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Selbstsabotage überwinden: Drei Frauen, drei Geschichten und was sich verändert hat

25. September 2026/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

Drei Frauen. Drei völlig verschiedene Themen. Und doch bei allen dasselbe: Der Verstand weiß es längst. Und trotzdem ändert sich nichts.

Wie der Yager-Code funktioniert, habe ich im ersten Artikel dieser Serie beschrieben. Hier geht es um das, was möglich ist – in drei echten Geschichten.

Was diese drei Geschichten gemeinsam haben

Sie kamen mit ganz unterschiedlichen Themen zu mir. Und doch steckt in allen drei Geschichten dasselbe Muster: Der Verstand weiß es längst. Und trotzdem ändert sich nichts. Weil das, was uns wirklich steuert, eben nicht nur der Verstand ist. Hier sind ihre Geschichten. Alle Namen habe ich geändert.

Monika, 52 – „Mein Körper zieht die Reißleine, bevor ich es tue”

Monika ist Führungskraft in einem mittelständischen Unternehmen. Wenn jemand ein Problem hat, landet es auf ihrem Tisch. Das ist einfach so, seit Jahren. Sie springt ein, sie hält den Laden zusammen, verliert dabei selten die Ruhe.

Was sie mir erzählt, klingt zunächst nach einem klassischen Burnout-Thema: Sie geht immer wieder über ihre Grenzen. Merkt es aber erst dann, wenn ihr Körper die Reißleine zieht. Migräne. Schlaflosigkeit. Einmal bricht sie mitten im Meeting zusammen.

“Ich weiß doch, dass ich Nein sagen müsste”, sagt sie. “Ich weiß es. Aber in dem Moment, wo ich es tun sollte, geht das einfach nicht.”

Das ist keine Frage von Wissen oder Willen. Irgendwann hat ein Teil von ihr gelernt: „Nur wenn ich funktioniere, bin ich wertvoll.” Dieser Teil meint es gut. Er schützt sie. Auf seine Weise. Nur dass seine Weise sie krank macht.

Mit dem Yager-Code arbeiten wir nicht gegen diesen Teil, sondern mit ihm. Zentrum findet ihn, informiert ihn über die Realität von heute. Dass Monika nicht mehr das Kind ist, das Zuneigung durch Leistung verdienen musste (was “Zentrum” bedeutet, beschreibe ich im ersten Teil der Serie ausführlich).

Ein paar Wochen später schreibt sie mir: “Ich habe letzte Woche zum ersten Mal seit Jahren eine Anfrage abgelehnt. Und danach nicht das Gefühl gehabt, ein schlechter Mensch zu sein. Einfach so.”

Einfach so!

Anna, 58 – “Was, wenn mir auf der Beerdigung die Stimme wegbleibt?”

Anna kommt mit einer sehr konkreten Situation zu mir. Ihr Ex-Mann ist gestorben. Sie waren seit zwanzig Jahren geschieden, aber hatten ein gutes Verhältnis – respektvoll, verbunden durch ihre gemeinsame Tochter. Sie möchte auf seiner Beerdigung eine Rede halten.

Was die Situation kompliziert macht, ist die Verachtung ihres Sohnes für seinen Vater, der ihn als Kind verlassen hat. Er hat es bis jetzt nicht überwunden. Was wird er davon halten? Und dann ist da noch die Witwe, die neue Partnerin ihres Ex. Deren Kinder. Ein Raum voller Menschen, in dem Anna nicht weiß, wo sie eigentlich hingehört.

“Was, wenn mir die Stimme wegbleibt? Wenn ich kein Wort sagen kann, mich vor allen blamiere?“, fragt sie. “Das ist mir schon passiert. Auf Familientreffen stehe ich manchmal da, stumm wie ein Fisch, bringe keinen Ton heraus, und beobachte, wie alle die Köpfe zusammenstecken.”

Was Zentrum in unserer Session findet, ist nicht schwer zu verstehen: die Frage, ob sie überhaupt das Recht hat, dort zu stehen. Eine alte verletzende Erinnerung, nicht wirklich dazuzugehören. Ein Teil, der sie schützen will, indem er sie zum Schweigen bringt. Weil Schweigen sicherer ist als das Risiko, falsch zu sein.

Eine Woche nach der Beerdigung schreibt sie mir: „Hallo Katrin, die Beerdigung war ein gutes, ein schönes Ereignis. Ja, ich war und bin immer noch traurig. Doch ich habe mich unter den Gästen sicher gefühlt, meine kleine Rede gehalten und konnte ihn als Menschen und unsere gemeinsame Zeit würdigen.”

Ich lese diese Nachricht und denke: Genau dafür ist diese Arbeit da.

Xenia, 47  – “Ich bin ja nicht so die Eso-Tante, aber gut”

Xenia kenne ich schon seit ein paar Jahren. Wir haben bisher immer mit Wingwave gearbeitet, und ich schätze ihren unglaublichen Humor, den sie sich – das weiß ich – hart erarbeitet hat.

Sie kommt rein und platzt heraus: “Boah, in meiner Anstalt geht es wieder mal drunter und drüber. Die haben keine Ahnung, wie sie mit ihren ewig verzögerten Entscheidungen die IT-Sicherheit gefährden. Ich hab sie schon ein paarmal drauf angesprochen. Wenn ich das ein viertes Mal machen muss, platzt mir der Kragen. Aber das Risiko ist zu hoch, um nichts zu sagen.”

Xenia ist hochrot im Gesicht. Völlig aufgelöst.

Ich biete ihr an, den Yager-Code auszuprobieren. Skeptisch schaut sie über den Rand ihrer Brille: “Ich bin ja nicht so die Eso-Tante. Aber gut, Wingwave hat ja auch funktioniert. Also machen wir mal.”

Was in dieser Session sichtbar wird, ist nicht die Wut über die Chefetage. Es ist die tiefe Erschöpfung darüber, immer wieder alleine für etwas verantwortlich zu sein, das sie alleine nicht lösen kann. Und der Teil, der darauf – seit Jahrzehnten schon – mit Eskalation reagiert, weil er nicht weiß, wie er sich anders Gehör verschaffen soll.

Vierzehn Tage später meldet sie sich. Durch ihre entspannte, fast beiläufige Art, den Sachverhalt anzusprechen, hat sie einen neuen Verbündeten gefunden. Jemanden, der jetzt gemeinsam mit ihr die richtigen Fäden zieht.

“Ich weiß auch nicht, was du da gemacht hast”, schreibt sie. “Aber es hat funktioniert.”

Und ich muss schmunzeln. Denn “gemacht” hab ich nicht viel. Das war Zentrum. Ich hab nur den Prozess der beiden begleitet.

Selbstsabotage überwinden – erkennst du dich wieder?

Erkennst du dich wieder? Nicht dieselbe Geschichte. Aber dieses Gefühl, dass da etwas in dir ist, das du alleine nicht erreichst, so viel du auch nachdenkst.

Monika, Anna, Xenia – drei völlig verschiedene Frauen.

Und doch bei allen dasselbe: Ein innerer Teil, der irgendwann eine Lektion gelernt hat und diese Lektion seitdem treu weiterlebt. Nicht aus bösem Willen. Er weiß es einfach nicht besser. Er ist aber – sobald er neue Informationen bekommt – bereit, sich zu verändern.

Das ist das Prinzip des Yager-Codes.

Im dritten Artikel dieser Serie geht es um dein inneres Team – und warum der Konflikt zwischen “Ich will das unbedingt” und “Irgendetwas bremst mich aus” kein Widerspruch ist, sondern Intelligenz.

Wenn du jetzt schon entschlossen bist, deine Selbstsabotage zu überwinden – schreib mir einfach. Wir schauen gemeinsam, ob der Yager-Code für dich und dein Thema passt.

Ausbildungssiegel Katrin Klemm Yager-Code Coaching Selbstsabotage loswerden

Über die Autorin

Katrin Klemm ist StoryCoach und zertifizierte Yager-Code-Practitionerin mit Sitz in Hamburg. Sie arbeitet seit über 20 Jahren mit Frauen in beruflichen und persönlichen Umbruchsituationen. Der Yager-Code ist eine Coaching-Methode, die auf der Arbeit des amerikanischen Psychologen Dr. Edwin Yager basiert und mit inneren Anteilen des Unterbewusstseins arbeitet. Im Unterschied zu klassischen Coaching-Ansätzen erfordert die Methode keine bewusste Konfrontation mit belastenden Erinnerungen. Katrin Klemm setzt den Yager-Code gezielt ein, wenn Frauen trotz Wissen und gutem Willen keine nachhaltige Veränderung erreichen – bei Themen wie Selbstwert, Grübelschleifen, Schlafproblemen, Angst vor Konflikten und festgefahrenen Mustern in Beruf oder Partnerschaft. Dieser Artikel ist Teil einer dreiteiligen Serie über den Yager-Code auf katrinklemm.de.

 

📸 Headerbild: Midjourney

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2026/09/Yager-code-frauen-erfahrungen-blockaden-loesen.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2026-09-25 09:05:152026-09-27 01:03:50Selbstsabotage überwinden: Drei Frauen, drei Geschichten und was sich verändert hat

Innere Blockaden lösen: Was mein Freund, der Schäferhund mir über meine innere Intelligenz beigebracht hat

12. September 2026/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

Eine Sommerabend-Geschichte aus Ungarn, ein gefletschtes Hundegebiss – und warum unser Gehirn manchmal Schutzprogramme installiert, die wir gar nicht bestellt haben.

Balaton, 1970er. Abendessen ist vorbei.

Ich bin sieben Jahre alt, der Campingplatz riecht nach Grillrauch und Sonnencreme, und ich habe noch ein paar Wurstscheiben übrig.

Der Schäferhund der Nachbarn ist riesig. Für ein Kind meiner Größe wirklich beeindruckend groß. Aber wir kennen uns schon ein paar Tage. Er ist brav, gut erzogen, und ich mag ihn. Also hocke ich mich neben ihn. Seine Augen, seine Ohren, seine Schnauze auf einer Höhe mit meinem Gesicht, füttere ich ihn Scheibe für Scheibe.

Als die letzte Wurst weg ist, hebe ich die Hand, will ihm über den Kopf streicheln.

Was dann passiert, dauert vielleicht zwei Sekunden. Er reißt den Kopf nach oben. Sein Kiefer kracht – direkt vor meinem Gesicht – zusammen. Er knurrt kurz und grollend. Dann bellt er los. Ich bin wie eingefroren.

Erwachsene schreien. Jemand prügelt auf den Hund ein. Ich stehe heulend im Schutz meiner Eltern und weiß nicht, was mich mehr erschüttert: der Schreck, die Angst, er könne mich beißen, oder dass er mir gleichzeitig so leid tut. Er wollte wahrscheinlich nur spielen. Dachte vielleicht, da ist noch Wurst.

Aber mein siebenjähriger Kopf hat in diesem Moment etwas anderes gelernt.

Warum dein Gehirn innere Blockaden installiert. Und das völlig sinnvoll ist

Kein bewusster Entschluss. Kein Nachdenken. Einfach: Hunde sind gefährlich. Hunde greifen an. Hunde = Abstand halten.

Seit diesem Abend wechselte ich die Straßenseite, sobald ich einen Hund in der Ferne bellen hörte. Bloß keinem mehr nahekommen. Egal wie klein, egal wie flauschig oder freundlich. Ein Teil von mir hatte entschieden: Nie wieder.

Das ist kein Drama. Das ist ganz normales menschliches Funktionieren.

Unser Gehirn ist ein Überlebensprofi. Es registriert: Hier war Gefahr. Es installiert sofort ein Schutzprogramm: Beim nächsten Mal reagieren wir schneller. Dieses Programm läuft dann – zuverlässig, automatisch, ohne Rückfrage – immer weiter. Auch dann noch, wenn die ursprüngliche Situation längst vorbei ist.

Der Fachbegriff dafür lautet Konditionierung. Ich nenne es: ein innerer Teil, der aufgepasst hat.

Innere Teile. Wovon reden wir eigentlich?

Stell dir vor, dein Geist ist kein einzelnes, einheitliches System, sondern eher ein Team aus vielen verschiedenen Anteilen. Jeder dieser Anteile ist irgendwann entstanden, weil er gebraucht wurde. Weil er dich geschützt hat. Weil er eine Lektion gelernt hat, die damals wichtig war.

Mein „Hunde-Angst-Teil“ ist an einem Sommerabend am Balaton entstanden. Er hat seinen Job gemacht: mich schützen. Und er hat diesen Job jahrelang weitergemacht, auch wenn ich als Erwachsene längst wusste: Die meisten Hunde beißen nicht.

Das Wissen hilft nicht. Denn der Teil, der Angst hat, sitzt nicht im Verstand. Er sitzt tiefer.

Genau hier setze ich mit dem Yager-Code an.

Was ist der Yager-Code? Wie funktioniert er?

Der Yager-Code ist eine Therapie- und Coaching-Methode, die mit genau diesen inneren Teilen arbeitet. Entwickelt vom amerikanischen Psychologen Dr. Edwin Yager, basiert sie auf einer einfachen, aber tiefgreifenden Idee:

Jeder Mensch besitzt eine innere Intelligenz. Yager nennt sie „Zentrum”. Sie geht weit über unser bewusstes Denken hinaus. Zentrum kann auf Erinnerungen zugreifen, die uns bewusst gar nicht mehr zugänglich sind. Es kann mit inneren Teilen kommunizieren. Und es kann ihnen helfen, sich zu verändern.

In einer Coaching-Session läuft das in etwa so ab:

Du formulierst, was dich belastet: dein Thema, dein Ziel.

Wir laden Zentrum ein, genau die Teile aufzuspüren, die an diesem Thema beteiligt sind.

Wir verständigen uns mit Zentrum darauf, über einfache innere Signale – ein Ja, ein Nein, eine Zahl – die auf einer imaginierten inneren Tafel erscheinen, miteinander zu kommunizieren. Zentrum gibt Rückmeldung.

Ich als Coach begleite dich durch den Prozess. Du selbst musst dich nicht aktiv durch schmerzhafte Erinnerungen wühlen.

Stattdessen passiert etwas Erstaunliches: Zentrum übernimmt die eigentliche Arbeit.

Es findet den Teil, der damals am Balaton Angst bekommen hat. Es informiert ihn: Wir (Katrin und du) sind nicht mehr sieben Jahre alt. Die Situation ist eine andere. Du musst uns nicht mehr so schützen. Und der Teil – weil er grundsätzlich intelligent und lernfähig ist – kann das verstehen. Kann sich neu ausrichten.

Statt Angst zu unterdrücken entsteht eine echte Veränderung an der Wurzel des Themas.

Wie sich eine Yager-Code-Session anfühlt

Klientinnen, mit denen ich auf diese Weise gearbeitet habe, berichten: Die Arbeit mit dem Yager-Code fühlt sich leicht an.

Kein Wiedererleben alter Schmerzen. Kein Sich-Durchkämpfen durch schwierige Gefühle. Sie durften loslassen und dem Prozess vertrauen, während im Inneren bereits etwas in Bewegung kommt. Viele beschreiben es als eine Art sanfte innere Aufräumaktion, bei der plötzlich Dinge leichter werden, die jahrelang schwer waren.

Das liegt daran, dass nicht du die Arbeit machst, sondern Zentrum. Du bist dabei. Du beobachtest. Du berichtest, was du wahrnimmst. Aber du musst nicht kämpfen.

Für wen sich der Yager-Code lohnt.
Und für wen nicht.

Der Yager-Code ist kein Allheilmittel. Ich sage das bewusst. Denn Ehrlichkeit ist mir wichtiger als jedes vollmundige Versprechen.

Ein Versuch lohnt sich, wenn du:

  • merkst, dass du auf bestimmte unangenehme Situationen nicht so reagierst, wie du gern möchtest. Obwohl du weißt, dass es eigentlich keinen Grund gibt,
  • dich immer wieder selbst bremst, sabotierst oder kleinmachst. Ohne zu verstehen warum,
  • Ängste, Schuldgefühle, Bitterkeit oder Trauer mit dir herumschleppst, die sich trotz allen Nachdenkens oder Kämpfens einfach nicht auflösen wollen,
  • bereit bist, dein gewohntes Denken für eine Weile beiseitezulegen und dich auf etwas Neues einzulassen.

Der Yager-Code ist nicht das Richtige, wenn du:

  • dich gerade in einer akuten psychischen Krise befindest,
  • unter einer psychischen Erkrankung leidest oder eine vermutest. Hier ist ärztliche oder therapeutische Unterstützung der richtige erste Schritt,
  • grundsätzlich nicht bereit bist, dem Prozess ein Mindestmaß an Vertrauen zu schenken.

Der Yager-Code ist ein Coaching-Angebot, kein Ersatz für Therapie.

Aber für Frauen, die sich stabil genug fühlen, um Verantwortung für ihren eigenen Prozess zu übernehmen, die neugierig sind, was in ihrem Inneren noch möglich ist, kann er etwas in Bewegung bringen, das lange festgesteckt hat.

Und meine Angst vor Hunden?

Ich habe meine Angt vor Hunden nie mit dem Yager-Code bearbeitet. Doch ich habe die Methode für ein anderes Thema selbst als Klientin erleben dürfen. So verstehe ich heute genau, was damals passiert ist.

Ein siebenjähriges Mädchen am Balaton hat an einem Sommerabend einen inneren Teil entwickelt, der sie schützen wollte. Dieser Teil hat seinen Job gut gemacht.

Er brauchte nur irgendwann neue Informationen.

Im nächsten Artikel zeige ich dir an drei echten Klientinnen-Geschichten, mit welchen Themen Frauen zum Yager-Code kommen, und was sich für sie verändert hat.

Neugierig, ob der Yager-Code auch bei deinen inneren Blockaden etwas in Bewegung bringen kann? schreib mir einfach. Ich freue mich über deine Nachricht.

Ausbildungssiegel

Über die Autorin

Katrin Klemm ist StoryCoach und zertifizierte Yager-Code-Practitionerin mit Sitz in Hamburg. Sie arbeitet seit über 20 Jahren mit Frauen in beruflichen und persönlichen Umbruchsituationen. Der Yager-Code ist eine Coaching-Methode, die auf der Arbeit des amerikanischen Psychologen Dr. Edwin Yager basiert und mit inneren Anteilen des Unterbewusstseins arbeitet. Im Unterschied zu klassischen Coaching-Ansätzen erfordert die Methode keine bewusste Konfrontation mit belastenden Erinnerungen. Katrin Klemm setzt den Yager-Code gezielt ein, wenn Frauen trotz Wissen und gutem Willen keine nachhaltige Veränderung erreichen – bei Themen wie Selbstwert, Grübelschleifen, Schlafproblemen, Angst vor Konflikten und festgefahrenen Mustern in Beruf oder Partnerschaft. Dieser Artikel ist Teil einer dreiteiligen Serie über den Yager-Code auf katrinklemm.de.

📸 Midjourney

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2026/09/angst-aufloesen-ohne-therapie-selbstsabotage-ueberwinden.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2026-09-12 20:22:462026-09-27 01:02:26Innere Blockaden lösen: Was mein Freund, der Schäferhund mir über meine innere Intelligenz beigebracht hat

Klein anfangen. Auch wenn du noch nicht weißt, wohin.

6. August 2026/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

Lieber klein anfangen als groß abwarten.

Kostenloses Erstgespräch. Und schon nach 20 Minuten ist manchmal alles gesagt.

Es kommt vor, dass am Ende eines 20-minütigen kostenlosen Briefings der Drops schon gelutscht ist. Das dringende Problem geklärt. Schön für die Klientin.

Interessant auch immer wieder für mich – selbst nach über 20 Jahren als Coach -,  wie schnell Intuition, die richtigen Fragen und tiefes Zuhören genau dahin kommen, wo eine seit langem schwelende Frage sich plötzlich auflöst. In wenigen Minuten.

Auch dafür ist das kostenlose Erstgespräch da.

Kein Auftrag. Und trotzdem richtig.

Gutes Geschäftsmodell? Ganz bestimmt nicht.

Und trotzdem tue ich es. Weil ich keine Leimrute bin, an der die Klientin wie eine Fliege kleben bleiben soll. Mir liegt daran, dass Frauen nach einem Gespräch – sei es noch so kurz – die eigenen Flügel ausbreiten und wieder kraftvoll durchstarten.

Stefanie will eigentlich gar nicht weg.

Stefanie – sie heißt anders – hält es nicht mehr aus in ihrem Job. Sie will weg. Am besten weit weg. Doch wohin und womit und die Marktlage… Alles viel zu groß.

Sie kommt gerade frisch aus dem Urlaub. Nur leider noch immer nicht so erholt, wie sie es sich erhofft hatte. Schon am ersten Arbeitstag bricht das Chaos wieder über sie herein. Die Unternehmensprozesse sind strikt definiert, es wird gemessen, was das Zeug hält. Doch niemand stellt offen die Frage, ob das noch Sinn macht. Alle wurschteln sich durch. Und ihr Schreibtisch ist der letzte, auf dem sich alles stapelt, was kein anderer mehr schafft.

Seit kurzem hat sie eine Führungsrolle. Aber weil sie früher alles gemacht hat… und so weiter und so weiter. Du kennst die Geschichte…

Aus „Oh Gott, wo fange ich an?“ wird Klarheit.

Im Briefing – meine Bezeichnung für das kostenlose Erstgespräch – höre ich mit allen Sinnen zu. Wir sprechen über Freiheit. Und über Wertschätzung.

Und dann bricht es aus ihr heraus: “Ich will ja gar nicht weg. Ich will jetzt meine Macht nutzen. Neue Grenzen setzen. Anders mit Druck umgehen. Mit dem Mut zur Lücke leben lernen.”

Ich so: “Wie wär’s, wenn wir damit beginnen, wie dir ein elegantes Nein leichter gelingt?”

Sie atmet durch.

Jetzt haben wir die richtige Größe für einen guten, einen überschaubaren Start. Ein Ziel, das machbar und erlebbar ist. Erst danach sehen wir weiter.

Warum das kein schlechtes Geschäftsmodell ist.

Vielleicht doch ein gutes Geschäftsmodell.

Ich bin überzeugt: Ehrlichkeit, Transparenz und liebevolle Klarheit schaffen die Basis für das Vertrauen, die eine tragfähige Coachingbeziehung braucht, um erfolgreich zu sein.

Ein qualifiziertes Vorgespräch hilft beiden Seiten, Gewissheit zu bekommen, ob wir miteinander arbeiten wollen. Oder ob der Moment einfach noch nicht stimmt.

Was manche vergessen: Ich darf mir als Coach – genau so wie du als Klientin – die Freiheit nehmen zu sagen: Das passt gerade nicht.

Dann sparen wir kostbare Lebenszeit. Beide.

Bereit für dein erstes Gespräch?

Du musst noch nicht wissen, wohin. Du musst noch nicht alles im Kopf sortiert haben. Du brauchst nur 20 Minuten. Und den Mut, klein anzufangen. Aber jetzt anzufangen.

Lass uns miteinander sprechen.

Buche hier dein kostenloses Kennenlergespräch.

 

Was ich oft gefragt werde – die FAQ

Was passiert in einem kostenlosen Erstgespräch mit Katrin Klemm?

Das kostenlose Erstgespräch mit Katrin Klemm dauert 20 Minuten und findet per Zoom statt. Es ist kein Verkaufsgespräch, sondern ein echtes Kennenlernen: Katrin hört mit allen Sinnen zu, stellt die richtigen Fragen und hilft dabei, aus einem großen, überwältigenden Problem einen konkreten, erreichbaren ersten Schritt zu machen.

Warum bietet Katrin Klemm ein kostenloses Erstgespräch an?

Katrin Klemm bietet das Erstgespräch kostenlos an, weil Ehrlichkeit und Transparenz die Basis jeder guten Coachingbeziehung sind. Beide Seiten sollen Gewissheit bekommen, ob sie miteinander arbeiten wollen – oder ob der Moment noch nicht stimmt. Kein Druck, keine Leimrute.

Für wen ist das kostenlose Erstgespräch mit Katrin Klemm geeignet?

Das Erstgespräch richtet sich an Frauen ab 45, die sich beruflich oder persönlich neu orientieren wollen, auch wenn sie noch nicht genau wissen, wohin. Man muss noch keine klare Frage haben. Klein anfangen reicht.

Über die Autorin

Katrin Klemm ist StoryCoach und Beraterin mit über 20 Jahren Erfahrung. Sie begleitet Frauen ab 45 dabei, ihr Lebens-Drehbuch neu zu schreiben: Sie nutzt durch narratives Coaching, das leise und tief wirkt. Sie arbeitet in Hamburg und online.

📸 Headerbild: Midjourney

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2026/08/kostenloses-erstgespraech-coaching-frauen-online.jpg 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2026-08-06 16:55:532026-09-18 16:54:55Klein anfangen. Auch wenn du noch nicht weißt, wohin.

Agree to differ: Warum Einigkeit überbewertet ist

23. Juli 2026/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

Hand aufs Herz: Wie oft hast du in einem Meeting geschwiegen, obwohl du anderer Meinung warst? Wie oft bist du nach einem Gespräch, das dich auf die Palme gebracht hat, innerlich brummelnd einfach aus dem Raum gestapft? Und wie oft hast du nickend zugestimmt, während du innerlich den Kopf geschüttelt hast?

Wir alle kennen das. Und wir alle zahlen dafür einen Preis.

Diversity klingt in der Theorie wunderbar. Vielfalt als Ressource nutzen. Unterschiede nicht nur dulden, sondern aktiv einsetzen. Alle gleichberechtigt teilhaben lassen. Wer würde da widersprechen?

Doch dann kommt der Alltag.

Die Kollegin, die zum dritten Mal zu spät ins Meeting kommt. Der Kollege, der dir ins Wort fällt, während du noch mitten im Satz bist. Die Chefin, die eine Entscheidung trifft, die du beim besten Willen nicht nachvollziehen kannst. Das sind keine großen Diversity-Fragen. Das sind kleine, alltägliche Reibungsmomente. Und genau dort, in diesen unscheinbaren Sekunden, entscheidet sich, ob Vielfalt wirklich gelebt wird oder nur auf dem Papier steht.

Denn in diesen Momenten reagieren wir so automatisch wie wir das seit Urzeiten tun. Wir erzählen uns blitzschnell eine Geschichte über das, was gerade passiert ist, und halten diese Geschichte für die Realität. Dabei ist sie nur unsere Vorstellung davon.

Die gute Nachricht: Das lässt sich ändern.

Nicht durch bunte Diversity-Poster im Eingangsbereich. Sondern durch eine Entscheidung, die du jeden Tag neu treffen kannst.

Dein Steinzeit-Hirn meint es gut. Hilft dir aber nicht weiter, entspannt mit Unterschieden umzugehen

Kleines Experiment: Schau dir diese Rechenaufgaben an.

13 + 7 = 20

9 + 16 = 25

12 + 18 = 30

13 − 4 = 10

94 − 8 = 86

Was fällt dir zuerst auf? Vermutlich, dass 13 − 4 falsch ist. Die meisten von uns finden zuerst den Fehler, die Abweichung, den Unterschied. Zu Urzeiten konnte dich eine zu spät erkannte Gefahr ratzfatz das Leben kosten. Gilt heute noch im Straßenverkehr. Im durchschnittlichen deutschen Bürojob eher nicht, stimmt’s?

Doch unser Gehirn weiß das nicht. Sobald es Unterschiede riecht, die eine Bedrohung sein könnten – ob real oder eingebildet, reagiert es mit den drei klassischen Urreflexen:

  • Zuhauen: du greifst verbal offen an, wirst laut, suchst die direkte Konfrontation.
  • Abhauen: du ziehst dich zurück, vermeidest Augenkontakt, verschwindest still.
  • Totstellen: du denkst “jetzt bloß nichts sagen”, stülpst dir eine gleichgültige Maske über und tust, als ob nichts wäre.

Keine dieser Reaktionen bringt dich um. Aber jede von ihnen kostet dich eine Möglichkeit. Die Möglichkeit, etwas zu gestalten. Mehr möglich zu machen.

Die Geschichte, die du dir erzählst, bestimmt dein Verhalten

Stell dir vor: Eine Kollegin betritt den Meetingraum um 9:07 Uhr. Das Meeting hat um 9:00 Uhr begonnen. Es ist heute das dritte Mal in dieser Woche.

Das ist der Fakt.

Doch zwischen diesem Fakt und deiner Reaktion passiert etwas Entscheidendes: Dein Gehirn bewertet blitzschnell. „Sie kommt schon wieder zu spät. Sie nimmt mich nicht ernst.“ Und daraus wird eine Geschichte: „Sie respektiert mich nicht. Mit ihr kann man nicht arbeiten.“ Vielleicht sogar: „Ist ja typisch, in dieser Bude macht ja jeder, was er will.“

Möglicherweise erlaubst du jetzt dieser Geschichte zu bestimmen, was du tust. Und wie du es tust. Du reibst dich innerlich auf vor lauter Frust. Oder beginnst vielleicht selbst damit zu trödeln. Dabei geht das völlig gegen deine Werte.

Wir alle tragen solche Geschichten mit uns herum. Manche sind hilfreich. Manche sabotieren uns. Und das Trickreichste daran: Wir halten sie für die Wahrheit.

Zwei praxiserprobte Werkzeuge schaffen Abhilfe

Ich habe diese beiden Tools schon 2013 in einem Webinar zum Thema Diversity vorgestellt. Und sie funktionieren heute, 13 Jahre später – nach politischen und gesellschaftlichen Berg- und Talfahrten von Diversity – immer noch. Weil sie genau dort ansetzen, wo Diversity wirklich scheitert: bei uns selbst.

Werkzeug 1: Katastrophenbrainstorming

Statt zu fragen: „Wie lösen wir das Problem?“ erkundest du das Gegenteil. Du fragst in aller Ernsthaftigkeit: „Wie machen wir es schlimmer?“

Klingt absurd. Hat aber einen brillanten Effekt: Es löst deine Denkblockaden. Es zeigt dir, was du gerade unbewusst sowieso tust. Oder unterlässt.

Zurück zur Kollegin, die zu spät kommt. Wie könntest du es schlimmer machen?

  • Ihr beim nächsten Mal laut vor allen sagen, dass sie wieder zu spät ist.
  • Sie für den Rest des Tages komplett ignorieren.
  • Allen Kolleginnen auf dem Flur erzählen, wie unzuverlässig sie ist.

Schaust du dir diese Liste an, entdeckst du etwas Interessantes: Alle deine Eskalationsstrategien haben gemeinsam, dass du über die Kollegin redest oder gegen sie handelst. Aber nie mit ihr. Vielleicht ist das dein blinder Fleck. Vielleicht vermeidest du das direkte Gespräch.

Keine bequeme Erkenntnis. Aber eine wirksame.

Wenn du dich jetzt für ein heikles Gespräch entscheidest, nutze den Polarstern zur Vorbereitung für mehr Sicherheit und Klarheit.

Werkzeug 2: Geschichten entzaubern

Schau dir das Bild an. Links übergibt jemand etwas – eine Kiste, einen Sachverhalt, eine Aussage. Die Figur mit Brille ist die Empfängerin. Nimmt sie die Kiste, den Inhalt der Botschaft an? Oder nicht? Und wenn ja, wie?

Zwischen Empfangen und Reagieren passiert etwas, das wir kaum bemerken – ich hab es als Diamanten in die Gedankenblase gezeichnet. Eine Bewertung. Eine Geschichte.

Genau dieser Mechanismus lässt uns im Umgang mit Unterschieden so oft stolpern.

 

Wahrnehmen. Etwas passiert in deiner Außenwelt. Die Kollegin betritt den Raum. Der Kollege fällt dir ins Wort. Die Chefin trifft eine Entscheidung, ohne dich zu fragen. Das sind Fakten. Messbar, beobachtbar, unbestreitbar.

Bewerten. Hier wird es interessant. Denn zwischen dem, was du wahrnimmst, und dem, wie du reagierst, liegt der Bruchteil einer Sekunde. In diesem Bruchteil interpretiert dein Gehirn. Es bewertet. Es klebt einen Aufkleber drauf: „Sie respektiert mich nicht.“ „Der will mich kleinmachen.“ „Die hört mir sowieso nie zu.“ Diese Bewertung fühlt sich wie Wahrheit an. Ist sie aber nicht. Sie ist deine Interpretation – geformt durch Erfahrungen, Erwartungen und Geschichten, die du schon lange mit dir trägst.

Mehr über die verheerende Wirkung, die Geschichten auf Autopilot anrichten können.

Reagieren. Und auf Basis dieser Geschichte – nicht auf Basis des Fakts – handelst du. Du ziehst dich zurück. Du wirst laut. Du schweigst. Du beklagst dich bei anderen. Die Geschichte hat das Steuer übernommen, ohne dass du es gemerkt hast.

Das Gute daran: Du kannst jederzeit aussteigen und fragen: Welche Fakten liegen wirklich vor? Was habe ich bewertet – und nach welchen Kriterien? Könnte es auch anders sein?

Vielleicht kommt die Kollegin zu spät, weil sie jeden Morgen ihr Kind in die Kita bringt und der Bus unzuverlässig ist. Vielleicht fällt der Kollege ins Wort, weil er so begeistert ist, nicht weil er dich kleinmachen will. Vielleicht weißt du es schlicht nicht- weil du noch nie gefragt hast.

Lass mich dir zeigen, wie das in der Praxis aussieht.

Petra – so nenne ich sie hier – hat lange erfolgreich als Konzeptionerin in einer Agentur gearbeitet. Ihr Chef wusste, dass sie sich für eine Führungsposition interessiert, und hatte das immer unterstützt. Dann kam ihre Tochter, und Petra setzte eine Teilzeitstelle durch: 20 Stunden, vier Tage die Woche.

Was danach passierte, hat sie zermürbt. Nur noch langweilige Routineaufgaben. Ein Chef, der ihr aus dem Weg geht. Sobald sie mit Ideen zu ihm kommt, blockt er ab: Wegen möglicher Ausfälle durch Krankheit des Kindes würde sie das in ihrer Stundenzahl eh nicht unterbringen.

Petra war überzeugt: In dieser Agentur kommt sie keinen Schritt mehr weiter. Sie wollte kündigen; und fürchtete gleichzeitig, dass sie mit Kind überall auf dieselbe Reaktion stoßen würde.

Das war ihre Geschichte. Und sie fühlte sich absolut wahr an.

Im Coaching haben wir gemeinsam geschaut, was die Fakten sind. Und was die Bewertung. Dabei ist etwas Interessantes aufgetaucht:

Petra hatte sich angewöhnt, ihren Chef zwischen Tür und Angel anzusprechen. Genau in den Momenten, in denen sie selbst schon mit einem Bein draußen war, weil sie ihre Tochter abholen musste. Kein Wunder, dass die Gespräche nicht funktionierten. Und die Kollegen? Die zogen sich nicht zurück, weil sie Petra nicht mochten. Sie wussten schlicht nicht, wie viel Zeit sie zur Verfügung hatte – und hielten sich deshalb zurück.

Keine böse Absicht. Keine Diskriminierung. Nur Unklarheit, die niemand ausgesprochen hatte.

Heute hat Petra wieder Spaß an ihrer Arbeit. Sie schaut sich gleichzeitig um, wie andere Unternehmen mit Teilzeit umgehen – nicht aus Verzweiflung, sondern aus Neugier. Das ist ein feiner, aber entscheidender Unterschied.

Sobald du Fakten und Bewertung trennst, öffnet sich etwas.

Spielraum, wo vorher nur Blockade war. Die Möglichkeit, das direkte Gespräch zu suchen. Und plötzlich wird mehr möglich.

Manchmal führt dieses Gespräch zu echter Einigung. Ihr findet einen gemeinsamen Weg, den vorher keine von euch gesehen hat. Das ist schön. Das ist möglich.

Und manchmal nicht.

Manchmal schaust du genauer hin, hinterfragst deine Geschichte, führst das Gespräch. Und du stellst fest: Ihr seid tatsächlich unterschiedlicher Meinung. Nicht weil du eine falsche Geschichte erzählt hast. Sondern weil ihr einfach anders tickt, andere Werte habt, andere Prioritäten setzt. Und das ist kein Scheitern. Das ist Realität.

Die Frage ist nur: Was machst du damit?

„Agree to differ“ ist keine Kapitulation

Du musst dich nicht mit allen einigen. Du musst keine faulen Kompromisse schließen. Du musst keine erzwungene Harmonie aufrechterhalten.

Agree to differ  – sich darin einig sein, dass man sich nicht einig ist – ist eine aktive Entscheidung. Eine Entscheidung für Respekt. Für Neugier. Für Wachstum. Und manchmal ist es die mutigste Entscheidung überhaupt.

Du darfst unterschiedlicher Meinung bleiben. Und trotzdem respektvoll, neugierig und handlungsfähig sein. Das ist keine Schwäche. Das ist Haltung.

Lebendige Vielfalt entsteht nicht durch bunte Poster

Ich bin ein Fan der Vielfalt – weil ich erlebt habe, was passiert, wenn Menschen wirklich füreinander neugierig werden. So wie Barbara von Graeve,  Principal beim FKi Inclusion for Excellence, die ich zu dem Thema interviewen durfte.

Lebendige Vielfalt ist die Summe aller kleinen Entscheidungen, die wir täglich treffen:

  • Die Entscheidung, nachzufragen statt vorauszusetzen.
  • Die Entscheidung, unbequeme Gespräche zu führen statt zu schweigen.
  • Die Entscheidung, Unterschiede nicht zu ertragen – sondern zu nutzen.

Das kannst du. Jeden Tag. Mit jedem Menschen.

Bereit, deine eigenen Muster zu entdecken?

Wenn du merkst, dass du in denselben Konflikten feststeckst  – im Job, im Team, im Alltag – und nicht weiter weißt, dann lass uns miteinander sprechen. Im Story-Coaching schauen wir gemeinsam, welche Geschichten dich bremsen. Und was stattdessen möglich wäre.

Hier geht’s zum kostenlosen Kennenlerngespräch – ich freue mich auf dich.

 

Über die Autorin

Katrin Klemm ist StoryCoach für Frauen 45plus in Hamburg und begleitet seit über 20 Jahren ich Frauen in der Lebensmitte dabei, auch heikle Gespräche sicher und souverän zu führen und das nächste Kapitel ihres Lebens selbst zu schreiben. Dieser Artikel zeigt, wie man mit Unterschieden gelassen umgehen kann, stellt zwei praktikable Tools vor und zeigt, warum ein “We agree to differ” oder “Lass uns darauf einigen, nicht einig zu sein” für echte Diversity oft die bessere Wahl ist, als in Harmoniesoße zu ertrinken. 

📸 Headerbild: Midjourney

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2026/07/mit-unterschieden-umgehen-katrin-klemm-story-coaching-26.png 768 1536 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2026-07-23 21:12:012026-09-18 15:48:31Agree to differ: Warum Einigkeit überbewertet ist

Feststecken im Leben. Obwohl eigentlich alles okay ist.

25. Juni 2026/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

Frauen, die mit mir arbeiten, kommen, weil sie feststecken im Leben.

Und das sieht von außen meist gar nicht dramatisch aus. Noch ist der Job nicht weg. Sie beschreiben sich nicht als „im Krisenmodus’ und müssen sich auch um die Kinder gerade mal keine großen Sorgen machen.

Auch Angelika (Name geändert) sagt – und ich kenne diesen leicht aggressiven Stakkato-Ton:

„Irgendwie gibt’s überhaupt keinen offensichtlichen Grund für das Gefühl, völlig blockiert zu sein. Für dieses verflixte, unaufhörliche, stille aber beharrliche Feststecken. Ich bin schnell, erledige alles, was ich muss. Ich schau mich um, was ich noch wollen oder tun könnte. Was mir Freude machen würde, Erfüllung schenken… pfff“  – sie faucht fast. „Aber ich komme einfach keinen Schritt weiter.“

Und mir kommt mal wieder dieser Verdacht…

„Willst du meine Idee hören?“, frag ich sie. „Auch wenn sie unbequem ist?“

„Na wofür bin ich schließlich hier.“ Sie grinst ihr „Jaja, du schon wieder“-Grinsen. „Ich kann das schon ab. Wirklich bequem hast du es mir noch nie gemacht.“

Ich nehm’s als Kompliment.

Wenn du hart arbeitest. Nur am falschen Hebel.

„Kann es sein, dass du unfassbar hart an den richtigen Antworten auf die falschen Fragen arbeitest?“

So als würdest du noch immer in der Fahrschulprüfung schwitzen, dabei hast du deinen Führerschein seit 20 Jahren.

Unser Leben stellt uns zwei sehr unterschiedliche Arten von Fragen.

Was ist eine Klärungsfrage?

Es gibt Klärungsfragen. Hier geht es darum, ein aktuelles – manchmal akutes – Problem zu lösen:

  • Wie frage ich nach einer Gehaltserhöhung?
  • Soll ich mir diese Eigentumswohnung kaufen?
  • Will ich wirklich noch beim Vater meiner Kinder bleiben?

Diese Fragen sind wichtig und müssen beantwortet werden. Sobald du diese Entscheidungen vorbereitet und getroffen hast, gehst du an die Umsetzung, und irgendwann sind sie vom Tisch. Fertig. Nächste Frage.

Wenn du dabei Unterstützung brauchst, findest du hier fünf Impulse, die dir helfen, gute Entscheidungen zu treffen.

Was ist eine Lebensfrage?

Und dann gibt es Lebensfragen. Die vertiefen sich, je älter wir werden. Hier geht es nicht darum, was du als Nächstes tun solltest. Sie fragen, wer du bist. Und wer du im nächsten Kapitel deines Lebens werden willst.

Sie fragen nach Sein statt Tun.

Genau hier liegt oft der Grund, warum Frauen feststecken im Leben. Ohne zu wissen, warum.

Diese Fragen verlangen Zeit. Monate, manchmal Jahre. Außerdem verlangen sie Hingabe. Bis du gelernt hast, was sie dir beibringen wollten.

Wie erkennst du, welche Frage dich gerade führt?

Das Fiese daran: Wenn das Leben hektisch wird, wenn das Dringende das Wichtige übertönt, dann hörst du auf, sie zu stellen. Dann verlierst du nicht nur die Frage. Du verlierst den roten Faden deines eigenen Werdens.

Was passiert, wenn du aufhörst, deine Lebensfragen zu stellen

Angelika atmet tief aus. „Mist“, meint sie. „Erwischt. Na dann, let’s go.“

Frau in der Lebensmitte schaut in die Ferne – auf der Suche nach der richtigen Lebensfrage

Viele Frauen, die ich begleite, kennen diesen Moment.

Den Moment, in dem sie merken, dass sie den eigenen Weg weitergehen wollen – aber nicht wissen, wohin. Nicht weil die Kraft fehlt. Sondern weil die Frage fehlt.

Und jetzt?

Wie du wieder zur richtigen Frage findest

Die richtige Frage findet sich selten allein. Und noch seltener im Alltag, wenn das Dringende regiert. Sie braucht Raum. Stille. Und manchmal jemanden, der sie mit dir hält.

Und du? Weißt du, welche Frage dich gerade wirklich führt?

Wenn du merkst, dass du lange hart gearbeitet hast  – und trotzdem nicht weiterkommst: Vielleicht ist es Zeit, gemeinsam herauszufinden, welche Frage dich wirklich führt.

Lass uns miteinander sprechen. Oder schau dir an, wie wir dein nächstes Kapitel gemeinsam angehen können.

Über die Autorin

Katrin Klemm ist StoryCoach in Hamburg. Sie kennt viele Momente, in denen Frauen in der Lebensmitte das Gefühl haben, im Leben festzustecken und begleitet sie seit über 20 Jahren dabei, sich Zeit für sich selbst zu gönnen, zu sich zu finden und kraftvoll inspiriert in das nächste Kapitel ihres Lebens aufzubrechen. Dieser Artikel zeigt den Unterschied zwischen einfachen Klärungsfragen und den größeren Lebensfragen, die die zukünftige Ausrichtung des Lebens bestimmen.

📸 Headerbild: Midjourney

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2026/06/feststecken-im-leben-frau-nachdenklich.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2026-06-25 15:23:302026-09-18 16:21:28Feststecken im Leben. Obwohl eigentlich alles okay ist.

Geh deinen eigenen Weg

7. August 2025/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

Schon wieder…

„Und dann hat mein Chef mich einfach abserviert. Schon wieder…“

Brigitte sitzt mir gegenüber, entrüstet und aufgelöst. Seit Jahren entwickelt sie wieder und wieder brillante zukunftsweisende Projekte. Sie arbeitet die Nächte durch, steckt ihr ganzes Herzblut rein, präsentiert, dass allen der Mund offen steht.

Und dann…

Kurz vor der Umsetzung kneift die Chefetage. Wieder und wieder… alles umsonst.

„Was ist denn falsch an mir?“, will sie unter Tränen wissen.

Gar nichts ist falsch. Du bist völlig ok.

Wenn auch du dir vorkommst wie in „Täglich grüßt das Murmeltier“, wenn du Dinge wieder und wieder in Dauerschleife erlebst und scheinbar nicht raus kommst, dann wird es Zeit, sich die Muster anzuschauen, die dahinter stecken.

Muster können alles sein:

  • Annahmen über das Leben, die wir irgendwann gelernt haben und deshalb für wahr halten.
  • Situationen oder Beziehungen, in die wir uns immer wieder begeben, obwohl wir es besser wissen müssten.
  • Verhaltensweisen, von denen du dir nicht erklären kannst, weshalb du sie wieder und wieder tust.

Diese Muster nenne ich Geschichten, die wir uns wieder und wieder erzählen. So lange bis wir sie glauben.

Ich sage: “Schlag ein neues Kapitel auf.”

Denn wenn uns diese Geschichten nicht voran bringen, dann wird es Zeit, entweder mit den Legenden der Vergangenheit aufzuräumen, sich eine neue Geschichte zu erschaffen oder beides zu kombinieren.

Die Reise der Heldin

Vielleicht hast du schon einmal von der “Reise der Heldin” gehört. Diese Erzählweise beschreibt den Entwicklungsweg einer weiblichen Person in ihrer äußeren und inneren Welt.

Dabei steht nicht – wie bei der bekannten Heldenreise nach Joseph Campbell – der Sieg über einen äußeren Gegner im Mittelpunkt.

Viel mehr geht die Heldin ihren Weg sich selbst entgegen. Sie stellt sich inneren Konflikten, setzt sich mit ihrer Sehnsucht auseinander, all den Emotionen und Ängsten, die ihr bei der Erfüllung im Weg stehen. Es ist eine abenteuerliche Reise, die nicht mal eben fix erledigt ist.

Doch den eigenen Weg zu gehen ist immer ein Weg, der sich lohnt.

Heldin? Aber ich doch nicht!

Als Heldin hast du dich noch nie gesehen? Helden sind vielleicht die anderen – siegreich, stark, überwältigend, schaffen sie alles, was sie sich vornehmen. Du bist überzeugt: das trifft auf mich nicht zu! Was macht dich da so sicher?

Heldinnen, die ihren Weg gehen, müssen nicht im Cape über die Dächer fliegen. Sie so viele unerwartete Gesichter.

Lass dich auf das Abenteuer ein, dir selbst zu begegnen. 

Wir schauen uns an, woher du kommst, mit wem du es bisher zu tun hattest und finden die Dinge, die du auf deiner Lebensreise bereits geschafft hast. Du wirst nicht nur verblüfft feststellen, mit welchen Gegnern du es bereits aufgenommen hast. Du wirst entdecken, wie viele nützliche Superkräfte und innere Weisheiten du inzwischen im Gepäck hast. Mal ganz abgesehen von den Mentoren – inneren und äußeren – , die dir zur Verfügung stehen…

Heldin! Denn alles andere wäre doch gelacht…

Sobald du die Macht deiner eigenen Geschichte(n) entdeckst, schreibst du das Drehbuch für deinen nächsten Schritt ganz neu. Damit pushst du deine Karriere oder kurbelst deine Geschäfte an.

Lass uns gemeinsam ungesunde Kreisläufe knacken. Ich unterstütze dich dabei, auch große Ideen zu realisieren.

Brigitte schrieb mir nach unserer gemeinsamen Arbeit:

Du hast ein einzigartiges Gespür für meine Themen und steuerst sie gezielt an. Nach einem Gespräch mit dir bin ich wieder mit mir selbst viel klarer und emotional aufgeräumter. Außerdem weiß ich auch objektiv, was ich als nächstes tun kann, um Verbesserungen einzuleiten. Besonders das letzte Gespräch hat wieder ziemlich “reingehaun” ;), weil mir klar geworden ist, dass man dieselbe Situation völlig anders interpretieren kann, auch emotional. Die Wirkung deiner Coachings ist langfristiger und weitläufiger als die anderer. Sie strahlt mehr in den Alltag und in Bereiche, an denen ich gar nicht arbeiten wollte. Ich spüre, wie sich wirklich etwas wandelt. Danke dafür. (B.R.)

Du spürst, dass es auch für dich an der Zeit ist.

Dann lass uns drüber sprechen, wie wir gemeinsam aufbrechen. Buch dir jetzt deinen kostenfreien Briefingtermin.

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2018/11/reise-heldin-storytelling-katrin-klemm.jpg 450 1500 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2025-08-07 11:37:072025-08-07 11:37:07Geh deinen eigenen Weg

Gute Entscheidungen treffen

14. Mai 2025/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

An der Kreuzung richtig abbiegen

Unser Lebensweg verlangt unablässig Entscheidungen. Immer wieder führt er uns an eine Kreuzung an der wir entscheiden wollen oder müssen.

  • Angestellt bleiben oder selbständig machen?
  • Mutter werden jetzt sofort. oder lieber später, oder gar nicht?
  • Karriere im Ausland oder noch ein Jahr zweite Reihe in Deutschland?
  • Kürzer treten der Gesundheit zuliebe? Oder durchhalten?
  • Sicherheit aufgeben, um dem Lebenstraum zu folgen?

Manche Entscheidungen triffst du leicht. Bei anderen willst du alle Seiten in Ruhe betrachten oder zögerst sie endlos hinaus.

Damit bist du nicht allein. Mit ihrer Karriere- oder Lebensentscheidungen tun sich viele Menschen schwer. Denn was, wenn man eine falsche Entscheidung trifft?

Doch wie triffst du die richtige Entscheidung? Hast du wirklich an alles gedacht? Oder betrachtest du viel zu viele Faktoren, damit bloß nichts schief geht? Häufig sind es nicht die offensichtlichen Gründe, die uns Entscheidungen zur Hölle machen.

Gute Entscheidungen treffen. Leichter gesagt als getan.

Doch was macht eine Entscheidung zu einer guten Entscheidung?

Fünf Gedanken zur Vorbereitung deiner Entscheidung:

1 – Worum geht es für mich gerade wirklich?

Ist ein Autokauf, den du für dich durchrechnest, nur der günstigen Gelegenheit geschuldet? Oder steht da vielleicht der größere Wunsch dahinter, raus aus der Stadt zu ziehen und dabei nicht auf die unzuverlässigen Nahverkehrsmittel angewiesen zu sein?

Frag dich, wozu dir gerade das jetzt im Moment so wichtig ist. Was steckt wirklich dahinter? Ist die Entscheidung, die du treffen willst, wirklich die, um die es geht? Oder will gerade etwas ganz anderes entschieden werden?

Frag dich: was ist dran, nachdem ich diese Entscheidung getroffen habe?

2 – Zerleg die Entscheidung in ihre Bestandteile

Manchmal kannst du sie so auf die richtige Größe schrumpfen. Kennst du den alten Witz “Wie ißt man einen Elefanten?” Die Antwort: Stück für Stück.

Du hast ein überraschendes Jobangebot bekommen. “Komm doch zu uns“, hat dein Netzwerkbuddy vor einer Woche gesagt. Heute liegt der Vertrag schon vor dir. Unterschriftsreif. Du müsstest “nur” in eine andere Stadt umziehen. Du fühlst dich geschmeichelt, aber völlig verunsichert.

Mach Inventur. Welche Informationen hast du bereits (alles, was im Angebot steht) und welche brauchst du noch (eigene Vorstellung von deiner Weiterentwicklung – willst du auf Risiko gehen? Wohnungsmarkt in der neuen Stadt? Solidität des Unternehmens, …. ) Schreib alles auf, was du brauchst, um dich sicher genug für den nächsten Schritt zu fühlen. So wirst du entdecken, welche Fragen noch  nicht gestellt, welche Optionen noch nicht verhandelt sind.

Frag dich: in welche Teilentscheidungen könnte ich die Entscheidung zerlegen, die mir gerade so unendlich groß erscheint?

3 – Will/ muss ich die Entscheidung allein treffen?

Oft macht es Sinn, sich mit anderen zu besprechen, die inhaltliche Ahnung vom Thema haben. Bleiben wir beim Jobangebot. Hast du im Netzwerk Branchenkenner*innen, die dir einen Blick hinter die Kulissen gewähren? Oder kennst schon Kolleg*innen, die ihre Erfahrungen offen mit dir teilen?

Dann gibt es vermutlich Menschen, die dein privates Leben mit dir teilen. Die deine Träume teilen, deine Wünsche kennen. Und ihre eigenen Vorstellungen vom Leben haben. Deshalb Vorsicht, bei allen gut gemeinten Ratschlägen: bleib klar, dass es um DEINE Entscheidung geht. Es kann sein, dass dein Fußballteam jetzt einen Spieler verliert; dein*e Partner*in eigene Karrierepläne auch überdenken muss, oder Mutti es nicht nett findet, nicht mehr mal eben zum Kaffee vorbeikommen zu können.

Betrachte die Meinungen und Ideen, die du von außen einholst, als das was sie sind: ein Stimmungsbild.

Denn eins steht fest: Entscheidungen für dein Leben triffst letztlich nur du allein.

4 – Herz oder Verstand? Bauch oder Kopf?

Ich meine, die Mischung macht’s.

Aus meiner persönlichen “Ich-lerne-meiner-Intuition-vertrauen-Reise” habe ich gelernt, dass ich mir Erfahrungen, die mein Gefühl schon längst getrofffen hat, nicht vom Kopf oder der Logik wieder kaputtreden lassen sollte.

Natürlich gibt es unzählige Varianten eine anstehende Entscheidung logisch zu analysieren: Pro-und-Contra-Listen, Entscheidungsbäume, Szenariotechniken, mit denen du dir den besten und den schlechtesten Fall konstruierst. Wenn es um eine Ja-oder-Nein-Entscheidung geht, schau dir diesen Schnellcheck an.

Frag dich, wenn du dich in der Abwägung aller Alternativen festgebissen hast: “Hat das mein Bauchgefühl nicht schon längst entschieden?”

5 – Muss oder darf ich das entscheiden?

Zuletzt ist es eine Frage der inneren Haltung. Ist es für dich ein Last, Entscheidungen zu treffen? Triffst du sie, weil du Angst vor Konsequenzen hast, oder Druck von außen bekommst?

Oder siehst du vor allem die Chance darin, deinem Lebensweg – in kleinen oder großen Dingen – selbständig und in eigener Verantwortung eine Richtung zu geben? Vielleicht klappt es nicht jedesmal, so wie du dir vorstellst. Doch viele Entscheidungen, die sich im Nachhinein als Irrtum herausstellen, kann man korrigieren. Neue Entscheidungen treffen.

Frag dich: Wann hast du in deinem Leben schon einmal eine „falsche“ Entscheidung getroffen? Auf lange Sicht betrachtet: Was lag Gutes darin? Wo hat sie dich vielleicht weiter gebracht, als das mit einer “richtigen” (damit meine ich die logischen, die naheliegenden, die vernünftigen Entscheidungen) möglich gewesen wäre? 😉

Du hast es in der Hand, wie deine Geschichte weitergeht. Immer!

Es geht um die Freiheit, sich das Unvorstellbare vorzustellen. Darum, eine Geschichte zu schreiben, die noch nie geschrieben wurde. Um den Mut, Dinge zum allerersten Mal auszuprobieren. Und um die Bereitschaft, Konsequenzen zu tragen.

Hast du Entscheidungen schon einmal im sich unendlich wiederholenden Kreislauf deiner eigenen Geschichte betrachtet? 

Für Klarheit und ein gutes Bauchgefühl – ich unterstütze dich gern

Im Coaching für gute Entscheidungen kannst du sicher sein:

  • Wir gehen der Sache auf den Grund und finden heraus, worum es für dich wirklich geht, wo du dich von alten Geschichten ausbremsen lässt und was du für mehr Leichtigkeit auf deinem Weg noch brauchst.
  • Wenn du erst einmal alle Fakten betrachten willst, nutzen wir strukturierte Entscheidungsverfahren.
  • Sollten dir deine Emotionen in die Quere kommen, sorgen wir für Gelassenheit und Entspannung.
  • Wenn auch andere von den Konsequenzen deiner Entscheidung betroffen sind, betrachten wir das große Ganze.
  • Und falls du dich schon richtig festgefahren hast, dann nutzen wir Humor. Der macht locker und erweitert das Blickfeld.

Du spürst, dass für dich eine Entscheidung ansteht, vor der du den Kopf klar kriegen willst?

Dann lass uns drüber sprechen, wie ich dich dabei unterstützen kann. Buch dir jetzt deinen kostenfreien Briefingtermin.

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2023/03/coaching-gute-entscheidungen-katrin-klemm-hamburg_0.png 450 910 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2025-05-14 12:30:092025-08-07 12:26:40Gute Entscheidungen treffen

Zwanzig Fragen zwischen den Seiten

23. April 2025/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

Liest du noch Bücher? Romane, Erzählungen, Krimis? Richtige Geschichten?

Auf mich haben Geschichten schon ein Leben lang diese magische Anziehungskraft. Sie begleiten mein Leben, haben mich in den besten Beruf der Welt geführt. Geschichten sind für mich gelebtes Leben.

Was bedeuten Bücher und Geschichten für dich?

Fragen zwischen den Seiten – Zwanzig Fragen ans Leben.

Heute, am Welttag des Buches, habe ich ein paar Fragen für dich. Nein, nicht solche, die nur nach dem Lieblingsroman fragen. Es sind Fragen, die Erinnerungen wecken, Spuren im Herzen berühren und – wenn du magst – auch Raum für eigenes Erzählen schaffen.

Zwanzig Fragen für deine Entdeckungsreise

Mit 20 Fragen möchte ich dich auf eine Entdeckungsreise einladen. Lies sie dir in Ruhe durch. Dann pick dir zwei oder drei heraus. Vermutlich wird das wie von selbst geschehen. Schreib deine Entdeckungen gern in die Kommentare.

Und wenn du neugierig bist, frag mich gern nach meiner Antwort auf diese Frage. Ich schreibe sie auf. Versprochen.

Los geht’s:

  1. Welches Buch hat dich als Kind am meisten verzaubert – und warum gerade das?
  2. Was war das erste Buch, das du dir selbst gekauft hast?
  3. Gab es ein Buch, das du heimlich gelesen hast, obwohl du es eigentlich nicht durftest?
  4. Welcher Geruch oder Ort erinnert dich sofort an das Lesen in deiner Kindheit?
  5. Welche Bücher standen im Regal deiner Eltern oder Großeltern – und hast du je eins davon gelesen?
  6. Falls du heute anders über die Liebe denkst als zu deiner Teenager-Zeit… war es ein Buch, das dich dazu gebracht hat, die Liebe mit anderen Augen zu sehen? Welches?
  7. Welche Figur aus einem Buch hat dich nie wieder losgelassen – und warum? Ist sie dir ähnlich? Oder eher das Gegenteil von dir? Erinnert sie dich an eine Person, die du kennst?
  8. Welche Figur aus einem Buch hättest du gerne zum Kakao, Kaffee (oder Lunch) eingeladen? Die Göttin Athene, Pippi Langstrumpf, Hermine Granger…? Und was würdest du sie fragen?
  9. Welches Buch kannst du immer wieder lesen? So wie man einem alten Freund begegnet, für den immer ein Platz am Tisch ist? Was macht diese Geschichte so vertraut?
  10. Welcher Satz aus einem Buch hat sich dir eingeprägt, so als hätte ihn jemand nur für dich geschrieben? Vielleicht ein Satz, der dein Leben seither begleitet?
  11. Gibt es eine Geschichte, die dich zum Weinen gebracht hat (oder immer noch bringt) – und du weißt bis heute nicht genau, warum?
  12. An welches Buch erinnerst du dich besonders, weil du es zur genau richtigen Zeit gelesen hast?
  13. Gibt es ein Buch, das dir geholfen hat, eine Lebenskrise zu überstehen? Welches?
  14. Gibt es eine Geschichte, die du gerne selbst geschrieben hättest?
  15. Wäre dein Leben ein Roman – welches Genre hätte er? Drama? Komödie? Fiction? Phantasy? Horror? Magischer Realismus à la Isabel Allende? Ein Entwicklungsroman?
  16. Was war das letzte Buch, das dich wirklich überrascht hat?
  17. Hast du je ein Buch auf eine Reise mitgenommen, das rückblickend genau zu dieser Reise passte?
  18. Gibt es ein Buch, das du gerne mit jemandem gemeinsam lesen würdest – vielleicht sogar laut?
  19. Wenn du ein besonderes Kapitel deines Lebens aufschreiben würdest: welchen Titel würdest du ihm geben? Wie würde der erste Satz lauten?
  20. Welche Geschichte in dir ist noch nicht geschrieben? Und was hält dich davon ab, sie zu erzählen? Oder sogar zu leben?

Und eine Bonusfrage:

Was würdest du schreiben, wenn du nur eine Seite hättest, um dein Leben als Geschichte zu erzählen?

Probier es doch gleich mal aus. Nur eine einzige Seite. Ob mit einem Stift oder am Bildschirm, das entscheidest du selbst.

Ich freue mich, von dir zu lesen.

Wenn du mehr von mir lesen möchtest, melde dich gleich zum StoryLetter an

Aussen im Urlaub - Innen in Aufruhr - gib Saboteuren keine Chance - schreib neue Geschichten

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2025/04/geschichten-meines-lebens-katrin-klemm.jpg 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2025-04-23 12:58:072025-04-23 23:58:26Zwanzig Fragen zwischen den Seiten

Spuren des Lebens

30. Dezember 2024/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

Stapfen wir an einem sonnigen Tag durch tiefen Schnee, dann sind sie am schönsten. Auf einer langmähnigen Sommerwiese bleibt ein Pfad aus plattgetretenen Grashalmen zurück. An der Nordsee klebt der Schaumsaum im Sand, wenn die Wellen sich zurückziehen.

Spuren der Natur.

Hast du dich gestoßen, bleibt vielleicht ein blauer Fleck. Hast du bis zur Erschöpfung gearbeitet oder dich am Sinn deiner Arbeit erfreut, hast dich gestritten oder verliebt in diesem Jahr – ab jetzt gehören sie zu dir.

Spuren deines Lebens.

Kein Leben geht spurlos vorüber.

In jedem von uns bleiben Spuren des Jahres zurück, die die Umstände unseres Lebens dort hinterlassen haben.

Ereignisse und Überraschungen – freudig oder scheußlich, und all das, was dazwischen liegt.

Andere Menschen – liebevoll, wohlwollend, verletzend oder einfach nur unachtsam – mit Blicken, Worten, Taten.

Spuren, die wir in uns selbst hinterlassen – wenn wir mit uns meckern, uns antreiben oder freundlich und nachsichtig behandeln.

Und dann gibt es Spuren, die wir in diesem Jahr im Leben anderer Menschen gezogen haben; sicht- oder unsichtbar.

Wenn du in den Tagen zwischen den Jahren auf deine ganz individuellen Spuren schauen willst (ich empfehle einen Blick der wertschätzt, wer du wirklich bist) – hier ein paar Ideen von mir. Schau selbst, welche am besten zu dir passen.

  • Welche Spuren hat das Jahr in dir / an dir hinterlassen? Äußerlich sind es vielleicht ein paar weiße Haare, im Innen eine Erkenntnis, eine Verletzung, ein Moment des Glücks, den du noch in dir trägst?
  • Welche Ereignisse haben dich verändert? Beruflich, im Familien- oder Freundeskreis, gesellschaftlich? Haben sie dich wachsen lassen (wodurch) oder dir wichtige Erkenntnisse geschenkt (welche)? Oder haben sie dich niedergedrückt und du wünschst dir einen Ausweg aus den ewig gleichen Geschichten?
  • Welche neuen Seiten oder Möglichkeiten hast du an dir entdeckt? Von welchen alten hast du dich verabschiedet?
  • In welchen Augenblicken des Jahres warst du stolz auf dich? Oder sauer? Welche Spuren davon bleiben im Gedächtnis in Gedankenschleifen hängen, oder als Kondensstreifen der Freude im 💓? Schau deinen Kalender 2024 nochmal durch, du findest mit Sicherheit etwas.
  • Welchen Spuren wolltest du folgen, und hast es dann doch nicht (oder nicht ausreichend) getan?
  • Welche Begegnungen waren so kostbar, dass du noch gern daran denkst? Oder war das Wertvolle daran eher die Herausforderung, an der du wachsen musstest (durftest)?

Spuren des Lebens sind ein ewiger Kreislauf.

Schließen wir den Kreis.

Welche Spuren des Lebens hast du hinterlassen?

Welche Spuren behält dieses Jahr von dir zurück?

Bei wem oder wodurch hast du 2024 Spuren hinterlassen – beruflich, persönlich, familiär, gesellschaftlich…? In den Köpfen und Herzen?

Waren sie klein, wie z.B. ein Lächeln an eine Unbekannte zu verschenken. Oder groß, wie einem verzweifelten Menschen in seiner Not zuzuhören, auch wenn du eigentlich keine Zeit dafür hattest? Oder einer Ungerechtigkeit endlich einen Riegel vorzuschieben? Bist du aufgestanden, hast dich gerade gemacht für etwas, das dir am Herzen liegt? Hast anderen Mut gegeben, das gleiche zu tun?

2024 geht zu Ende. 2025 beginnt.

Doch so wie Jahreszahlen nur menschengemachte Zäsuren sind, Spuren ziehen weiter ihre Kreise.

Welchen Spuren willst du weiter folgen? Jetzt gleich?

Welche möchtest du im neuen Jahr kraftvoller entwickeln? Deinem Leben neuen Schwung geben?

Ich bin gespannt auf deine Ideen. Teile sie gern in den Kommentaren.

 

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* Dieser Artikel ist entstanden als Dankeschön für die berührenden Stories, die meine Gäste beim StoryTeller im Dezember 2024 zum Thema Spuren des Lebens mit mir geteilt haben.

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/12/katrin-klemm-spuren-des-lebens.jpg 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-12-30 16:41:302024-12-30 16:41:30Spuren des Lebens

Was Geschichten auf Autopilot anrichten können

24. August 2024/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

Was mich eine Tüte Tiefkühlgemüse über freundliche Gedanken lehrte.

Verachtung, Scham und Freundlichkeit: so schnell kann es gehen.

Sommerabend in Portugal. Azurblau geht der Tag zu Ende. Die Restaurants in Porto haben Hochbetrieb. Hier findest du alles – von bodenständiger Hausmannskost bis zu raffinierten Kompositionen aus dem kulinarischen Himmel. Ich liebe es.

Doch heute muss ich vorbeigehen an den Menschen, die entspannt ihren Vinho Verde genießen, den Mund schon wässrig von den Düften, die aus den Küchen auf die Straße dringen.

Ich trage eine Tüte Tiefkühlgemüse in den heißen Händen.

Wir schlendern durch die Gassen. Blickkontakte, Lächeln, gelöste Stimmung.

Bis zum Moment, in dem mich dieser verächtliche Blick trifft. Ein hochgezogener Mundwinkel, der andere zusammengepresst, scannt mich sein Blick blitzschnell von oben nach unten ab. Er tuschelt mit seiner Partnerin. Jetzt schütteln beide den Kopf.

Und dann sagt er es laut „Bäh, wie kann man hier nur so was essen?“

Geschichten auf Autopilot können vernichten.

Mich erwischt es, als hätte er mich mit kochendem Wasser übergossen.

Ja, ich trage eine Tüte Tiefkühlgemüse mit mir herum.

Doch ich tue es nicht aus Vergnügen. Lieber würde ich bei frittierten Bacalhau-Bällchen, Hähnchen Piri-Piri, zum Nachtisch Pastel de Nata ordentlich zulangen.

Doch ich habe einen Rheuma-Schub. Das bedeutet für mich brennende Hände, Gelenke, die schwer zu bewegen sind, Flaschen, die ich nicht aufdrehen, Taschen, die ich nicht heben kann. Es schränkt mich so fies ein, dass ich freiwillig alles tue, um es in Schach zu halten. Auch vegane Ernährung hilft sehr, die Medikamentendosis im Griff zu behalten.

Allerdings ist vegan in portugiesischen Restaurants nicht so einfach.

Wir gehen weiter. Ich kann dem Paar nichts erwidern. Wozu auch?

Doch meine Gedanken stehen nicht mehr still.

Noch nie habe ich aus dieser Sicht auf Diskriminierung geschaut. Was es mit uns machen kann, so direkt von dieser Emotion Verachtung getroffen zu werden.

Wir reden von Diskriminierung, wenn es um Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht etc. geht. Hatte ich bisher noch nie ein Problem damit. Doch heute hat es mich eiskalt erwischt.

Zuerst bin ich hilflos, traurig. Dann werde ich wütend: „Was fällt ihm ein, ein Urteil über mich zu fällen? Über mich zu richten, ohne dass er meine Geschichte kennt?”

Jeder erzählt sich Geschichten auf Autopilot.

Erst wird es still in mir. Dann werde ich neugierig: “Welche Geschichte erzählt er sich wohl über mich?“ Die nächste Frage taucht auf: „Bin ich denn völlig frei davon?“ Erzähle ich mir nicht auch blitzschnell Geschichten, zum Beispiel wenn

  • mein Gegenüber stinkt wie ein Iltis
  • sich ein Paar in aller Öffentlichkeit lautstark verbal zerfleischt
  • der Jugendliche im Bus gezielt den alten Mensch übersieht, der zu schüchtern ist, um einen Platz zu bitten
  • die Mutter mit dem Kind im Lastenrad im Schneckentempo vor mir her dümpelt
  • …

Aus unseren Beobachtungen im Außen rasch zu bewerten, was gespielt wird, und uns dann angemessen zu verhalten,  das haben wir erlernt. Es ist notwendig, es führt uns durch unsere Alltagsroutinen. Hilft uns zu entscheiden.

Jede/r von uns hat Vorstellungen im Kopf, wie die Welt zu sein hat. Doch so ist sie nicht immer… Manchmal feixt sie uns ins Gesicht.

Mir auch.

Die Entscheidung liegt bei mir. Immer.

Doch ich bin die einzige, die sich entscheiden kann, den Autopiloten zu stoppen.

Was ich aus diesem Urlaubsmoment mitnehme:

  • den feste Vorsatz, mein automatisches Geschichtenerzählen zu entschleunigen. Ich werde bewusster die Stop-Taste drücken, wenn ein Gefühl mir sagen will, ich hätte recht. Vor allem in Momenten, in denen das, was ich beobachte nicht in mein Weltbild passt.
  • Die Entschlossenheit, mich weiter kraftvoll dafür einzusetzen, freundlicher miteinander umzugehen. Das beginnt schon in Gedanken.
  • Die Einladung an euch, lieber neugierig als allwissend zu sein. Du kannst nicht wissen, welche Geschichte hinter dem Menschen dir gegenüber steckt.

Meine 3 Hacks, den Autopiloten zu stoppen

Wenn du aufhören willst, dir automatisch Geschichten über andere zu erzählen, die weder hilfreich noch nützlich – oder potentiell sogar verletzend – sind, hilft dir vielleicht eines meiner Tools.

  1. Das gute alte klare STOPP-it als inneren Befehl an mich selbst. Nein, eine freundliche Einladung bringt mich persönlich nicht weiter. Meine Erzählmaschine braucht eine klare Ansage.
  2. Zurück ins Hier und Jetzt mit der Frage “Was tue ich hier gerade?” Gern im Anschluss auch: “Wem nutzt das?”
  3. Wird es mal richtig heftig, weil mir jemand gezielt eine verpasst hat, hilft mir der Satz, der mich seit meiner Clownsausbildung begleitet “Das ist ja interessant!” Zugegeben, vom Aussprechen dieser vier Worte ins tiefe Gefühl der wertfreien Betrachtung zurückzukommen, hat auch mich Übung gekostet. Doch es hat sich gelohnt. Heute wirkt er sofort, wieder wach und klar zu sein.

Hast du auch so einen Satz? Oder andere Tools, mit denen du es schaffst, deinen Autopiloten unfreundlicher Geschichten über andere zu stoppen?

Teile ihn gern in den Kommentaren.

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/08/katrin-klemm-geschichten-erzaehlen-verachtung.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-08-24 14:55:202024-08-24 14:55:20Was Geschichten auf Autopilot anrichten können
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