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September- Zwischenbilanz 2020

Mein unglaubliches Storyjahr

Unser Jahr ist jetzt 9 Monate alt. Perfektes Alter für ein Baby, um zur Welt zu kommen. Dass die menschlichen Natur das auch nach Jahrtausenden so hält, schafft eine gewisse beruhigende Konstante in unserem Leben, oder?

Blicke ich auf mein Jahr zurück, dann habe ich den Stall schon jetzt voller 2020er-Kinder fröhlich, frühreif und irgendwie unglaublich. Vieles von dem, was heute zu meinem Alltag gehört, hätte ich mir im Januar nicht in meinen kühnsten Träumen ausgemalt. Geht’s dir auch so?

Im Januar startete mein persönlicher Prototyp: „Wie lässt es sich in vier Wochen Workation im Ausland Schreiben und Genießen?“ Meine Top-Erkenntnisse:

  • Am besten geht’s, wenn es lecker ist. Dafür ist Thailand das perfekte Land.
  • Ich werde nie wieder über Menschen lästern, die ihr Essen in Social Media posten.
  • Ich brauche Struktur, um zu schreiben: Zeiten, Orte, konkrete Ziele. Schau an, wie treu mir meine alten Projektmanager-Muster immer noch sind.
  • Mit weniger Planung entstehen die besseren Stories und das wie von selbst. Aha, wir arbeiten dann mal weiter am Loslassen, Katrin.
  • Wie Nr. 3 und Nr. 4 gemeinsam funktionieren sollen? Ich habe noch keinen blassen Schimmer. Das wird der Prototyp 2021 zeigen (allerdings eher in Mecklenburg-Vorpommern als in Thailand).

Zurück aus Asien, bereits mit der Maske im Flieger dann mit Kopfsprung in die Online-Welt.

katrin klemm storytelling auch mit maske

Himmel, welche Tools teste ich alles, um meinen Klienten und Teams ein so persönliches und intensives Arbeiten zu ermöglichen, wie sie es von mir gewohnt sind. Ok, es bleiben immer zwei Scheiben und ein Mikro dazwischen, doch es funktioniert großartig, und – ich fürchte mich nie wieder vor einem neuen Tool. Alle kochen nur mit (digitalem) Wasser.

Dann geht es im Raketentempo weiter

  • April Start der ersten Online-Interviews, Stephanie Selmer lädt mich in ihren Podcast ein – Storytelling im Change Management
  • April Das letzte Buch der Bella4Business Reihe ist schon Ende 2019 erschienen, doch echte Lesung mit Publikum ist nicht drin. Also lese ich online – auch um Mut zu machen, die es heftig aus der Spur geworfen hat: Mentaler Reboot mit dem New Deal
  • Juni – ich starte meinen allererstes exklusives Webinar „Großes Kino für dein Business“ – die Teilnehmerinnen bekommen viel mehr als sie erwartet hatten und ich bin happy, dass wir trotz technischer Anlaufschwierigkeiten nicht nur eine großartige Zeit miteinander haben, sondern auch über die unglaublichen Business-Stories, die die Frauen am Ende entwickeln.
  • Juli Sicherheit und Finanzen sind ein großes Thema in diesen Zeiten, ich teste Finanzgeschichten vom Buffet Welche Stories erzählen wir Frauen uns selbst über unseren Umgang mit Geld? Welche davon bringen uns voran und welche in Stress? An diesem Abend kommt alles auf den Tisch. Entspannt und lecker.
  • Juli – mit zitternden Nerven und weichen Knien stehe ich vor der Kamera für die Digitale Karrieremesse der Sticks and Stones mit „Zeig dich und deine Story. Für eine authentische Karriere“. Ich interagiere mit 187 Teilnehmer*innen, die ich nicht sehen kann. Ein Abenteuer der dritten Art. Doch der Vortrag bekommt die zweihöchsten Einschaltquoten der ganzen Messe.
  • Im August schufte ich gefühlt Tag und Nacht. Mehr als einmal will ich aufgeben. Doch es klappt. Nur wenige Stunden vor Abgabeschluss (nostalgische Erinnerung an die Diplomarbeiten) wird er fertig und jetzt gibt es ihn zu kaufen – egal ob ich da bin oder nicht – mit einem Klick – meinen allerersten selbstproduzierten Online-Kurs in einem echten Online-Shop „Geschichten für dein Business gibts wie Sand am Meer„. Schon über 120 Menschen arbeiten jetzt mit Hilfe meiner Videos daran, lieber ihre authentischen Geschichten zu finden, statt im Netz nur bei anderen abzugucken.
  • September Mit Abstand und Lüften darf jetzt auch der StoryTeller wieder stattfinden, das Thema „Krise als produktiver Zustand“ – eine ganz neue Vernetzung entsteht.
  • Die Teilnehmer*innen der dritten Runde von Design your LifeStory haben unglaubliche Improvisationen meistern müssen und sind mit beeindruckenden Lebensentwürfen im Sommer in ihr Prototyping gegangen. Inzwischen läuft seit September die vierte Runde – endlich wieder ganz echt und live mit drei phantastischen Teilnehmerinnen.
  • Für Oktober/ November habe ich noch eine Überraschung in der Pipeline. So viele haben mich schon gefragt, wann es endlich losgeht. Auch das wird wieder ein fröhlicher Selbstversuch.

Während ich – fast ein bisschen atemlos – all das runterschreibe, was in diesem Jahr bereits rund um das Thema STORY entstanden ist, dann spüre ich in mir eine tiefe Ruhe, Sicherheit und Lebensfreude, die Raum finden dürfen, weil ich 2020 wirklich angekommen bin in meinem Leidenschaftsthema.

Wie ist es dir in diesem Jahr bis jetzt ergangen?

Welche Geschichten hast du erlebt? Welche Hindernisse überwunden?

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

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