsten Mal stärker achten?
  • Und überhaupt: War das Ziel das richtige? Wenn ja – Party! Wenn nicht: Du kennst jetzt den Weg über den Rubikon und kannst jederzeit neu starten.

Du hast Fehler gemacht, bist vom Weg abgekommen? Pfeif drauf, das kommt vor. Betrachte deine Fehler grundsätzlich als deine Chance zu lernen. Und vielleicht hast du ja auf dem Umweg etwas Spannendes, Nützliches oder Inspirierendes entdeckt.

Du bist jetzt entschlossen loszulegen und brauchst Unterstützung?

Dann komm 10 Tage mit nach Portugal – Fokus auf dich und ein starkes Buddyteam – am 17. Oktober geht’s los.
Oder hier in Hamburg für ein ganzes Semester – ab Juni.

Wann fällt es dir noch nicht leicht, über deinen persönlichen Rubikon zu kommen? Wo gehen Wunsch und Wille noch nicht ins Tun über? Schreib es mir in die Kommentare!

 

Weiterlesen in Kapitel 3 Der Tag des doppelten Neustarts.

StoryCoaching für 4Jährige erklärt

Falls du mich schon ein bisschen kennst, kennst du auch meine Leidenschaft zu beweisen, dass Storytelling unendlich viel mehr kann als nur Marketing-Buzzword zu sein. Deshalb nenne ich es StoryCoaching. Und es bringt mich noch immer ins Schwitzen zu erklären, was durch StoryCoaching alles möglich wird.

StoryCoaching – erkläre es mir ganz einfach!

Seit gestern nehme ich an der “Bist du bereit für deine Personal Brand”-Challenge von Susanne Schlösser  teil und zack, schon am allerersten Tag Inspiration satt. Ich soll StoryCoaching einem vier Jahre alten Kind erklären. OMG…

Dabei nutze ich in meiner Arbeit selbst gern das Filmzitat aus „Philadelphia“ von 1993. Denzel Washington in der Rolle des Anwalts – seine Menschlichkeit siegt im Lauf des Films über seine eigenen Vorurteile  – bittet ein Unfallopfer den Unfallhergang zu schildern mit den Worten „Erklären sie es mir als wäre ich 4 Jahre alt“.

Na dann… Hier ist mein erster Versuch.

Story-Challenge accepted

Liebe Ella,
was ich den ganzen Tag mache, willst du wissen?

Ich erzähle Geschichten und finde mit anderen Menschen heraus, welche Geschichte sie erzählen wollen. Manchmal wissen Leute nicht, was sie erzählen könnten – sie denken, sie hätten keine guten Geschichten oder glauben nicht, dass ihnen jemand zuhört. Und manchmal kommt es vor, dass sie so viele Geschichten in ihrem Kopf haben, davon was sie dürfen oder was sie müssen, dass sie ganz wuschig werden und irgendwann nur noch müde sind und nicht mehr Lachen können.

StoryCoaching ist ein bisschen wie Kochen

Mit den Geschichten ist ja so ungefähr wie mit dem Kochen. Wenn wir beide jetzt zum Beispiel eine Suppe kochen wollen, dann gibt’s ja Kochbücher oder das Internet. Da kann man nachgucken, da findet man Rezepte. Da steht drin, was alles reinkommt, wie man die Sachen klein schnibbelt, was man zuerst reintut und was danach kommt. So kocht man dann nach Rezept, fügt Gewürze hinzu, rührt um und lässt sie eine halbe Stunde auf dem Ofen blubbern. Fertig ist die Suppe.

Im Leben haben wir gelernt, dass wir erst in die Kita gehen, dann in die Schule, dann lernen oder studieren wir was und dann haben wir einen Job. Damit verdienen wir unser Geld, das wir brauchen um Essen zu kaufen, die Wohnung zu bezahlen oder auch mal in den Urlaub zu fahren. Fertig ist die Geschichte.

Eine Menge alte Rezepte im Kopf

Also jeder – auch du und ich – haben für unser eigenes Leben eine ganze Menge Rezepte im Kopf. In der Küche hat uns Oma gezeigt, wie man Apfelpfannkuchen bäckt (das war toll) und Mama hat immer gesunden Spinat gemacht (das war nicht immer sooo toll). Diese Rezepte kochen wir nach, wir wissen ja wie es richtig geht.

Du hast gelernt, dass der Papa sich vielleicht immer vor der Küchenarbeit drückt, dass man in der Kita immer aufessen muss. Die Mama weiß, dass sie immer pünktlich im Büro sein muss, sonst gibt’s Ärger. Manchmal funktionieren diese ganzen Rezepte super, und die ganzen Geschichten vom Kochen, vom sich-vor-dem-Abwasch-drücken und dem ins-Büro-gehen haben ein gutes Ende. Dann hab ich gar nicht so viel zu tun, denn alle kriegen das prima alleine hin.

Wenn das Essen langweilig wird

Aber manchmal kommt es vor, dass dir immer der gleiche Apfelpfannkuchen irgendwann langweilig wird. Stell dir das mal in der Kita vor – jeden Mittag Pfannkuchen. Die erste Woche – super cool, lecker. Die zweite Woche – auch noch lecker. Die dritte Woche – geht so, wenn man besonders viel Zucker drauf tut. In der vierten Woche denkst du „och nicht schon wieder diese Dinger.“

Wenn alte Rezepte Bauchschmerzen machen

Oder es passiert was ganz Blödes. Stell dir vor, du bekommst vom Apfelpfannkuchen plötzlich ganz fiese Bauchschmerzen. Dir ist ganz matschig, du musst zum Arzt und bittere Medizin schlucken, aber besser wird’s nicht. Da müssen wir rausfinden, was dir diese Bauchschmerzen macht. Vielleicht müssen wir einfach nur das Mehl weglassen. Oder wir brauchen ein ganz neues Rezept. Für Nudeln mit Tomatensoße vielleicht.

So wie Mama vielleicht von dem immer viel zu früh Aufstehen und ins Büro rennen Bauchschmerzen bekommt. Da braucht sie auch ein neues Rezept. Vielleicht reicht es ja, wenn sie die Geschichte von ihren Bauchschmerzen ihrem Chef erzählt und dann reden die miteinander. Und dann kann sie später anfangen.

Manchmal aber sind Mamas Bauchschmerzen nur ein Zeichen dafür, dass sie ihre Arbeit gar nicht mehr wirklich leiden kann. Sie würde lieber mehr Zeit mit dir verbringen oder mal mit Papa und dir mit dem Wohnmobil auf Reisen gehen und nur ab und zu von unterwegs arbeiten.

Wenn du andere zum Essen einladen willst

Und dann ist noch die Sache mit dem allerallerbesten Apfel-Streuselkuchen. Den hast du gemeinsam mit der Mama erfunden. Denn Mamas Augen leuchten plötzlich richtig, seit sie sich viel Zeit nehmen und tolle Sachen backen kann. Ihr habt an euerm Kuchen ganz lange dran herum probiert, ein paar Mal ist es schief gegangen, da ist der Kuchen ganz sauer und die Streusel winzig geworden.

Bis ihr eines Tages einen Zaubertrick gefunden habt, der ihn zum allerallerbesten Streuselkuchen auf der ganzen Welt macht. Irgendwann merkt ihr aber, dass immer nur alleine essen auf die Dauer keinen Spaß macht. Darum wollt ihr deinen Freundinnen und ihren Mamas, Papas, Omas die Geschichte erzählen, wie ihr den erfunden habt, was das Geheimnis ist und dass sie den jetzt bei euch kaufen können.

Deshalb helfe ich euch nicht nur dabei, die Geschichte eures weltbesten Apfel-Streuselkuchens zu erzählen. Sondern ich helfe der Mama dabei, dass ihre Augen wieder leuchten, weil sie ihren Job und ihr Leben so saftig und knackig backen kann wie euern Lieblingskuchen.

Und jetzt nochmal für Erwachsene:

StoryCoaching hat viele Gesichter

  • Mach dich auf die Reise zu dir selbst und finde heraus, wie du das nächste Kapitel deines Lebens kraftvoll und saftig leben willst: Design your LifeStory – 10 Tage kompakt in Portugal oder 6 Monate lang in Hamburg
  • Zeig der Welt, was du zu bieten hast – trau dich: Großes Kino für dein Business
  • Ein inspirierender Abend in meiner Hamburger Küche  – Köstlichkeiten und Geschichten auf den Tisch – das ist der StoryTeller
  • und noch so viel mehr … Frag mich!

Update

Challenge-Aufgabe Tag 2 – unsere Mitstreiter*innen waren aufgerufen uns als die 4jährige Adressatin zurückzumelden, warum das was wir tun und wie wir es tun der Welt und den Menschen hilft. Und ja – zugegeben –  ich hatte Tränen in den Augen als ich von Nils, der Wörter schreiben kann, die ganz lieb gucken, diese Zeilen zurück bekam…

Du erzählst gern Geschichten.
Und du kochst gern.
Und du hilfst anderen Menschen beim
Geschichten kochen und erzählen.
Und dann wird es lustig in der Küche,
weil zusammen kochen und erzählen
viel lustiger ist als allein.
Ohne dich gibts in der Küche nur Einheitsbrei.
Oder gar nichts.
Und das ist doof.

 

Was gehört für dich zum StoryCoaching? Lass mir gern einen Kommentar da.

LifeStory – Feedbacks aus erster Hand

Design your LifeStory an der Portugiesischen Algarveküste. Nutze die kombinierte Kraft aus Storytelling und Design Thinking, um das nächste Kapitel deines Lebens so zu schreiben, wie du es dir erträumst.

Das klingt gut? Doch wie ist es wirklich dabei zu sein? Wer kann dir davon besser erzählen als die Frauen, die schon einmal dabei waren. Ein großes Dankeschön an Gundula und Sigrid.

Ist diese LifeStory was für mich?

Wenn du

  • die Umbruchphase in der du gerade steckst nutzen willst, um mehr aus deinen Talenten zu machen,
  • bisher nur ein vages Gefühl hast, wohin es gehen soll oder
  • überhaupt noch keine Idee, wohin dein Weg dich führen soll aber
  • den Mut hast, etwas Neues auszuprobieren

dann bist du richtig. Aktuell sind wir unterwegs – die nächste Reise nach Portugal startet am 17. Oktober 2022.

Weshalb seid ihr mit nach Portugal gefahren?

“Da war die Sehnsucht nach Wärme und Sonne. Da war Vertrauen in die Kompetenz der Coach und eine bestimmte Neugier auf sich selbst”.

Radikale Kooperation: Was stelle ich mir darunter vor?

Ich hab schon verschiedenes probiert. Doch nichts davon hat langfristig funktioniert? Wie ist das in der LifeStory?

Du wirst Dinge entdecken, von denen du noch nie zuvor gehört hast

Design Thinking trifft persönliche Lebensgeschichte und zwar sehr konkret. Und immer wenn es “klemmt” bekommen wir das mit Humor wieder locker. ich besonders gut. Denn ich hab eine Menge Tools und Lebenserfahrung im Gepäck, mit denen wir immer neue Möglichkeiten und Chancen entdecken.

Wie alltagstauglich sind die Ergebnisse?

Kann da auch was schiefgehen?

10 Tage Arbeit am Stück? Das kann doch nicht alles sein?

Inspiration für Leib und Seele. Gute Geschichten, gute Ergebnisse und gutes Essen gehören für mich zusammen. Deshalb muss, damit Kreativität und Inspiration sich entfalten können, das kulinarische Drumherum stimmen. Mit Anne Maren Brensing sorgt eine lokale Insiderin vor Ort für uns. Sie weiß, wo es schmeckt und organisiert alles so perfekt, dass du dich komplett auf dich konzentrieren kannst.

Und wenn du sofort mehr wissen willst – schreib mir oder ruf mich an – und lass uns in Ruhe drüber sprechen, was du für dich persönlich mitnehmen möchtest.

Alle inhaltlichen und organisatorischen Informationen, Konditionen findest du unter
Design your LifeStory Portugal.

 

Werde Drehbuchautorin deines Lebens – finde Antworten auf deine Fragen

Design your LifeStory an der Portugiesischen Algarveküste. Nutze die kombinierte Kraft aus Storytelling und Design Thinking, um als Drehbuchautorin das nächste Kapitel deines Lebens so zu schreiben, wie du es dir erträumst.

Das klingt gut? Doch du hast noch viele Fragen. Mit meiner Video-Serie Balkoninterviews aus Tavira beantworte ich dir so viele wie möglich und lasse dich hinter die Kulissen schauen. Wenn du zuerst von anderen Teilnehmerinnen hören willst, wie sie ihre persönliche LifeStory unter südlicher Sonne im mediterranen Ambiete erlebt und was sie mitgenommen haben. hier geht’s zu den Interviews mit Gundula und Sigrid.

Wie funktioniert Design your LifeStory in Portugal?

Was mache ich denn da den ganzen Tag? Lohnt sich das für mich? Teil 1: ein paar sehr persönliche Worte zu meinem portugiesischen Experiment.

Wieso heißt es Design yor Life-S T O R Y ?

Du bist ein Unikat. Deshalb nutzen wir den gesamten Reichtum deiner persönlichen Geschichte; nicht nur die Sonnenseiten. Gerade die schwierigsten Phasen unseres Lebens bieten die größten Chancen persönlich zu wachsen. Ganz gleich, vor welcher Schwelle du in deinem Leben stehst …

Welche Inhalte erwarten mich in den 10 Tagen?

Design your LifeStory sind 10 Tage einer inhaltliche Reise, die genau dort beginnt, wo du gerade stehst – mitten im Job, auf den Stufen der Karriereleiter oder auch mit dem Vorruhestand in Sicht. Du kombinierst deinen Workshop mit Einblicken ins kulinarische und kulturelle portugiesische Leben. Anne Maren Brensing gestaltet unser Rahmenprogramm, sie lebt seit Jahren an der portugiesischen Algarveküste und hat alle kulinarischen Geheimtipps persönlich getestet.

Storytelling? Das ist doch dieses Marketinggedöns, wie soll mir das weiterhelfen?

Wie wird mir die LifeStory bei meinen Entscheidungen helfen?

Hast du schon einmal drüber nachgedacht, wie alt du werden willst? Womit und wie du deine verbleibende Zeit verbringen willst? Die LifeStory eröffnet dir neue Denkräume und die Freiheit neue Entscheidungen für dich zu treffen.

Einzelcoaching in der Gruppe – wie geht das?

Wenn du zur Drehbuchautorin deines Lebens werden willst, zeigt mir meine Erfahrung der letzten zwanzig Jahre, dass prozess- und ergebnisorientierte Arbeit mit Humor und Lebensfreude am besten funktioniert. Die Exklusivität des Workshops für nur maximal sechs Frauen lässt genügend Raum für individuelle Fragen jeder einzelnen. Dazu kommt die Unterstützung einer Co-Coach, die mit der Methode intensiv vertraut ist.

Naja, ich mach doch nichts besonderes… ?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie andere das sehen, was du jeden Tag leistest? Oder die vorgestellt, was du aus deinen Talenten noch alles machen kannst?

Gibt es eine Garantie für ein happy end a la Hollywood?

Diese Reihe wird in den nächsten Tagen fortgesetzt. Stay tuned…

Und wenn du sofort mehr wissen willst – schreib mir oder ruf mich an – und lass uns in Ruhe drüber sprechen, was du für dich persönlich mitnehmen möchtest.

Alle inhaltlichen und organisatorischen Informationen und Konditionen findest du unter Design your LifeStory Portugal.

 

Chancen für Erfolgsgeschichten gibt es jeden Tag

Intuition, Glück und Just do it schreiben tolle Lebensgeschichten

Miriam lebt in der Schweiz. Sie ist eine meiner Role-Models. Nicht nur wegen ihrer positiven Lebenseinstellung und ihrer Art, für das einzustehen, was sie erreichen will. Sie lehrt mich wie man fröhlich und flexibel bleibt. Deshalb habe ich sie gebeten, ihre Erfolgsgeschichte zu teilen. Zu Beginn klang es nur nach einem coolen Fahrstuhl-Pitch. Doch es wurde eine Story über Leidenschaft – eine klassische Held*innen-Story (auch wenn sie das selbst vermutlich nie so nennen würde).

Lassen wir sie selbst erzählen:

Juni 2003. Mein Job in England ging zu Ende. Dani, mein Mann wollte mit seinem Universitäts-Freund Marc eine Firma gründen. „Klar, lasst uns nach Kroatien gehen!“, war meine Antwort. „Da gibt es alles, was wir brauchen. Strand, Sonne, Essen, Berge!“ Marc‘s Antwort: „Das hast du alles in Australien auch. Zudem verstehen wir die Sprache und ich habe schon viele Kontakte dort. Außerdem sind die Flüge im Moment dank SARS günstig wie nie (2003, SARS-Pandemie – Vorläufer von Corona)

Also sind wir hingeflogen, um erst einmal eine Woche an einem Ort zu verbringen und herauszufinden, ob wir wirklich dort leben wollen. Wir haben bei Marc’s Freunden gewohnt und uns die Stadt angeschaut.

Ja, ich will.

Schon nach ein paar Tagen war klar: Wir wollen es wagen, wir wollen in Australien leben. Und es war klar: Damit die Männer ihr Unternehmen gründen können, muss ich eine Stelle finden. Sonst gibt es kein Arbeitsvisum. Mein Mann reiste zurück nach England um die Uni abzuschließen. Ich durfte weiter bei den Freunden wohnen und in ihrem Büro das Internet benutzen, um einen Job zu finden (2003 hatten Smartphones mit Internet noch Seltenheitswert).

Eines Abends wollte ich mich bei unseren Freunden mit Schweizer Leberli und Rösti – einem besonderen Schweizer Nachtessen – für ihre Gastfreundschaft bedanken.

Im Juni ist Winter in Australien. Das heißt, es kann durchaus kalt und gruselig sein. Wenn es regnet, fühlt es sich an, als stehst du unter einer voll aufgedrehten Dusche. Doch ich brauchte ganz frische Zutaten.

Der Elevator-Pitch

Also griff ich mir den größten Regenschirm, den ich im Büro finden konnte und nahm den Fahrstuhl nach unten, um einkaufen zu gehen. Der Lift hält, die Tür geht auf, ein Mann tritt herein und mustert mich grinsend: „Oh how clever to bring your umbrella“. Ich denke mir: „Was für eine Masche“, und muss doch gleichzeitig lachen. Wir kommen ins Gespräch. Als er wissen will, was ich hier mache, erzähle ich ihm, dass ich gerade im Haus ein Büro nutze, um ab September eine Stelle als Projektleitung für ein digitales Projekt zu finden. Ich berichte, wie ich in England gerade eine Webseite für eine Buchhandlung aufgebaut habe. Mein Gegenüber stellt sich als Jason vor. „Ich bin Marketingleiter eines Finanzunternehmens und brauche jemanden, der die Webseite meines Unternehmens analysiert und kundenfreundlicher macht. Hier ist meine Businesscard. Melde dich, wenn du im September wieder hier bist.“

Der Fahrstuhl kommt unten an, ich bedanke mich, stecke die Karte in die Hosentasche, überlege am nächsten Papierkorb, sie zu wegzuwerfen und behalte sie dann doch. Ich kaufe ein, koche und wir haben einen wunderschönen Abend. Beim Abwaschen entdecke ich die Karte. „Sag mal, kennst du die Firma?“, fragte ich meine Freundin Jenine. Ich erzähle ihr von meiner Fahrstuhlbegegnung „Ja klar, da musst du dich unbedingt melden. Das ist ein richtig aufstrebendes Unternehmen, supertoll.“

So ging auch ich zurück nach England, um schon mal die Container für unsere Überfahrt nach Australien zu buchen. Als wir im September 2003 wieder in Sydney landeten, rief ich Jason sofort an. Wir hatten einen super Austausch beim Kaffee und ich zeigte ihm, was man aus seiner Webseite alles machen könnte. Noch am gleichen Tag bot er mir die Stelle an. Ich wusste bereits, wie wir über eine Agentur die Visaangelegenheiten regeln können. Da war sie: unsere Chance, in Australien zu starten.

Rasanter Start

Ich trat die Stelle an und legte so richtig los. Es lief wie in einer echten Erfolgsgeschichte und ich buchte im November freudig euphorisch auch gleich teure Flüge, um Weihnachten mit unserer Familie in der Schweiz zu verbringen und unsere Ankunft in Australien zu feiern.

Anfang Dezember 2003.  Der Inhaber des Finanzunternehmens ruft mich in sein Büro: „Jason hat dir die Stelle gegeben, ohne sich mit mir abzusprechen. Doch für das nächste Jahr gibt es gar kein Budget dafür.” Und damit wär’s das. Anstellung vorbei. Zurück zu Feld 1.

Das war ein harter Schlag. Und das kurz vor der großen Pause. Weihnachtszeit. Sommerferien in Australien. Von Mitte Dezember bis Februar geht hier gar nichts mehr. Wie soll es ohne diese Stelle bloß werden? Denn an meinem Einkommen hängt unser Visum. Und ohne Visum dürfen wir nicht bleiben.

Schock

In meinem Schock konnte ich nur noch meine Freundin Jenine anrufen. Sie hat mich sofort mit dem Auto abgeholt und ich habe einfach nur geheult. Aus mir strömte mindestens so viel Wasser, wie an dem Regentag im Fahrstuhl. Gott sei Dank fand die Visa-Agentur eine Zwischenlösung und verschaffte mir eine kurze Atempause, um mich zu sammeln. Wenn wir bleiben wollten, musste ich eine neue Stelle finden. Und zwar schnell.

Das Abenteuer Australien abbrechen war einfach keine Option. Wir wollten hierbleiben. Außerdem waren doch eben erst unsere Container aus England angekommen.

Aufbruch

Also begann ich zu telefonieren, telefonieren, telefonieren und nochmals zu telefonieren, mich bei Beratungsagenturen und Stellenvermittlern vorzustellen „Ja, ich will hierbleiben! Ja, ich habe ein Arbeits-Visum. Ja, no worries, ich bringe die relevante Erfahrung aus Europa mit“. Doch wieder und wieder bekam ich zu hören: „Du hast die lokale Erfahrung nicht.“ Immer wieder die gleiche Antwort.

Doch es gab einen der Stellenvermittler, Edward. Aus unserer Arbeitsbeziehung entwickelte sich eine wunderschöne Freundschaft. Denn er verstand, dass wir wirklich hierbleiben wollen, dass wir wirklich schon hier sind und auch bereits ein Unternehmen in der Gründung haben. So wie wir kam er aus England und verstand, dass diese Erfahrung ebenfalls zählt.

Wir sind hier, um zu bleiben

Das Besondere an Edward? Er hat meine Emotionen wirklich verstanden und gespürt, dass der Wunsch und Wille echt sind. Viele andere haben sich nicht darauf eingelassen. Von Anfang hat er ehrlich gesagt, dass es nicht einfach wird. Doch eines Tages rief er an und hatte ein Unternehmen.

Dieses Unternehmen wollte mich zuerst gar nicht sehen. Es war die übliche Leier „sie hat keine lokale Erfahrung und und und und…“ Doch dann ist ihnen jemand abgesprungen. Das war meine Chance.

Auch Edward blieb dran. Immer wieder lag er dem Unternehmen in den Ohren: „Schaut sie euch wenigstens einmal an.“ Er hat an mich geglaubt und mich gestützt. So wurde er zum wichtigen Mentor meiner Erfolgsgeschichte.

Genau eine Woche vor dem geplanten Weihnachts-Abflug in die Schweiz – und ich wusste, wenn ich ohne eine Stelle abfliege, darf ich nicht mehr zurück – kam endlich die Einladung, mich vorzustellen.

Tollkühner Neustart

Die Personalleiterin und ich hatten ein tolles Gespräch. Mein Auftrag hieß, einen Pitch für ein Dummy- Meeting vorzubereiten. Und ich hatte keine Ahnung, wie ich das hinbekommen sollte. Ich habe zwar keine Scheu davor, mich vorn hinzustellen und einen Pitch zu präsentieren. Aber das optisch toll aufzubereiten, das ist für mich heute noch eine Herausforderung. Doch mit meinem Mann Dani habe ich es hinbekommen. Mit weichen Knien präsentierte ich an vier Personen aus dem Verkauf. Und direkt am Abend nach meiner Präsentation kam ein Anruf.

Und eine neue Herausforderung. „Miriam, du hast dich für eine Stelle im Direktvertrieb beworben und würdest super passen. Doch seit heute ist noch eine andere Stelle frei, bei der du im indirekten Vertrieb die großen Telekommunikationsunternehmen betreuen würdest. Du kommst aus diesem Bereich und hast so eine so schöne Energie die Leute abzuholen, dass wir dir die Wahl geben. Du darfst dich entscheiden: Möchtest du lieber das Neugeschäft im Direktvertrieb machen oder mit unseren großen Partner-Unternehmen ihr Business aufbauen?“

Ich hatte null Erfahrung im Verkauf. Es war aber der Strohhalm, damit wir überhaupt bleiben konnten. Doch das Telekommunikations-Business der Schweiz kannte ich gut und wusste, zusammen mit den Sales Spezialisten der lokalen Telekommunikationsunternehmen konnte ich es schaffen.

Vom Pitch zum Award – die Erfolgsgeschichte nimmt Fahrt auf

2004: Gleich im ersten Jahr gewann ich dann den „Rooky of the year“ den Award für Neustarter im Unternehmen.

Miriam Schnyder - Award für just do it - Heldinnenstory bei Katrin Klemm Storytelling

Zwei Jahre  später folgte der nächste Preis. Der Inhaber unseres internationalen börsennotierten Unternehmens lud jedes Jahr seine besten Verkäufer der ganzen Welt an einen besonders tollen Ort ein. Und so fand ich mich 2006 mit meinem Mann in Mexiko im One&Only Palmilla und hatte das Gefühl ich träume.

Miriam Schnyder - Award für just do it - Heldinnenstory bei Katrin Klemm Storytelling Adventskalender

Doch es war eine großartige Realität. Meine Realität. So knüpfte ich dort nicht nur viele internationale Kontakte zu den besten Verkäufern der Welt, sondern ich legte auch für uns ganz persönlich noch etwas drauf. Ich buchte ein Round-the-world-Ticket, um nach den intensiven Tagen in Mexiko noch einen Zwischenstopp in der Schweiz zu machen und mit meinen zwei geliebten Nichten ihr erstes großes Konzert zu besuchen.

2007 kam unser erstes Kind in Australien auf die Welt. Elf Tage später waren auch Dani und ich offiziell Australier. Wir fühlen uns mit der Mentalität tief verwurzelt und sind dankbar, für die Chance, die sich uns bot und die Energie, sie auch zu packen.

Das ist unsere Geschichte. Wir wussten nach ein paar Tagen als Besucher, dass wir in Australien leben möchten.

Und ich bin Jason aus dem Lift bis heute dankbar, dass er mir diese Stelle gegeben hat. Auch wenn es sich damals, als ich erfuhr „das klappt jetzt doch nicht“ wie eine Bruchlandung – mit dem Hinterkopf auf Asphalt plus Gehirnerschütterung – anfühlte.

Die Brücke ins Jetzt und Hier

Das ist jetzt neunzehn Jahre her. In dieser Zeit wird ein Mensch erwachsen. Und wo stehe ich jetzt? An der gleichen Stelle, wenn auch in der Schweiz.

2021 Zu Beginn des Jahres um Mitternacht hatte ich diese Idee, die ich in die Welt bringen will: Lernen im Tauschhandel. Weil ich dazu beitragen möchte, dass jeder Mensch das arbeiten kann, was sie/ihn wirklich erfüllt. Damit jede/r mehr Chancen bekommt seine/ihre ganz persönliche Erfolgsgeschichte lebendig werden zu lassen.

Make work a fulfilling part of life. Shine.

Ich weiß, ich werde Rückschläge hinnehmen müssen. Da gibt es in mir diese widerstrebenden Stimmen „Ach komm es gibt auch einfachere Wege“. Und dennoch weiß ich: ich werde es tun. Es lässt mir keine Ruhe. Ich könnte es verdrängen. Aber es ist jetzt da, es wird nicht weggehen.

Irgendwann kommen auch die Einsicht und Gelassenheit, dass es nicht sofort sein muss. Vielleicht dauert es halt ein bisschen länger, das macht gar nichts. Denn die Gewissheit ist da: Der Einsatz wird sich lohnen.

 

Dieser Artikel war ein Gast-Beitrag im Storytelling-Adventskalender 2021.

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Du willst gründen? Wieso denn das?

Deine Gründerstory – was steckt dahinter?

Weshalb es sich lohnt, die echten Motive unseres Handelns genauer unter die Lupe zu nehmen.

Überzeugende Gründerstories gehören zu den spannendsten Geschichten, mit denen du deine Kunden gewinnen kannst. Steve Jobs Garagengeschichte kennt heute die ganze Welt. Vielleicht träumst du ja davon, das nächste Apple-Imperium zu gründen?

Doch hast du eine überzeugende Antwort darauf, wenn man dich fragt, warum du unbedingt gründen willst? Oder schon gegründet hast?

Was treibt dich wirklich an?

Saskia Hagendorf ist Expertin – Motivationsexpertin – seit sie sich in ihrer Jugend mit der Motivation ihrer Tischtennis-Lehrlinge befasst hat. Damals ging es darum herauszufinden, was ihre Tischtennis-“Kinder” antreibt. Was motiviert sie besser zu werden und zu gewinnen und was nicht? Heute betreut sie UnternehmerInnen, GründerInnen und Personen in Veränderungsprozessen, um mit ihnen gemeinsam herauszufinden, worin die wahre Motivation für ihr Handeln steckt. Oder zunächst einmal herauszufinden, woran es liegt, wenn manche Projekte einfach nicht gelingen wollen.

Mit Saskia Hagendorf im Interview

sprechen wir über:

  • den Unterschied zwischen Werten und Motiven
  • die Motive hinter ihrer persönlichen Gründerstory
  • was du tun kannst, wenn es hakt im Job
  • deine Chance kostenfrei mehr über deine Motive herauszufinden

Saskia, denke ich darüber nach, was mich persönlich antreibt oder mir wichtig ist, habe ich bisher zuallererst über meine Werte nachgedacht. Du sprichst von meinen Motiven an denen ich mich noch viel besser orientieren kann. Worin liegt der Unterschied zwischen Werten und Motiven?

Frag doch mal eine Gruppe von zwanzig Menschen: „Wem von euch ist Sport wichtig?“. Nehmen wir an, es melden sich vierzehn. Das sieht auf den ersten Blick nach einer überdurchschnittlich sportbegeisterten Gruppe aus. Nun stell die Frage etwas anders: „Wer von euch hat ein Funkeln in den Augen oder ein Kribbeln im Bauch, wenn er nur daran denkt, in seine Sportschuhe zu schlüpfen?“ Wahrscheinlich sind das deutlich weniger. Genau hier erkennt man den Unterschied zwischen Werten und echter Motivation.

Am Funkeln?

Am Funkeln erkennst du die Echtheit

Das Funkeln steht für die pure Emotion, für ein „das fühlt sich gut an“, für ein „da hab ich richtig Bock drauf“. Hier erkennen wir, dass ein echtes Motiv angesprochen wird. Bei denjenigen, die zuerst zugestimmt haben, dass ihnen Sport wichtig ist, kann das ganz rationale Gründe haben. Der Arzt hat ihnen vielleicht eingeschärft, dass es Zeit ist, etwas gegen ihre Kurzatmigkeit zu tun.

Oder du hast selbst festgestellt, dass die Hosen nicht mehr zugehen und Sport beim Verlieren von Pfunden helfen soll. Hier braucht es eine Menge Willenskraft, um das tägliche Laufpensum zu bewältigen. Das kann anstrengend werden. Liegt ein Aktivitätsmotiv (definiert als „Freude an körperlicher Bewegung“) zugrunde, wird das nicht nur deutlich leichter, sondern bringt auch mehr Freude mit sich. Auch das Dominanzmotiv (definiert als „Freude am Gewinnen“) kann einen Einfluss auf unsere sportliche Aktivität haben. Und wenn man nur die beiden Motive – Aktivität und Dominanz vergleicht, sieht man direkt komplett andere Antreiber, unabhängig von den Werten.

Ok, das leuchtet mir ein. Und weshalb kann es jetzt für GründerInnnen nützlich sein, sich mit ihren Motiven auseinanderzusetzen?

Lass mich, liebe Katrin, meine eigene Gründerstory teilen, um es greifbar zu machen.

Die Motive hinter Saskias Gründerstory

Seit ich denken kann, wollte ich selbständig sein, aber wusste ehrlich gesagt nicht, womit ich mich selbständig machen könnte. Schaue ich heute auf meine Motive, weiß ich nun auch genau, woher dieser Drang kam und weshalb ich meinen Plan erst relativ spät umgesetzt habe:

Eines meiner höchsten Motive ist die Selbstentscheidung (definiert als „Freude an der Selbstbestimmung“). Dies bedeutet nicht, dass ich nicht auch gern mit anderen gemeinsam arbeite. Doch ich entscheide sehr gern für mich. Das könnte in Unternehmen auch Nachteile mit sich bringen. Im Gegensatz dazu ist mein Wagnismotiv (definiert als „Freude an Nervenkitzel“) sehr gering. Deshalb bin ich nicht einfach in die Selbständigkeit gesprungen. Ich brauchte einen Plan, der für mich funktionieren kann und der mir mehr Gewissheit über die Folgen gibt (in diesem Fall das Vorsichtsmotiv).

Drehen wir die Geschichte doch einmal um: stellen wir uns vor, mein Wagnismotiv, also die Freude am Nervenkitzel, und auch mein Statusmotiv (definiert als „Freude an der öffentlichen Achtung der eigenen Person“) wären viel stärker ausgeprägt. Vielleicht hätte ich mich dann direkt nach dem Studium als Eventmanagerin selbständig gemacht?

Saskia Hagendorf Motivationspotentialanalyse MPA Interview bei Katrin Klemm Storytelling

Unsere Motive bestimmen unseren Erfolg

Motive sind sehr stabil in uns verankert. Der Unterschied ist nur, dass sie sich je nach Lebensabschnitt anders ausleben können. Sie gehören einfach zu uns. Ich kann mich nicht vor ihnen drücken oder aus der Welt meiner Motive herausschlüpfen wie aus einem Mantel, den ich im Sommer an der Garderobe hängen lasse. Der Kontext – Beruf, Familie, Hobby – kann ganz unterschiedlich sein, die Rolle unserer unterschiedlichen Motive ist dabei relativ stabil.

Also ist es doch besser, ich lerne sie kennen und nutze sie für mich.

Aktuell bin immer wieder verblüfft, wer aus meinem Bekanntenkreis, besonders in der Generation Y, plötzlich unbedingt gründen möchte. Bei manchen mache ich mir schon Gedanken, ob sie nur einem aktuellen Trend hinterherlaufen oder ob sie das wirklich aus sich heraus wollen.

Unsere Ziele im Leben – ob privat oder beruflich – sind leichter erreichbar, wenn sie mit unseren Motiven in Einklang sind. Die Frage ist ja, ob auch jede/r eine Gründungspersönlichkeit sein kann! Ich denke es gibt verschiedene Möglichkeiten des Unternehmensaufbaus und jede/r kann seinen/ihren individuellen Weg finden. Soll das eigene Unternehmen die Persönlichkeit des Gründers/ der Gründerin widerspiegeln, dann lohnt sich hierbei ein Blick auf die eigenen Motive.

Wenn Projekte stocken

Ein Beispiel einer Kundin möchte ich gern hier teilen. Sie ist gerade in die Selbständigkeit gestartet und hatte so viele wunderbare Ideen. Irgendwann kam sie zu mir und meinte: „Saskia, ich weiß nicht, warum ich die Projekte nicht umsetzen kann! Ich habe doch jetzt die Zeit, mich voll und ganz auf mein Unternehmen einzulassen und es ist das, was ich immer wollte!“ Mit dem Blick auf ihre Motive wurde es deutlich: es fehlte ihr der Plan, der ihr nicht mehr von außen vorgegeben wurde (Ordnungsmotiv – die Freude am geordneten Vorgehen).

Wir haben uns die Zeit genommen und alle Ideen durchgesprochen, überlegt, welche Aufgaben dahinterstehen und einen konkreten Plan erarbeitet. Dadurch konnte sie nun viele ihrer Projekte einfacher umsetzen, da sie wusste, welche Abläufe dahinterstecken. Wenn die Ordnung aus einem vorherigen Anstellungsverhältnis auf einmal wegbricht, aber dies ein starkes Motiv darstellt, muss man sich selbst ein Raster schaffen, um motiviert tätig zu sein.

Bring Handlungsenergie zum Fließen

Ist also das Ziel, in diesem Fall die Unternehmensgründung, das ich mir gesetzt habe auch für meine Motive attraktiv, kann ich mir viel cleverer die richtige Strategie zusammenstellen, mein Ziel auch wirklich zu erreichen. Genau dann fließt Handlungsenergie wie von allein. So definiere ich Motivation.

Mal angenommen, ich habe durch die Analyse mehr über meine Motive herausgefunden und stelle plötzlich fest, dass ich in einem Bereich gegründet habe, der überhaupt nicht dazu passt. Was mach ich jetzt? Schließe ich mein Business wieder?

Verbindest Du die Auswertung Deiner Analyse mit der Erfahrung aus Deinem Joballtag, der Dich aktuell viel mehr Energie kostet als er Dir Erfüllung bringt, ist es eine legitime Frage, wie es jetzt weitergehen soll. Wir sind uns einig, dass es in jedem Job Anteile gibt, die nicht zu unseren Lieblingsbeschäftigungen gehören, sondern manchmal einfach erledigt werden müssen. Darum geht es nicht.

Doch wenn dein gesamter Gründer-Job, Dein Angebot bzw. die Zusammenarbeit mit Deinen KundInnen im Widerspruch zu Deinen Motiven stehen, ist es wirklich an der Zeit, etwas zu unternehmen.

Möglichkeiten gibt es immer.

Dazu gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten.

  • Die erste – Du überprüfst für Dich, was Du an den Bedingungen Deiner aktuellen beruflichen Situation verändern willst und kannst. Danach schaust du, wie Du das am besten hinbekommst. Ist Dir vielleicht ein Feedback zu Deiner Arbeit wichtig (Motiv Fremdanerkennung „Freude an persönlicher Rückmeldung von Anderen“), doch aktuell nimmt scheinbar niemand die Ergebnisse Deiner Arbeit überhaupt zur Kenntnis? Hier liegt es in hohem Maße in Deiner Hand, das zu ändern.
    Du kannst mit Deinen KundInnen regelmäßige Updategespräche vereinbaren und so um Rückmeldung bitten. Vielleicht kostet das im ersten Moment Überwindung und braucht auch ein wenig Übung, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen. Doch wir sind nun mal für uns selbst verantwortlich also fordere es ruhig ein!
    Auf die Dauer wirst Du motivierter und mit mehr Leichtigkeit leben und arbeiten, außerdem stärkt dies auch die Zusammenarbeit mit Deinen KundInnen.
  • Die zweite Möglichkeit, falls Du in Deinem Job im Moment wirklich nichts ändern kannst, sich Dir auch nicht die kleinste Stellschraube anbietet: Mache Dir klar, dass Du neben der Zeit, die Du im Büro verbringst auch ein Leben außerhalb des Büros hast. Organisiere Dein Privatleben so, dass Du Deine starken Motive in Deiner Freizeit unterbringst, mit Freunden, Familie, Hobbies, Sport.
  • Wird das Stresslevel im Job jedoch auf die Dauer zu hoch, verändert sich trotz ernsthafter Versuche nichts und Du hast die Rahmenbedingungen einfach nicht in der Hand, dann bleibt Dir als dritte Variante immer noch, Dich wirklich aus Deinem Job zu lösen, vielleicht wieder in die Festanstellung zu gehen. Oder Dich ganz anders zu positionieren. Schau Dir dann aber – bevor Du wechselst – auf jeden Fall an, welche Art von Arbeit und welches Umfeld Du brauchst, um motiviert und leistungsfähig neu zu starten. Hier bietet eine Motivationspotenzialanalyse MPA häufig eine konkrete und umsetzbare Entscheidungshilfe.

So unterschiedlich diese drei Möglichkeiten sind, für eine solltest Du Dich auf jeden Fall entscheiden, sonst läufst du Gefahr in ein ernsthaftes Energieproblem zu marschieren. Im schlimmsten Fall kannst Du Dich über kurz oder lang zu gar nichts mehr aufraffen.

Unzufriedenheit im Job: ein Gründungsmotiv?

Viele Gründungen entstehen auch auf Grund von Unzufriedenheiten im Angestelltenverhältnis. Ist das eine gute Ausgangslage?

Das kommt auf die individuellen Situationen an. Doch es lohnt sich, einen Blick auf die Gründe für die Unzufriedenheit zu werfen. Aus welchen Gründen fühlst Du Dich nicht wohl? Sind es die KollegInnen, die Rahmenbedingungen oder die Arbeit an sich? Ich schaue dann gern noch tiefer – warum sind dies die Auslöser? Welche Motive wurden eventuell überstrapaziert oder unterdrückt? Wo wurde das volle Potenzial nicht ausgeschöpft? Dann kommt man der Ursache noch besser auf den Grund.

Perfekte Motive gibt es nicht, aber…

Was ich in meiner Arbeit feststelle: es gibt nicht das eine perfekte Motivbild für GründerInnen. Vielleicht fällt es bei manchen Motiven leichter beispielsweise, bei einem hohen Potenzial des Wagnismotivs (definiert als Freude an Nervenkitzel), weil sie eher intrinsisch ein Risiko auf sich nehmen. Aber Gründung heißt nicht automatisch Risiko. Eine interessante Sichtweise habe ich in Thilo Baums Buch „Mach Dein Ding“ gefunden. “Ist es nicht ein viel größeres Risiko, bei einem Arbeitgeber angestellt zu sein, der einen auch jederzeit kündigen könnte, als mehrere Standbeine oder auch KundInnen zu haben? Bricht ein Kunde weg, ist der Ausgleich deutlich leichter und das Risiko geringer.”

Nehmen wir an, ich habe die Ergebnisse meiner der Motiv-Auswertung. Doch sie gefallen mir nicht oder sind viel zu schwierig umzusetzen. Was dann?

Hier sehen wir uns im Sinne einer tiefer gehenden Beratung an, was Du benötigst, um Dein Unternehmen wirklich nach Deinen Bedürfnissen aufzubauen. Welche Rahmenbedingung solltest Du in der Zusammenarbeit mit Deinen KundInnen beachten, damit diese gleichzeitig effektiv und stressfrei gestaltet werden kann. Wir schauen gründlich hinter deine “Gründer-Kulissen”, denn Experte für seine eigenen Motive ist ja jede/r selbst. Ich unterstütze dabei, diese Motive so zu artikulieren, dass sie beim Gegenüber ankommen und nachhaltig verstanden werden.

Das klingt spannend, was kann ich tun, wenn ich mehr erfahren will?

Am besten probierst Du es gleich selber aus! Nutze die Möglichkeit die Kompaktversion der MotivationsPotenzialAnalyse MPA kostenfrei und unverbindlich zu testen und schon einmal etwas über 8 von insgesamt 26 Motiven zu erfahren. Hier geht’s zum Fragebogen

Sobald Du die Motiv-Analyse ausgefüllt hast, sende ich dir ein kurzes Auswertungsvideo inkl. der Auswertung zu. Durch das PDF und das Video kannst Du direkt in die Motivwelt einsteigen. Natürlich entstehen auch hierbei für Dich weder Kosten noch Verpflichtungen!

Ich danke Dir für das Interview Saskia und werde es gleich mal ausprobieren.

 

Wenn du dich in deinem Job nicht (mehr) am richtigen Platz fühlst, du aber noch gar nicht weißt, wohin das nächste Kapitel deines Lebens dich führen soll, schau dir die Kompaktwoche Design your LifeStory in Portugal an oder hör rein, was andere Teilnehmerinnen davon berichten.

 

24 gute Gründe für eine gute Story

Alles Story oder was?

Ende Oktober: Spaziergang um die Hamburger Alster

„Jaja, du schon wieder mit deinem Storytelling.“ Klara rollt die Augen zum Himmel und schenkt mir ein Lächeln. Eins von jenen, bei denen du nicht ganz sicher bist, ob das jetzt nachsichtiges Verständnis für einen Spleen, lauwarme Anerkennung für eine Leidenschaft oder einfach nur ein Mittel ist, dich ruhig zu stellen ohne zu verletzen.

„Ich verstehe ja“, meint sie, „dass das im Karrieregespräch gut ankommt, um zu zeigen, was ich wirklich drauf habe. Oder dass Stories in Präsentationen nützlich sind, um meine Botschaft rüberzubringen. Und dann gibt’s Insta-Stories, und jetzt auch Linkedin Stories. Irgendwie heißt jetzt alles Story-Irgendwas. Aber ehrlich, die Anlässe für Geschichten sind doch irgendwann erschöpft, oder?“ Ich steh auf diese Einladungen zum Dialog. Doch sie muss leider los. Und in mir beginnt eine Idee zu zappeln…

Szenenwechsel: 2. November. Kurz nach 3 Uhr.

Seit einer Stunde wälze ich mich im Bett herum. In meinem Kopf ein Staffellauf aus Stories. Eine drückt der anderen das Staffelholz in die Hand. Die hören nicht auf zu rennen. Da kann ich auch aufstehen, was soll‘s. Ich schnappe mir eine Decke, ein Klemmbrett und einen Stapel weißes Papier, und mach es mir gemütlich. Die Blätter füllen sich, eines nach dem anderen. Es ist noch keine Stunde um, da habe ich fünfzig ganz konkrete Situationen, in denen eine gute Story weiterhilft auf Papier. Und die nächste Idee…

24 konkrete Situationen in denen eine Story dein Leben erleichtert

Wir haben Advent. Adventskalender bringen ein bisschen Farbe ins graue Dezemberwetter. Und meiner macht nicht mal dick. Für Klara und alle, die ganz konkret wissen wollen, wann es sich lohnt, eine wirklich gute Story parat zu haben, gibt es vom 1. bis zum 24. Dezember jeden Tag eine Antwort.

Achtzehn gute Gründe habe ich aus meinen eigenen Lebenserfahrungen als StoryCoach und Storytelling-Trainerin, aber auch als Führungskraft, Beraterin und Buchautorin zusammengetragen. Dazu habe ich sechs Expertinnen zu einem Gastartikel eingeladen. Danke an Petra Sammer (wir backen Verschwörungskekse) , Dr. Anja Timmermann (überwindet den Graben zwischen Wissenschaft und Storytelling) und Bettina Ramm (Geschichten gegen die Angst). An Miriam Schnyder (pitched erst im Fahrstuhl und erlebt dann eine echte Heldinnenstory) Susanne Schlösser  (rollt die Karriere-Story von hinten auf) und Verena Ielpo (schaut auf winzige Details der Employee Experience).

Wie der Kalender funktioniert

Vom 1. bis 24. Dezember begleite ich dich täglich hier im Blog mit je einer storyreifen Situation. Jeder Artikel ist nur genau 24 Stunden lang online. Die Gastartikel 48 Stunden.

Du hast keine Zeit, täglich in den Blog zu schauen, willst aber keine der guten Ideen und nützlichen Tipps verpassen?

Hier gibt’s alle 24 Artikel aus 2020 als  eBook zum Download .
Die zweite überarbeitete Auflage erscheint am 15. Dezember 2021.

Gute Gründe für gute Stories | 24 kapitel Storytelling | Katrin Klemm | eBook

Das sind die Inhalte der 2. Auflage 2021

Bewerbung und Karrieregespräch

  • Welche Stärken hast du? Und wo ist der Beweis?
  • Karriere mit 50+? Wieso haben Sie denn gekündigt?
  • Karriere-Story zweiter Band. Wie man die Geschichte von hinten aufrollt.
  • Was ist Ihre größte Schwäche?
  • Wieso haben Sie so oft gewechselt?

Präsentation | Marketing & Sales

  • “Think in terms of story” –  gerade dann, wenn du als Wissensarbeiter/in Erfolg haben willst
  • Wer bist du? Und warum soll ich dich buchen?
  • Hör auf zu langweilen: Zahlen – Daten – Fakten in überzeugende Stories einbetten
  • Der Klassiker – die Kundenstory

Change & Transformation

  • Zimtstern-Verschwörung: Backrezepte, die Storyteller/innen kennen sollten
  • Emotionen gehören nicht an den Arbeitsplatz!? Von wegen!
  • “Ich habe keine Zeit”! Stop this story!
  • Was heißt hier: „Ich kann nicht“?
  • Wie Intuition, Glück und just-do-it tolle Lebensgeschichten schreiben

Coaching | Mentoring | Beratung

  • Wenn der Klient nur einen kleinen Stups braucht
  • Wie du deinen Kunden hilfst, Selbstverantwortung zu übernehmen
  • Dein/e Klient*in lässt kein gutes Haar an sich selbst? Stories für mehr Selbstvertrauen
  • Wenn es genau die richtige Entscheidung sein muss

Mindset & Innerer Frieden

  • Danke sagen
  • Was für ein bescheuerter Tag! Zeit für den Loveletter to you.
  • Geschichten gegen die Angst
  • Geschichten für Abschied und Neubeginn
  • Wie du dir selbst deinen blöden Fehler verzeihst.
  • “Mama/ Papa, wo bist du, wenn du zur Arbeit gehst?”

Du willst gleich alle 24 guten Gründe auf einmal?

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In jedem Kapitel bekommst du

  • den konkreten Anlass, zu dem es sich lohnt, eine Story parat zu haben
  • den Trigger an dem du erkennst, dass Zahlen, Daten, Fakten nicht mehr reichen
  • zahlreiche Praxisbeispiele
  • Tipps und Ideen, wo du Stories finden und wie du sie erzählen kannst

Wann, wenn nicht jetzt?

Wenn du dich echt und authentisch zeigen willst oder den Jahreswechsel nutzen willst, um auch innere alte Stories auszumisten, dann finde deine Geschichten und beginne, sie zu erzählen.

Wann kommt jemals eine bessere Zeit, sich mit den eigenen Stories zu beschäftigen als genau jetzt? Wer soll sie erzählen, wenn nicht du?

Lege dir deine persönliche Sammlung für 2022 an!

Alle guten Gründe auf einen Klick.

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Wenn du eine Sehnsucht im Herzen trägst

Design your LifeStory – ein Erfahrungsbericht.

Denise ist Event-DJane, spezialisiert auf Hochzeiten und Bälle. Gleichzeitig arbeitet sie in Teilzeit im Hotel Hanseatin Hamburg, mit Schwerpunkt im Marketing. Sie war 2020 bei Design your LifeStory dabei. Neun Monate später haben wir uns noch einmal unterhalten.

Denise, wie sah dein Alltag vor der LifeStory aus?

Ich habe schon immer unglaublich viel und gern gearbeitet, angestellt und freiberuflich. Ich bin der Typ “einfach mal machen ohne lange zu überlegen, wo etwas hinführen soll.” Aber da war so eine Unzufriedenheit. Mit der Zeit wurden die ToDo Listen endlos. Ich habe nur noch ziellos abgearbeitet und funktioniert. Nachts lag ich wach, dabei war ich doch unendlich müde und erschöpft. Mit der Erschöpfung kam das Bewusstsein: “Mein Körper ist endlich. Ich bin keine 20 mehr. Wenn ich jetzt einfach nur fortsetze, was ich schon immer tue – reinhauen, schleppen, abarbeiten – wo soll das hinführen?”

Ich hatte immer weniger Lust auf meinen Teilzeitjob. Das frühe Aufstehen war einfach gegen meinen Biorhythmus. Als mir dann sogar private Termine nur noch wie eine Pflicht erschienen, musste ich mir eingestehen, dass mir die Lust am Leben verloren gegangen war. Mich quälte der Gedanke: “Geht das jetzt alles immer so weiter”?

Von außen hat das niemand gemerkt. Schließlich ist man ja diszipliniert genug. Klar, die engsten Freunde haben immer mal Andeutungen gemacht, aber wenn man immer in der Mühle rennt, dann hat man ja auch gelernt, das auszublenden mit einem: “Jaja ihr habt schon recht, aber ehrlich, das bringt mich jetzt auch nicht weiter.” Man muss ja funktionieren heutzutage. Es darf ja niemand wissen, dass man eigentlich viel zu müde ist und keine Lust hat (was sollen die von einem denken).

Aber du lebst doch schon deine Leidenschaft, oder?

Ja, das mit dem DJ-ing ist ja auch genau richtig. Genau so habe ich es mir vorgenommen als ich mich vor acht Jahren selbständig gemacht habe. Es lief. Aber so wie es lief, konnte es die nächsten Jahre nicht weitergehen. Es hätte mich kaputt gemacht. Da musste sich irgendwas ändern. In diesem Tempo und der Intensität konnte ich so nicht weitermachen. Über kurz oder lang hätte ich mich aufgerieben.

Ich habe die Entscheidung getroffen: Ich will wieder mehr leben.

Da habe ich mitbekommen, was die Frauen aus der ersten Workshop-Reihe mitgebracht haben. Ich habe deine strahlenden Augen gesehen und erfahren, wie sich die Teilnehmerinnen gegenseitig motivieren und pushen und so schnell Sachen umgesetzt haben. Da war die Entscheidung plötzlich da: Ich will wieder mehr leben! Aber wie soll das aussehen? Wo will ich eigentlich hin? Was macht für mich das Leben lebenswert? Das wollte ich herausfinden und für mich klären, wie ich erfolgreich bleiben kann, ohne mich kaputt zu machen.

Design your LifeStory gibt es ja als Einzelarbeit, als Best-Buddies zu zweit mit einer Freundin oder als Semesterworkshop für 6 Monate. Warum hast du dich für den Semesterworkshop in der Gruppe entschieden?

Ja, das war ein großer Unterschied. Ich bin so ein Lehrerinnen-Typ (schmunzelt) : wenn ich was lerne, kann ich das schlecht vor dem PC oder einen Buch, ich brauche eine Art Lehrerin die liebevoll, humorvoll aber auch konsequent dafür sorgt, dass wir vorankommen. Ich bin zwar auch eine gute Einzelkämpferin. Aber in einer Gruppe, die funktioniert, deren Dynamik ich mag, da fängt man sich gegenseitig auf und pushed sich. Welche Ideen andere manchmal in dir wecken, da kommst du niemals allein drauf. Unglaublich!

Cool, wenn so viel Herz und Brain zusammenkommt.

Da kann jede von den Ideen der anderen profitieren. Diese echte Verbindung mit anderen Menschen, die du schaffst, sorgt auch für eine neue Verbindung meiner Synapsen. Und das setzt unendlich kreatives Potential in mir selbst frei. Außerdem finde ich es schön, auch den anderen zu helfen. Das macht Spaß – und zu sehen, wie ich ihnen helfen kann, erlaubt mir auch selbst immer wieder um Hilfe zu bitten.

Das ist ja auch ein Vertrauensvorschuss?

Ja klar – ich gehe immer grundsätzlich davon aus, dass das schon passt. Wenn ich merke, da wäre jemand dabei, mit der ich gar nicht kann, da gibt’s nur zwei Wege. Ich finde was, das ich an ihr mag und dann geht das schon. Oder ich halte mich fern. Das allerdings geht ja in einer Dreiergruppe nicht wirklich. Doch es hat gepasst – und ich glaube, das hast du schon gut ausgesucht – da kann man auf deine Menschenkenntnis vertrauen.

Was hast du für dich mitgenommen?

Ich weiß jetzt klar, wo ich hin will und habe das für mich formuliert. Allein die Erkenntnis: Obwohl ich super gern arbeite – und ich habe kein Problem damit, viel zu arbeiten – habe ich für mich herausgefunden, dass ich gar nicht so viel arbeiten will. Das war für mich eine der positivsten Überraschungen:

Zukünftig reichen mir wenige Stunden Arbeit am Tag.

Die müssen gut bezahlt sein. Dann bleibt mir wieder mehr Zeit für kreative Dinge, aus denen was Neues entsteht. Da will ich hin. Damit habe ich in dem Moment begonnen, als ich mich zur LifeStory angemeldet habe. Ich setze jetzt einfach Sachen um, die ich vorher immer vor mir her geschoben habe. Also die Dynamik über die du aus der Vorgängergruppe erzählt hast, spüre ich schon jetzt am eigenen Leib. Ich stehe zwar noch nicht da, wo ich in 2-3 Jahren sein will. Aber Dinge, die ich in den letzten Jahren vor mir hergeschoben habe, die habe ich jetzt schon mal umgesetzt. Das fühlt sich gut und richtig an.

Ich bin klar fokussiert.

Ich achte schon jetzt viel besser auf mich. Setze Dinge um. Am Berufsinhalt ändert sich zwar nicht viel, da habe ich schon vorher die richtige Entscheidung getroffen. Aber es haben sich mehr Felder und Zusatzmöglichkeiten ergeben, auf denen ich weitere Standbeine aufbauen kann. Also zum Beispiel die Schlepperei – du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Tonnen man als DJane im Jahr so bewegt. Wenn ich also in Zukunft nicht mehr schleppen will, dann source ich das aus. Dafür fange ich an, Brautleuten das Tanzen beizubringen, da muss ich nicht soviel schleppen und tue genau das was ich kann und was ich liebe. Ich will immer weiter lernen.

Deshalb werde ich jetzt andere Dinge testen und wagen.

Es ist schon etwas Besonderes, dass es in der LifeStory diese Prototyping-Phase gibt. Du lässt einfach nicht locker, damit wir das, was wir uns für unser nächstes Kapitel entwickelt haben, sofort da draußen im echten Leben auszuprobieren.

Design your LifeStory - Phantasie kennt keine Grenzen

Mein erster Gedanke, ganz schnell mein Profil als HighClass-DJane aufzubauen, ist doch eher ein Langzeitprojekt. Dafür schaffe ich jetzt erstmal die Voraussetzungen. Gut, dass mir das praktische Prototyping gezeigt hat, wo die Baustellen sind. Dann hat mich auch dieses verrückte Corona-Jahr hier ziemlich zurück geworfen.  Aber ich habe die Zeit gut genutzt. Statt verzweifelt abzuhängen, weil die Veranstaltungbranche brach liegt, habe ich meine Fähigkeiten verbessert. So steht jetzt ein echtes Herzensprojekt in den Startlöchern – stay tuned. Die Webseite kommt in den nächsten Wochen.

SPOILER: Hier schon mal ein kleiner Ausblick – Denise brandneues Video zeigt dir ihre Leidenschaft in Bild und Ton.

Und dann ist da draußen auch so viel Sehnsucht, endlich wieder mal zu tanzen. Deshalb habe ich ad hoc mein Angebot zum privaten Tanzen entwickelt. 15 Jahre Tanzerfahrung + passende Musik. Da geht so viel, wir müssen es einfach nur machen.

A propos “einfach mal machen”: Welchen Frauen empfiehlst du die LifeStory?

Ganz klar Frauen, die gefühlt im Hamsterrad oder in der Sackgasse stecken und sich aufreiben. Da macht es Sinn, genauer hinzuschauen und sich das halbe Jahr zu gönnen. Ich empfehle das LifeStory Designen jeder, die eine Sehnsucht im Herzen trägt, die aber nicht rauslassen kann, weil sie immer nur funktionieren muss. Wenn irgendwas in ihrem Inneren schon weiß: “Eigentlich sollte ich ganz was anderes machen”, dann sollte sie sich anmelden.

Denise, ich danke dir und wünsche dir auf deinem Weg alles alles Gute.

 

Wenn auch du 2022 deiner Sehnsucht Flügel verleihen und ein Fahrgestell zum Landen schaffen willst, dann sei dabei.

Die nächsten Start-Termine: