Wenn ich nochmal zwanzig wäre

Wärst Du gern noch einmal zwanzig?

Die Frage sorgt für Gesprächsstoff direkt nach der Vorspeise. Unser Thema beim StoryTeller im Mai:

Lebensfreude: Bis hier her. Und wie weiter?

Führe ich ein gutes Leben? Was erfreut mich an meinem aktuellen Hier und Jetzt? Was genieße ich aus vollen Zügen? Worauf kann ich inzwischen vertrauen? Was begeistert mich? Was kommt als nächstes?

Ein Gedankenexperiment:

Es ist ein sonniger, angenehm warmer Tag. Sie sind an der Hamburger Alster unterwegs und setzen sich jetzt auf eine leere Bank. Sie schließen für einen Augenblick die Augen und genießen – ganz ohne Absicht und ohne Ziel – diesen ungestörten Moment. Da holt Sie eine junge Stimme aus Ihrer Versenkung „Verzeihung, darf ich mich zu Ihnen setzen“. Entspannt stimmen Sie zu, doch Sie spüren, dass der jungen Frau was auf der Seele brennt. Und da ist sie schon, ihre Frage. „Sie strahlen Lebensfreude aus. Sie wirken, als führten Sie ein gutes Leben… Wenn Sie mir einen Tipp geben könnten, wie ich das auch schaffen kann? Was ist dafür wichtig im Leben?“

An diesem Abend kommen einige Tipps zusammen. Jeder sehr persönlich. Jeder eine Story für sich. So läuft das, wenn sich lebenserfahrene gut gelaunte Frauen zum Essen und Geschichten erzählen treffen.

Tipps der Gäste für echte Lebensfreude

 

  • Trau Dich was.
  • Glaub an Dich.
  • Höre nie auf neugierig zu sein.
  • Gib nichts aufs Gequatsche der anderen (wenn es nichts Positives ist).
  • Höre auf Dein Bauchgefühl.

Katrin Klemm Storyteller Mai 2019

Helga sagt:

Bei leckeren fremdländischen Speisen mit fremden Personen über nicht alltägliche Themen zu sprechen – das klingt nicht nur nach einer Herausforderung, es war auch ein „Multitasking“ mit allen Sinnen. Deine Fragen und Denkanstöße, Katrin, regten an zu munteren Diskussionen, zum Erzählen von eigenen Geschichten oder auch erst mal zum verblüfften Verstummen. Auf dem Heimweg sind mir viele einzelne Begriffe und Aussagen noch einmal durch den Kopf gegangen („Das Leben ist ein Spiel“ oder „Was bedeutet eigentlich genießen“), und so war es ein bereichernder Abend! Danke Katrin.

Gundula sagt:

Danke Katrin an Dich und Deine Gäste für diesen tollen Abend! Einzigartig – aber eigentlich kein „Wunder“ bei diesem, Deinem Rezept:
– über 250 Jahre Lebensfreude, Lebenserfahrung und Lebensneugier,
– versammelt um einen Tisch mit leckerem Essen in Wohnzimmeratmosphäre und
– initiiert und dezent moderiert von einem absoluten Profi…
So wurde es ein genüsslicher Abend mit fröhlichen, interessanten bis hin zu „nachklingenden“ Gesprächen.

 

Du willst dabei sein? Hier die nächsten Termine des StoryTeller

Aufregend unaufgeregt – der StoryTeller im März

Sich mit Frauen zum Essen zu treffen, die man bisher noch nie gesehen hat, das sei schon irgendwie aufregend. Ob die Themen und Interessen zueinander passen? Ob man schnell in Kontakt kommt? Und dann noch vegan, wie sie kurzfristig erfahren hatte… „Naja, sie hätte sich dann mal auf Körner eingestellt“, sagt Annette, die heute ihre Premie beim StoryTeller hat.

Das passt zum Thema

Mein erstes Mal: Zauber des Neubeginns oder Qual der Überwindung?

Es geht darum, wie wir mit Herausforderungen und Überraschungen umgehen, mit denen wir zum allerersten Mal konfrontiert sind.

  • Magst du Neuanfänge? Was inspiriert dich daran? Oder bleibst du lieber im vertrauten Fahrwasser und empfindest neue Herausforderungen als Stress pur?
  • Mit welchen Strategien bist du dem immer wieder ersten Mal in deiner Lebens- oder Berufsgeschichte bisher begegnet?
  • Was hat sich bewährt in Lebenssituationen für die es noch keine Erfahrungen, keine Blaupause gibt?
  • Was gibt dir Sicherheit in Neuanfängen? Oder ist Sicherheit nur eine Illusion?

Vertraut, als würden wir uns schon Jahre kennen, mäandern unsere Geschichten. Von den persönlichen Premieren, die uns in diesem Jahr bevorstehen  – haben wir sie uns bewusst ausgesucht oder sind sie einfach ‚dran‘ – über Hoch- und Tiefpunkte unserer individuellen Entwicklungswege bis zu ganz neuen Ideen der Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung. Wunderbar. Es fließt und es schmeckt. Ganz unaufgeregt eben.

Mein ganz persönliches erstes Mal heute als Gastgeberin?

Ein veganes Menü in drei Gängen

Mit einem einzelnen Gericht hab ich bisher immer Glück gehabt. Hab deshalb auf die Webseite geschrieben, vegan zu kochen sei die absolute Ausnahme. Es sei denn, mindestens zwei der vier Teilnehmerinnen möchten es so. Herausforderung angenommen. Mit Abenteuerlust, Leidenschaft und Neugier hat sich alles köstlichst ergeben. Ein Erfolgsmodell in der Küche und jeder Geschichte, die das Leben schreibt (das Dessert haben wir vor lauter Begeisterung vergessen zu fotografieren).

Stephanie sagt:
Es war ein – veganes – kulinarisches Fest. Allein schon deswegen würde es sich lohnen gleich den nächsten Storyteller mitzumachen. In einer kleinen sehr feinen Runde tauschten wir Pläne und Ideen aus und guckten auch mal über den Tellerrand. Ein etwas anderer Blick der mich sehr inspiriert hat. Danke Katrin.

Silvia sagt:

Liebe Katrin, es war wirklich ein sehr schöner Abend. Menschen und ihre Geschichten sind einfach das spannendste, was es gibt und dann auch noch leckeres Essen dazu – kaum auszuhalten.

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Storytelling ist keine Einbahnstraße

Storytelling ist keine Einbahnstraße

So, fast alles erledigt für heute. Nur schnell noch zu BUDNI. Ich schließe mein Fahrrad an, mit den Gedanken schon beim Espresso, den ich mir gleich zu Hause genehmigen werde. Aus den Augenwinkeln nehme ich den jungen Mann wahr. Offener Blick aus wunderschönen Augen. „Ok, was gibt’s?“

Wer fragt, führt

„Wie viele Einwohner hat Hamburg?“ Upps? Keine Ahnung! Ich rate spontan und liege weit daneben. Er schmunzelt und die Einladung zum Dialog ist perfekt.

1,8 Millionen sollen es jetzt sein. Genauso viele Menschen sind in Indonesien vom Erdbeben betroffen. Volltreffer, die Zahl sitzt. Was für ein Vergleich. Ohne Wasser, Strom, hygienische Versorgung – ganz kurz und knapp die Fakten. Keine Übertreibung, kein Schwulst, nackte Tatsachen in einfacher Sprache. Zack, sofort habe ich Bilder im Kopf. Wenn das uns Hamburger beträfe… Er spricht von Hilfe zur Selbsthilfe die ankommt. „Aha“, denke ich, es geht um Geld. In meinem Kopf geht die Schublade auf „einer von denen also“. Doch egal, die Story hält mich im Dialog.

Er spürt mein Zögern. Nächste Frage „Kennen Sie Care?“. Die mit den Care-Paketen. Rosinenbomber nach dem Krieg in Westberlin. 1948/ 1949. Ich gebe mich als Sächsin zu erkennen. „Oh, soweit sind die nicht geflogen.“ Er lächelt wieder. Süß. Gute Story, hätte funktionieren können. Leider bei mir nicht, falsche Zielgruppe. Aber macht nichts.

Komm zum Punkt

Langsam werde ich ungeduldig. Es geht um Geld. Mein Geld. Das hab ich inzwischen kapiert. „Komm zum Punkt. Worum geht‘s dir?“. Klar, Spenden. Keine Mitgliedschaft. Er erläutert kurz und knapp wie das mit der regelmäßigen Zuwendung, die zu 88,9% auch bei den Hilfsbedürftigen ankommt, funktioniert. Aha, klare Information, darüber wie ich mitmachen kann. Auch richtig.

Freundlich erkläre ich ihm meine persönliche Art, Gutes für Menschen und Natur zu tun. Und weshalb Spenden an Care nicht dazugehören. Aufmerksam hört er zu. Greift dann meine Argumente auf – nutzt exakt meine Worte. Perfektes Backtracking*. Alles richtig. Die indonesischen Erdbebenopfer sind vergessen. Jetzt sind Mangroven dran. Er erklärt, was Care hier tut. Doch ich bin Taucherin, kenne mich mit Mangroven aus. Das sag ich ihm. Da packt er Bildung obendrauf. Er will mich gewinnen. Kann ich verstehen.
Doch längst hat er den erkundenden Modus verlassen und wirft nur noch Info-Bomben. Es fällt ihm nicht auf. Aber mir. Deshalb sag ich Nein. Sage sehr deutlich und sehr freundlich Nein.

Dialog braucht Augenhöhe

Keine Chance. Sein Zug rollt und ist nicht mehr zu stoppen. Was auch immer ich sage, er hat ein Ja aber. Leise steigt Groll in mir auf. Gewiss, er ist auf einer Mission, hat ein bedeutsames Ziel. Aber nimmt er mich überhaupt noch wahr? Bin ich noch ebenbürtige Dialogpartnerin oder nur Zielobjekt? Jetzt bringt er seine wunderschönen Augen ins Spiel, versucht den hypnotischen Blick. Ne Junge, jetzt ist gut.
Am liebsten würde ich ihn wortlos stehen lassen. Doch ich reiß mich zusammen und steige um auf Metakommunikation**: „Was erleben wir hier gerade miteinander?“

Top im Storytelling

  • Sein Herz ist bei der Sache. Er brennt dafür, worüber er spricht. Ich teile seine Emotionen.
  • Seine anschauliche Alltagssprache macht es mir leicht, lebendige Innenbilder zu sehen.
  • Alle Elemente der guten Story sind drin: Protagonist, Problem, Lösungsansatz.
  • Er macht klar, was er von mir will und zeigt mir einen eindeutigen Weg zum Handeln.

So nutzt die beste Story nichts

  • Er lässt sich vom Druck, sein Ziel zu erreichen mitreißen und vergisst mich als Zuhörerin.
  • Er ist nicht bereit, meine Entscheidung zu akzeptieren

Jetzt hat er verstanden. Unsere Verabschiedung ist kurz aber herzlich.

Stories wirken langfristig

Später beim Espresso lässt mich diese Begegnung nicht los. Ich bewundere aufrichtig jede/n, die/der sich freiwillig der Situation aussetzt, immer und immer wieder ein Nein zu kassieren. Telefonverkäufer, Fundraiserinnen, Versicherungsvertreter. Habe Respekt vor dem Bettler auf der Straße. Ich stelle es mir unfassbar anstrengend vor, Tag für Tag Nein und nur selten ein Ja zu hören.

Auch wenn der junge Mann heute keinen unterschriebenen Spendenantrag von mir bekommt, an das Unternehmen werde ich mich erinnern. Durch seine Stories werde ich mich daran erinnern was sie tun, daran was ich mit meiner Spende bewirken kann. Wenn der Tag kommt, an dem ich mich dafür entscheide. Denn ich habe Bilder vor meinem inneren Auge – lebendige Bilder. Von lebendigen Menschen.

Manchmal hat Storytelling eine langfristige Wirkung. Haben Sie Geduld mit sich. Und ihrem Gegenüber.

*Backtracking bedeutet ein Zurückverfolgen des Weges. Ich wiederhole sprachlich und in gleichem Tonfall das, was mein Gegenüber gerade gesagt hat. So stelle ich Nähe her und halte das Gespräch im Fluss.
**Metakommunikation ist der Moment, indem Sie den Inhalt des Gespräches verlassen und über das Gespräch an sich reden. Immer dann nützlich, wenn ein Dialog aus dem Ruder zu laufen droht. Fragen Sie sich und Ihren Gegenüber (laut): „Was passiert hier gerade?“

Working Moms Hamburg: Can we have it all?

Stimmengemurmel im Saal bei den Working Moms in Hamburg. Hier treffen sich Frauen für die es selbstverständlich ist, beides zu wollen – Kinder und einen Job der sie erfüllt.

Was kann ich selbst tun?

Eine von ihnen, die Wirtschaftsjournalistin Stefanie Bilen, liest aus ihrem Buch „Mut zu Kindern und Karriere“. Unaufgeregt konstatiert sie Rahmenbedingungen, die noch immer nicht passen. Die Palette der bekannten Verdächtigen reicht von fehlenden Betreuungsmöglichkeiten über unausgegorene Elterngeld-Gesetze bis zu persönlichen Selbstzweifeln der Frauen. Doch darum geht es heute Abend nicht.

Die Frage, die ihr Buch in 40 Interviews beantworten will ist „Wo kann ich selbst ansetzen statt abzuwarten, dass die Gesellschaft etwas für mich tut?“ Es gibt eine Menge Antworten.

Job-Sharing, Teilzeit oder Baby an Bord.

Die erste, das gelingende Job-Sharing auf Top-Niveau, teile ich persönlich aus meiner Zeit als IT-Großprojektmanagerin. In der Doppelspitze habe ich gelernt: Die klare Absprache zwischen den Hauptbeteiligten entscheidet über Gelingen oder Verlieren.

  • Was ist Deine Verantwortung und was meine?
  • Was erwarten wir voneinander?
  • Worauf können wir uns gegenseitig verlassen?
  • Was tun wir, wenn was schief gegangen ist?

Geht es um den Wunsch nach Teilzeitarbeit, fühlt die Geschäftsführerin Isabell Hochgesang jungen Frauen genau auf den Zahn, was dahinter steckt. Geht es bei der Einschränkung ihrer Arbeitszeit wirklich um die gemeinsame Zeit mit dem Kind? Oder steckt der Haushalt dahinter, der wie selbstverständlich mit der Mutterschaft an ihr kleben bleibt? Die Optikerin Katrin Wagner, zuerst angestellt, dann selbständig, nimmt ihre Babies mit in den Laden und wird damit zur Marke. Gut, vielleicht funktioniert das noch nicht oft genug. Doch wenn frau es gar nicht erst versucht, dann auf keinen Fall. Es sind diese Beispiele, die das Buch lebendig machen und jede einladen für sich zu überlegen „Wie wäre das, wenn ich ….?“

Jede Mutter kennt Krisen. Und löst sie.

Marianne Grabrucker, Vorsitzende Richterin am Bundespatentgericht a.D. und mehrfache Buchautorin zum Thema, stellt sich als ‚Working Granny‘ vor. Wortgewaltig und voller „Mutterwitz“ (sie definiert den als „die stetig vorhandene Fähigkeit, Sachverhalte schnell zu begreifen, zu beurteilen und auf solche zu reagieren“) brilliert sie mit Anekdoten über Scheitern und Erfolge. Es ist wichtig, sich selbst kennenzulernen, betont sie. Herauszufinden, was ich wirklich will, mich dann zu entscheiden und meinen Weg konsequent zu gehen. Will ich Karriere? Ja? Ja! Weil ich etwas bewirken will? Ja! Dann tu es! Will ich Kinder? Auch! Wird es anstrengend? Ja! Sehr wahrscheinlich! Bin ich bereit dafür? Wenn Ja, dann leg los!

Grabrucker bekennt sich zu ihrer bayrisch anarchischen Ader und stellt klar, dass das Leben – gerade als berufstätige Mutter – nun mal voller Krisen sei. „Also kremple die Ärmel hoch und pack sie an“, ist ihr Statement. Bleib persönlich flexibel und trau dem eigenen Kind mehr zu. Selbst „Sockentraumata“ könne man überleben. Natürlich spricht hier die Gelassenheit einer berufstätigen Mutter, die mit über 70 schon längst einen gelassenen Abstand zum Thema entwickelt hat. Doch wenn sie betont, dass Frauen hier wieder viel lauter politisch fordern müssen, blitzt die jugendliche Entschlossenheit der zwanzigjährigen Feministin durch.

Ihre Tipps

  • Lerne dich selbst kennen und werde dir klar was du bewirken willst.
  • Liebe das was du tust.
  • Vernetz dich mit Gleichgesinnten, Kinder fühlen sich auch bei anderen wohl.
  • Kommuniziere präzise, komm direkt auf den Punkt, Halbherzigkeit ist tödlich.
  • Fokussier Dich beim Arbeiten, dann hast du Zeit für deine Kinder.

Eva Buchhorn, Redakteurin des Manager Magazins, moderiert den Abend mit wohltuend klugen Fragen. Sie hat es nicht immer leicht, das Wort zurückzuerobern, sobald die engagierte Rednerin erstmal im Flow ist. Doch ihr Schmunzeln zeigt mir, dass auch sie eine gute Zeit hat.

Viele Wege. Viele Fragen. Von Working Moms. Und Dads!

Das Publikum – Frauen und Männer – fragt nach und kommentiert angeregt: Wie bekommen wir die Männer dazu mitzumachen, damit verkrustete Rollenbilder endlich fallen? Wie unterstützen wir Frauen, die (zu) viel über das erste wichtige Jahr mit dem Kind wissen und am schlechten Gewissen psychisch zerbrechen, wenn sie Karriere und Kind nicht so perfekt hinbekommen? Wann endlich bieten auch andere Bundesländer so vernünftige Krippen- und KiTa-Regelungen an wie Hamburg? Ein Vater stellt zur Diskussion, dass es mehr als die Jobanforderungen seien, die manche Männer so lange im Büro sitzen lassen. Sobald ein Vater nämlich den Müttern dauerhaft nichts recht machen kann, verliere auch er irgendwann die Lust früher nach Hause zu kommen.

Verflixte Selbstverantwortung. Immer wieder…

Tanja, eine jungen Mutter aus Bosnien, hält ein Schlusswort, das mich lange nicht los lässt. Sie stellt sich vor als „Tochter einer Hausfrau und Schwester einer Hausfrau“. Ihr ganzes Leben mit der klassischen Frauenrolle konfrontiert, sei sie die Ausreden irgendwann leid gewesen: „Ich kann nicht, weil ich kein Job habe, weil ich finanziell abhängig bin, weil ich Kinder habe, weil, weil, weil….“ „Trotzdem“, sagt sie „Bin ich etwas geworden.“

Ja, ganz gleich aus welchem Umfeld wir stammen, ob rund um die Uhr behütet oder Tochter einer Karrieremutter … letztlich liegt es immer bei uns selbst. Deshalb, sagt Tanja, “ Hör zu, was dein Inneres will und trag das in die Welt“. Die Working Moms hier im Saal können ihren Kids vorleben, wie das geht.

We can have it all.

Wenn wir es gemeinsam klug anstellen, auf Perfektionismus pfeifen und Spaß an Herausforderungen entwickeln…

Was ist Dein Weg? Welches sind Deine Fragen? Was probierst Du gerade aus? Wo brauchst Du Unterstützung? Lass es mich wissen.

Storytelling – mit Begeisterung für Geschichten anstecken

Ich habe ja schon einige Workshops im Storytelling gegeben. Doch bisher ist keiner so wunderbar grafisch auf dem Punkt gebracht worden, wie von Ania Groß. Dankeschön.

Geschichten erzählen mit Worten – Bildern – dem ganzen Körper. Ja das geht.

Begeisterung mit Storytelling Katrin Klemm beim WEC in Hamburg

 

Unter dem Motto „So wirst Du zur Regisseurin Deiner Erfolgsgeschichte“ durfte ich mit einer inspirierenden Gruppe von Frauen des Woman Entrepreneur Club Hamburg mein Wissen und meine Leidenschaft teilen. Nach bereits 90 Minuten konnten wir die ersten bereits sehr gelungenen Geschichten der Teilnehmerinnen hören. Ladies, ich bin beeindruckt.

Was Teilnehmerinnen zum Abend sagen

Liebe Katrin;
der Abend hat mir super gefallen. Die Storytelling-Techniken fand ich inspirierend und gut umsetzbar. Ich hab richtig Lust bekommen auf das Thema und werd sicher auf meiner neuen Website auch damit arbeiten…Was mir besonders gefallen hat warst du. Du verkörperst das, was du Menschen beibringen und womit du sie unterstützen willst. Deine Ausstrahlung ist sehr präsent und locker und deine Geschichten unterhaltsam und interessant. Danke! Katja

Es war wirklich in toller informativer Abend bei bester Stimmung. Spannend wie in einer Runde interessante Geschichten entstehen. Große Klasse war für mich die eigene Geschichte für mich klar zu bekommen wobei meine Kunden im Vordergrund stehen. So ist Netzwerkern und Vertrieb Kinderleicht. Andrea

Liebe Katrin, das war Klasse. Du bist mitreißend, dein Storytelling …wird sicher noch bei mir nachwirken. Ich hatte eine wunderbaren WEC-Abend. Danke dir dafür. Birgit

Ich konnte das Gehörte sofort umsetzen, das passiert mir nicht oft. Und ist umso schöner, weil die Einsatzmöglichkeiten von Sketchnotes so vielfältig sind. Da ist es immer gut, verschiedene Geschichten im Kopf zu haben, wo ich mit meinen visuellen Notizen eine Bereicherung und/oder eine Hilfe war. Ania

Du willst mehr

Du willst auch bessere Geschichten erzählen? Schau zuerst was mit Storytelling alles möglich ist und was davon Du zuerst erreichen willst. Dann lass uns reden, wie Du genau das bekommst.

Mach mir’s. Mach mir’s gut. Aber ein bisschen billiger …

Das finden Sie anstößig? Wir auch.

Doch ist es Realität in unserem Land, dass auch 2012 Frauen dreiundachtzig Tage länger arbeiten müssen, um bei gleicher Leistung auf das gleiche Gehalt oder Honorar zu kommen wie ihre männlichen Kollegen.

 

Natürlich sind diese Zahlen rein statistisch betrachtet. Natürlich wird es vereinzelt Frauen geben, die besser verdienen als ihre Kollegen. Und das ist gut so. Doch es sind noch viel zu wenige.

Wenn Sie – ganz gleich ob als Selbständige oder Angestellte – das Gefühl haben, Sie verdienen noch nicht, was Sie verdienen, herzlich willkommen zum

 

 

Equal Pay Day am 23. März ab 17.30 Uhr

in den Räumen der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg

Das Programm

17:30 Einlass
17:45 Eröffnung durch den BPW Club Hamburg und das Interkulturelle Frauenwirtschaftszentrum
18:00 Speednetworking mit Katrin Klemm als Moderatorin
18:30 Grußwort Kersten Artus, Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft
18:40 Impulsvortrag „Mehr Wert – Ursachen von Lohnunterschieden gezielt angehen. Ergebnisse eines Praxisprojektes“
Dr. Susanne Dreas, KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V., Bereichsleiterin Frau & Karriere
19-20 moderierte Diskussion
20-21 kostenloses Coaching
20-21 Get together Austausch/ Infotheke

Die Podiumsdiskussion

  • Christine Wolff, aktuell Studiengang Master of Business Administration and Honourable Leadership, bis 2010 Geschäftsführerin für die Region Europe & Middle East der URS Corporation, die Financial Times Deutschland zählt sie zu den Top 101 Frauen der deutschen Wirtschaft
  • Sylvia Tarves, Geschäftsführerin LEADING WOMEN – Personal– und Strategieberatung für Vermittlung von weiblichen Führungskräften und Gender Diversity Consulting
  • Agnes Schreieder, ver.di, stellv. Landesbezirksleiterin Hamburg
  • Corinna Nienstedt, Handelskammer Hamburg, Geschäftsbereich International und Ansprechpartnerin für Grundsatzfragen zum Thema Frauen in der Wirtschaft
  • Prof. Dr. iur. Ulrike Lembke, Universität Hamburg, Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Legal Gender Studies
  • Moderation: Funda Erler, freie Journalistin

Warum Deutschland im Gender GAP fast das Schlusslicht in Europa bildet in der

Pressemitteilung BPW Germany 2. März 2012

Frech – frei – sexy: Die ClownIn als persönlicher Humorcoach

… der Vortragsabend am 6. September 2011 beim BPW Hamburg mit Uli Tamm und Katrin Klemm ist leider ausgebucht. Wenn Sie diesen Impulsvortrag einmal in Ihrem eigenen Haus haben möchten, sprechen Sie mich gern an: Kontakt

Viele Menschen mögen Clowns nicht besonders. Sie repräsentieren all das, was ein Mensch in der Gesellschaft nicht darf. Sie scheinen das Leben nicht ernst zu nehmen. Sie scheinen nicht hart zu arbeiten, nichts gelingt ihnen und dauernd machen sie alles falsch. Clowns sehen seltsam aus, mit einem Wort: sie sind fremd, faul, frei und ungeschickt. Doch Beispiele für bekannte und gesellschaftlich erfolgreiche ClownInnen gibt es in Hülle und Fülle. Denken wir nur an Gardi Hutter, die als erste deutschsprachige Clownin weltberühmt wurde; oder an Jutta Wübbe (Marlene Jaschke!), die es verstanden hat, ihre persönliche Geschichte zur Grundlage ihrer ganz speziellen, umwerfenden Komik zu machen.

An diesem Abend werden Uli Tamm, Schauspielerin, Regisseurin und seit 2000 Leiterin der Clown Schule Hamburg und Katrin Klemm in einem Impulsvortrag vorstellen, was es heißt, als ClownIn immer wieder das Experiment zu wagen, mutig aufzutreten und eine Beziehung zu wildfremden Menschen herzustellen. Das fällt den wenigsten von uns leicht und ist doch gleichzeitig Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere.

Der Clown/ die Clownin als persönlicher Humorcoach – dazu ist es nicht zwingend notwendig, eine rote Nase ins Gesicht zu stecken oder in der Jackentasche zu tragen. Humorvolle Chefinnen stehen in der Beliebtheitsskala ganz oben – unter anderem deshalb, weil sie sich in einem schwierigen Mitarbeitergespräch nicht in den Konflikt verwickeln. Sie können anstrengungslos die Perspektive wechseln. So entzerren sie festgefahrene Situationen und sorgen auf beiden Seiten für Entspannung, vielleicht sogar Lachen – ohne Prestigeverlust. Im Gegenteil: sie gewinnen ihren Mitarbeitern gegenüber an Profil.

Als BPW-Clubfrau wird Katrin Klemm, Coach und Kommunikationstrainerin, an diesem Abend aus dem Nähkästchen plaudern, wie sie den Weg zu Ihrer ClownIn gefunden hat und was sich dadurch in ihrem Business verändert hat.