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Happy BestAger

Paula kommt nach Hause: „He, auf der letzten Party waren richtig viele Ältere.“
Katrin: „Was heißt denn Ältere?“
Paula: „Na so über 45…“

Noch im letzten Jahr war das der Augenblick, meine rechte Augenbraue hochzuziehen und zu denken „Aaah ja…!“

Heute grinse ich mir eins. Denn es ist ein wunderbares Gefühl, mich mit 57 zu den BestAgern zählen zu dürfen, jeden einzelnen Tag.

  • Ist das Leben in diesem Alter jeden Tag ein Zuckerschlecken? Nope! Mein Körper braucht mehr Aufmerksamkeit. Hab zuhören gelernt, auch wenn es manchmal richtig bitter ist, wenn die Selbstbestimmung  bröckelt. Aber gut, nennen wir es “work in progress”.
  • Habe ich Angst, das Leben könnte plötzlich zu kurz sein? Nein, Angst ist da keine. Nur die Gewissheit, alt genug zu sein, um mich nicht mehr mit Sinnlosigkeiten abzugeben. Oder mich über Dinge zu ärgern, die das Ärgern nicht lohnen.
  • Bringen mich Idioten, die mich in die Kiste “50 Plus = nicht mehr leistungsfähig” stecken wollen auf die Palme? Nö! Denn ich habe gelernt, wirklich zuzuhören, beide Seiten zu sehen, und zu entdecken, was mein Gegenüber wirklich braucht.
    In schwierigen Gesprächen bleibt der Polarstern mein Mittel der Wahl. Langjährige Berufserfahrung schenkt mir die Sicherheit, alles, was ich lernen will, auch lernen zu können.
  • Geht mir noch jemals etwas schief? Ja selbstverständlich! In diesem Jahr platzen einige Ideen, die ich mir sooo schön ausgemalt hatte. Doch ich erlaube mir heute, das zu betrauern, so lange es nötig ist.
    Verschwende keine Kraft mehr an ein Pokerface. Denn ich habe noch sooo viele neue Ideen, die umgesetzt werden wollen. Neues Spiel, neues Glück.

Deshalb freue ich mich sehr, ab jetzt Teil der Wir BestAger Community zu sein. Es ist eine Plattform für Menschen 50 Plus, die einen neuen,  selbst bestimmten Weg gehen wollen. Wir sind lebendig, neugierig, aktiv und tatendurstig.

In einer kleinen Umfrage bei LinkedIn wollte ich wissen, was Lebensmitte eigentlich bedeutet. Schau mal, wie unterschiedlich die Sicht darauf ist.

Umfrage Lebensmitte Katrin Klemm

 

Und deshalb: Lasst uns gemeinsam neue Geschichten erzählen.

Was ist deine Lieblingsgeschichte über die Zeit nach der Lebensmitte?

Umwege erhöhen die Ortskenntnis

Jahrelang habe ich mich nicht mehr so gründlich verirrt wie in den verwinkelten Gassen des Fischerstädtchens Olhao in Portugal. Morgens auf der Suche nach dem Bahnhof finde ich den Supermarkt. Am Nachmittag will ich Wasser holen und frag mich „War der Supermarkt nicht gerade noch hier?“ Hat mich mein Orientierungssinn verlassen?

Natürlich könnte ich GoogleMaps nutzen. Doch wozu? Ein Blick aufs Display, die Augen gesenkt – das bringt mich nicht weiter in dem, was ich hier wirklich will:

Das Land und seine Menschen kennenlernen.

Ich will

  • Zuhören, und ein paar Worte Portugiesisch lernen.
  • Hinschauen und Details entdecken.
  • Spüren, wie die Menschen ihr Tagwerk entspannt bewältigen. Wie sie selbst knifflige Dinge mit einem Lächeln auf die Reihe kriegen, das mir in Deutschland nicht oft begegnet.
  • Kraft tanken und mich auf Neues einlassen.

Katrin Klemm auf Workation in Olhao Portugal - entdeckt die schönsten Details auf Umwegen

Es leben die Umwege.

Drei Dinge, die mich Umwege bisher – nicht nur in Portugal – gelehrt haben:

  1. Langsamer gehen. Denn habe ich mich erstmal verirrt, bringt Hektik gar nichts. Du übersiehst die entscheidenden Hinweise, die dich zum richtigen Ziel führen.
  2. Gelassenheit, die sich in einer inneren Heiterkeit zeigt, einem „mich-über-mich-selbst-lustig-machen“. Das erinnert mich daran, dass Streben nach Perfektion ein Witz ist. Das hilft in jedem Alltag weiter (Vorsicht, gilt nicht für Menschen im OP!).
  3. Die Sicherheit, am Ende doch anzukommen. Oft an dem Ort oder Ziel, die ich erreichen wollte. Das weckt Vorfreude auf das nächste Labyrinth, das bestimmt schon irgendwo auf uns wartet.

Die Workations in Portugal lassen mich Luft holen, wenn ich den Wald vor lauter Zielen nicht sehe. Sie stärken meinen herzlichen Respekt und die Wertschätzung für die Portugies:innen, die aus ihrem Leben immer das Beste machen.

Meine Gastgeberin Paula sagt:

“Wir sollten uns weniger stressen, die ganze Zeit darüber nachzudenken, was wir aus unserem Leben machen wollen. Wir sollten es so leben, wie es gerade ist. Denn das ist unser Leben.”

Details aus Portugal Katrin Klemm auf Workation

Am Ende der Woche habe ich das Leben im Hier und Jetzt genossen. Ich bin ich wieder ganz klar, was ich als nächstes tun werde.

Es fällt mir schwer, Abschied zu nehmen und ich erwische mich dabei, immer neue Umwege zu erfinden  – doch ich weiß, schon am 26. April 2025 bin ich wieder in der Gegend. Nur ein paar Kilometer weiter in Tavira heißt es dann wieder DesignYourLifeStory.

Lust auf einen Umweg zu dir?

Hast du Lust, dabei zu sein? Dir eine konsequente Auszeit von deinem Alltag zu nehmen und mal in Ruhe hinzuschauen, wohin dich die Umwege in deinem Leben noch führen sollen?

Schau dir an, was die Frauen erlebt haben, die im Frühjahr 2023 dabei waren.

Melde dich gern bei mir und wir schauen, wie sich das für dich lohnt. Die Gruppe ist klein, nur maximal 4 Frauen und eine Mentorin und ich.

 

 

 

Körpergeschichten: hör dir zu und lebe kraftvoll – GoodRead Nr. 4

Ich bin nicht die erste Anlaufstelle, an die sich Menschen mit körperlichen Beschwerden wie Kopf-Nacken-Bauchschmerzen oder Verspannungen wenden. Dafür gibt’s Körper-Expertinnen.

Aber wenn es um Themen wie berufliche Überlastung, schwierige Vorgesetzte – für die Wertschätzung ein Fremdwort ist – oder den Wunsch nach mehr Sinn im Leben geht, höre ich im Coaching-Briefing mit mehr als nur den Ohren zu.

Im letzten Jahrzehnt hat sich mein Blick geöffnet für subtilste Signale, die der Körper meiner Gegenüber sendet:

  • Angespannte Schultern,
  • Herzklopfen das im Hals pulsiert,
  • Atem der im Brustraum stockt,
  • Lächeln, das nur die Mundwinkel kräuselt.

Der Körper erzählt Geschichten, die weit über Worte hinausgehen.

Körpergeschichten kann man sehen

Meine Augen zeigen mir Details, die mir tieferes Verständnis über Emotionen wie Ärger, Wut, Trauer und Scham eröffnen. Jede dieser Emotionen kann von einer ganz individuellen Geschichte ausgelöst werden, die dahintersteckt. Mit Hilfe von Wingwave-Coaching decken wir diese Geschichten auf und verwandeln Stress in persönliche Ressourcen.

Auch dieses Buch hat eine entscheidende Rolle gespielt. Es hat dazu beigetragen, meinen Blick für die Verbindung zwischen körperlichen und psychischen Symptomen zu schärfen, und Körpergeschichten zu “lesen”.

Dein Körper erzählt dir die wahre Geschichte und oft kannst du sie ändern - Katrin Klemm StoryCoaching - über Bernhard Voss Körperspuren

Körperspuren

Bernhard Voss
Ursachen körperlicher und psychischer Symptome verstehen und heilen

MyGoodReads: 6 Bücher – 6 Wochen – 6 Blickwinkel- mein Sommerexperiment zeigt, welche Geschichten hinter StoryCoaching stecken. Sie herzlich eingeladen zum Dialog, wenn du die Dinge ähnlich oder ganz anders siehst.

 

Ich lese es, weil:

  • der gutgemeinte Ratschlag „Du musst einfach nur dein Mindset ändern “ oft leichter gesagt als getan ist.
  • das Verstehen der Verbindung zwischen Geist und Körper mir neue Perspektiven eröffnet, Körpergeschichten für ganzheitliche Transformationen zu nutzen.

Worum geht’s? Schlaglichter.

Ein körperliches Symptom kennt viele Geschichten.

Verständnis über die Klassiker unter unseren Zivilisationskrankheiten – Migräne, Unverträglichkeiten, „Rücken“. Diese nehmen zwar gesellschaftlich zu, können jedoch nur individuell verstanden und gelöst werden.

Übersetzung von Symptomen, Erläuterungen, wie Organe als Resonanzkörper unserer Psyche dienen und Anleitungen, sich im eigenen körperlichen und psychologischen Raum zu Hause zu fühlen.

Der Körper führt Regie über dein Leben

Zahlreiche Beispiele, wie alte Geschichten, an denen wir länger festhalten, unseren Körper zur Verzweiflung treiben.

Neue Geschichten eröffnen neue Möglichkeiten. Zum Beispiel wird Aggression als Energie betrachtet, die uns handlungsfähig macht, freundlich und instinktsicher. Nutzen wir sie als Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen.

Anleitungen und Übungen aus dem Erste Hilfe Koffer, um innere Antworten zu finden und den Mut, dir selbst, und deinen Körpergeschichten besser zuzuhören.

Was es in mir auslöst.

Die Bestätigung, daß einfache schwarz-weiß- Erklärungen immer zu kurz greifen.

Die Bestärkung darin, grundsätzlich hinter die Kulissen des präsentierten Coachinganliegens zu schauen.

Die Gewissheit, dass radikale Ehrlichkeit uns selbst gegenüber entscheidend ist, wenn wir uns auf einen Transformationsprozess einlassen wollen. Ganz gleich, wie lange er dauert.

Ich empfehle das Buch:

Menschen, die

  • offen sind für alternative Wege, die unser Körper uns zeigt, neben der Schulmedizin.
  • ihren Körper und damit sich selbst besser verstehen, und sich auf eine „Abenteuerreise ins Wunderland ihrer eigenen Geschichte“ (Seite 17) begeben wollen.
  • die Selbstverantwortung für ihren Körper und ihre Psyche (wieder) in die eigene Hand nehmen wollen.

Ziele sind nützlich, doch manchmal geht es ohne besser – GoodRead Nr. 2

MyGoodReads: – 6 Bücher – 6 Wochen – 6 Blickwinkel- mein Sommerexperiment, um zu zeigen, welche Geschichten hinter StoryCoaching stecken. Herzliche Einladung zum Dialog, wenn du die Dinge ähnlich oder ganz anders siehst.

Dein Ziel ist im Weg

Dr. Martin Krengel

Ein „Hab ich es doch geahnt“-Buch, das mich aufatmen lässt.

Wozu ich es lese.

Von Kindesbeinen an habe ich gelernt: der Mensch braucht Ziele.

Später als Profi: Jedes Coaching muss mit einer Zieldefinition beginnen. Ein Gesetz, an das ich mich lange gehalten habe. Doch mit zunehmender Erfahrung kam das Unbehagen, der Widerstand, etwas in Beton zu gießen, das noch gar nicht dran war.

Doch erscheint es uns nicht allen hin und wieder wie eine sichere Bank, uns an Gelerntes, an Gewohntes, an diese Art von Gesetzen zu halten? Selbst wenn diese Gesetze von Menschen gemacht wurden, die uns gar nicht kennen? Nicht unser Wesen, nicht unsere Art und Weise, das Beste zu leisten. Ich habe schon länger ein gesundes Misstrauen gegen feste Ziele oder vorgeschriebene Methoden.

Versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen wohlgeformte Ziele. Weckst du mich mitten in der Nacht, rattere ich dir die SMART-Kriterien heute noch auswendig runter. Sie sind ein praktisches Hilfsmittel. Wenn sie gut sind.

Was ist gerade dran in meinem Leben?

Und wenn sie gerade dran sind. Doch die Frage muss erlaubt sein: sind es wirklich Ziele und ihre exakte Definition, die gerade dran sind?

Denn auch ich habe mich dabei ertappt, vor lauter Feinschliff am Ziel mich davor zu drücken, endlich ins Machen zu kommen. Ich hab mich selbst um die Chance gebracht, meine superduper Ziele zu erreichen.

Heute leg ich los, teste den Weg und das Ziel darf daraus entstehen.

Worum geht’s im Buch? Schlaglichter.

Wir sollten nicht stärker an unseren Zielen arbeiten, sondern an deren Realisierung.

Kannst du dein Ziel nicht perfekt formulieren und schiebst diesen Schritt immer wieder auf, dann verschiebst du in Wahrheit dein Leben. Stop it! Now!

Ist dein Ziel so groß, dass du zwar mächtig beeindruckt bist, was du alles erreichen willst, doch liegt dir gleichzeitig schwer wie ein Sack Zement auf deiner Brust, dass dir die Luft zum Loslaufen fehlt, dann ist es das falsche Ziel. Schmeiß den Sack runter. Vergiss das Ziel für einen Moment. Hole tief Luft und lauf los.

Sobald das falsche Ziel aus dem Weg ist, wird es plötzlich leicht. Manchmal wird das bessere Leben daraus geboren, WEIL ein erstes Ziel NICHT erreicht wurde.

Ziele sind Mittel zum Zweck. Nie der Zweck selbst.

Denn Ziele sind manchmal nur ein Mittel zum Zweck.

Hast du zum Beispiel eines dieser: “Ich will reich werden”- oder “Ich will in einem Jahr eine Million verdienen” – Ziele, dann schau genauer hin. Das Geld ist nie der Zweck selbst, sondern immer nur das, was es dir bedeutet, was du damit machen (sparen, spenden, dir was leisten) oder erreichen (Gefühl der Sicherheit im Alter, eine gute Sache unterstützen, als Belohnung) willst. Frag dich, wofür dein Ziel (WAS) steht, dann mach und genieße das WIE.

So entstehen Prototypen, die Phantasie durch Fakten ersetzen. Nur so schaffen wir uns lebendige echte Eindrücke. Kann sein, dass diese noch unvollständig sind, doch wir sind einen großen Schritt weiter.

Deshalb geht auch kein LifeStoryDesign – ganz gleich ob in Hamburg, Portugal oder Online ohne eine mehrwöchige Prototyping-Phase zuende. Wenn du während des Ausprobierens über Informationen und Erkenntnisse stolperst, dann sind die echt und keine Denkblasen.

Kleine Erfolgserlebnisse machen schneller Spaß als große Ziele am Horizont.

Weil ein kleines Scheitern viel weniger schmerzhaft ist als monatelange Planung und harte Arbeit, die mit der Realität wenig zu tun hat, starte deshalb Testballons, so oft und schnell du kannst.

Was es in mir auslöst:

Eine herrlich heitere Gelassenheit mit Abstand zu betrachten, was immer ich früher als eherne „Gesetze“ im Coaching gesehen habe. Denn auch so ein Gesetz ist nichts anderes als eine alte Geschichte. Ist sie nicht länger nützlich, nehme ich dankbar mit, was sie mich gelehrt hat. Der Rest kommt ins Archiv.

Den Genuss prickelnder Aufbruchstimmung, die entsteht, sobald ich mich entscheide: Jetzt mach ich einfach mal. Denn jede Entwicklung braucht eine Entscheidung (Den Kreislauf zeig ich dir hier im Video). So habe ich meine Blogartikel früher mit großer Ernsthaftigkeit geplant. Heute schreibe ich einfach los. Sag mir gern in den Kommentaren, ob du die alten oder die neuen lieber liest.

Die Offenheit für das richtige Timing: Wenn ein Ziel dran ist, ist es dran. Und wenn nicht, dann erfreuen wir uns so lange am Weg. Das heißt, wenn du ins Coaching kommst, und hast ein klares Ziel = super. Wenn du mit einer vagen Vorstellung von “irgendwas muss hier anders werden” kommst, zwing ich dich nicht ins Ziele-Korsett, sondern schlage dir vielleicht zunächst ein Stop & Grow vor. Und dann sehen wir weiter. Oder

Ich empfehle dir das Buch, wenn du:

  • “Pickel” bekommst, weil schon wieder eine/r von dir wissen will, welche Ziele du in deinem Leben hast.
  • dir mehr Gelassenheit wünschst, was das Formulieren deiner Ziele angeht.
  • nach der Sommerpause ganz neu mit eigenen Zielen für den Rest des Jahres umgehen willst.

Wie gehst du an Ziele ran? Bist du eher Typ „Zuerst immer gute Ziele definieren“? Oder Typ „Einfach mal machen“? Oder ganz anderer Typ?

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Stimmen der Teilnehmerinnen: LifeStory Portugal

Wenn wir jedes Jahr im Frühjahr an der portugiesischen Algarve arbeiten, bedeutet Design your LifeStory  viel mehr als nur ein Workshop unter früher Sommersonne. Was kann unsere Erlebnisse authentischer schildern als die

Stimmen der Teilnehmerinnen

Deshalb habe ich Gabriela und Monika gebeten, ihre Eindrücke aus dem letzten Frühjahr selbst zu schildern.

  • Was hat sie hierher geführt?
  • Welche Inhalte stecken in den 10 Tagen – wie sind sie aufgebaut?
  • Welche persönlichen Highlights haben sie erlebt?
  • Für welche Frauen lohnt sich aus ihrer Sicht eine LifeStory in Portugal?
  • Welche konkreten Ergebnisse nehmen sie mit?

Schau dir ihre Live-Videos an und wenn du Lust bekommst, dabei zu sein: Hier findest du das Programm für den Start am 26. April 2025.

Es kommt der Moment, da wird die Stimme in dir ganz laut. Eine Stimme, die sich nach Entwicklung sehnt.

Zu Beginn einer LifeStory muss das Ziel noch nicht einmal glasklar sein. Gabriela und Monika über ihre Beweggründe nach Portugal zu kommen und den Moment der Entscheidung.

Persönliche Highlights: individuell und vielfältig

Stimmen der Teilnehmerinnen über Luxus und wohltuende Fülle für Körper, Geist und Seele, über die Kraft des Buddy-Teams und das Flair dieses besonderen Ortes, an dem wir 10 Tage unseren Alltag teilen.

Wann sich sich die Investition in sich selbst auszahlt

Umbruchsituationen im Leben sind so vielfältig wie das Leben selbst.  Eine konkrete Veränderung im Job oder Leben fühlt sich groß an. Ein neuer Lebensabschnitt steht an, ein alter geht (vielleicht unfreiwillig) zu Ende. Du bist auf der Suche, und dir nicht sicher, wonach eigentlich. Doch allein kommst du nicht weiter.

Fokussiere dich in der LifeStory. Finde heraus, worum es dir wirklich geht. Sieh es als Teil des Weges, dein stimmiges Ziel für den nächsten Schritt zu finden. Es lohnt sich für dich immer dann, wenn du nicht zufrieden bist mit deinem Leben. Wenn es an der Zeit ist, herauszufinden, was in dir steckt an Wünschen, Ideen, Erfahrungen und was sich daraus als nächster Schritt entwickeln lässt. Handfest und praktisch.

Im O-Ton Stimmen der Teilnehmerinnen dazu und auch, wann du vielleicht lieber zu Hause bleiben solltest 😉.

 

Neugierig geworden? So kannst du dabei sein ab 29. April 2024.

Wir tun, was dran ist. Oder: die Glocke ist die Glocke.

Die LifeStory ist wie das Leben selbst. Es schadet nie, einen Plan zu haben. Doch manchmal kommt was dazwischen. So wie eine Kirchenglocken-Generalprobe bei unserem Videodreh 🤣.
Wir nehmen es mit Humor, Flexibilität und einer großen Portion Gelassenheit. Wir lassen uns auf’s Leben ein, tun das, was die Einzelne gerade braucht und das Beste für alle ist.

Nach 10 Tagen sind die Koffer randvoll. Doch die LifeStory noch lange nicht zu Ende.

Die Vielzahl von Impulsen und Ideen, das Strahlen, die Stärke, Freude und Energie unserer Tavira Power muss den Alltagstest bestehen. Am selbst gewählten, maßgeschneiderten Prototyping wird sich zeigen, wie die Ideen sich bewähren.

Intensive Workation 10 Tage kompakt: was bringt’s?

Monika über ihre Erfahrungen mit längeren Formaten und den Vorteil, sich die Zeit für sich zu nehmen. Dabei hatte Gabriela sich schon für das 6-Monats-Semester in Hamburg angemeldet. Was sie in den 10 Tagen in Portugal gewonnen hat.


Wenn du mehr darüber wissen möchtest, wie eine solche Woche abläuft, bekommst du einen Eindruck im Tagebuch eines portugiesischen Lebensgefühls .

Alle Informationen, Termine und Konditionen für die nächste Reise ab 26. April 2025 findest du unter Design your LifeStory Portugal.

Wenn du – wie Monika und Gabriela – erst einmal mit mir sprechen möchtest, sehr gern.

Lass uns im persönlichen Gespräch herausfinden, was dir diese Reise zu dir selbst bringen kann, schreib mir oder ruf mich an. Dann sprechen wir in Ruhe darüber, wo du stehst und was du für dich persönlich mitnehmen möchtest.

StoryCoaching für 4Jährige erklärt

Mich treibt die Leidenschaft zu beweisen, dass Storytelling unendlich viel mehr kann als nur Marketing-Buzzword zu sein. Deshalb nenne ich es StoryCoaching. Hin und wieder brachte es mich ins Schwitzen zu erklären, was durch StoryCoaching alles möglich wird.

StoryCoaching – erkläre es mir ganz einfach!

Doch letztes Jahr habe ich an einer Personal Brand-Challenge von Susanne Schlösser  teilgenommen und zack, schon am allerersten Tag Inspiration satt. Ich soll StoryCoaching einem vier Jahre alten Kind erklären. OMG…

Dabei nutze ich in meiner Arbeit selbst gern das Filmzitat aus „Philadelphia“ von 1993. Denzel Washington in der Rolle des Anwalts – seine Menschlichkeit siegt im Lauf des Films über seine eigenen Vorurteile  – bittet ein Unfallopfer den Unfallhergang zu schildern mit den Worten „Erklären sie es mir als wäre ich 4 Jahre alt“.

Na dann… Hier ist mein erster Versuch.

Story-Challenge accepted

Liebe Ella,
was ich den ganzen Tag mache, willst du wissen?

Ich erzähle Geschichten und finde mit anderen Menschen heraus, welche Geschichte sie erzählen wollen. Manchmal wissen Leute nicht, was sie erzählen könnten – sie denken, sie hätten keine guten Geschichten oder glauben nicht, dass ihnen jemand zuhört. Und manchmal kommt es vor, dass sie so viele Geschichten in ihrem Kopf haben, davon was sie dürfen oder was sie müssen, dass sie ganz wuschig werden und irgendwann nur noch müde sind und nicht mehr Lachen können.

StoryCoaching ist ein bisschen wie Kochen

Mit den Geschichten ist ja so ungefähr wie mit dem Kochen. Wenn wir beide jetzt zum Beispiel eine Suppe kochen wollen, dann gibt’s ja Kochbücher oder das Internet. Da kann man nachgucken, da findet man Rezepte. Da steht drin, was alles reinkommt, wie man die Sachen klein schnibbelt, was man zuerst reintut und was danach kommt. So kocht man dann nach Rezept, fügt Gewürze hinzu, rührt um und lässt sie eine halbe Stunde auf dem Ofen blubbern. Fertig ist die Suppe.

Im Leben haben wir gelernt, dass wir erst in die Kita gehen, dann in die Schule, dann lernen oder studieren wir was und dann haben wir einen Job. Damit verdienen wir unser Geld, das wir brauchen um Essen zu kaufen, die Wohnung zu bezahlen oder auch mal in den Urlaub zu fahren. Fertig ist die Geschichte.

Was ist eigentlich StoryCoaching - Katrin Klemm erklärt es für 4Jährige

Eine Menge alte Rezepte im Kopf

Also jeder – auch du und ich – haben für unser eigenes Leben eine ganze Menge Rezepte im Kopf. In der Küche hat uns Oma gezeigt, wie man Apfelpfannkuchen bäckt (das war toll) und Mama hat immer gesunden Spinat gemacht (das war nicht immer sooo toll). Diese Rezepte kochen wir nach, wir wissen ja wie es richtig geht.

Du hast gelernt, dass der Papa sich vielleicht immer vor der Küchenarbeit drückt, dass man in der Kita immer aufessen muss. Die Mama weiß, dass sie immer pünktlich im Büro sein muss, sonst gibt’s Ärger. Manchmal funktionieren diese ganzen Rezepte super, und die ganzen Geschichten vom Kochen, vom sich-vor-dem-Abwasch-drücken und dem ins-Büro-gehen haben ein gutes Ende. Dann hab ich gar nicht so viel zu tun, denn alle kriegen das prima alleine hin.

Wenn das Essen langweilig wird

Aber manchmal kommt es vor, dass dir immer der gleiche Apfelpfannkuchen irgendwann langweilig wird. Stell dir das mal in der Kita vor – jeden Mittag Pfannkuchen. Die erste Woche – super cool, lecker. Die zweite Woche – auch noch lecker. Die dritte Woche – geht so, wenn man besonders viel Zucker drauf tut. In der vierten Woche denkst du „och nicht schon wieder diese Dinger.“

Wenn alte Rezepte Bauchschmerzen machen

Oder es passiert was ganz Blödes. Stell dir vor, du bekommst vom Apfelpfannkuchen plötzlich ganz fiese Bauchschmerzen. Dir ist ganz matschig, du musst zum Arzt und bittere Medizin schlucken, aber besser wird’s nicht. Da müssen wir rausfinden, was dir diese Bauchschmerzen macht. Vielleicht müssen wir einfach nur das Mehl weglassen. Oder wir brauchen ein ganz neues Rezept. Für Nudeln mit Tomatensoße vielleicht.

So wie Mama vielleicht von dem immer viel zu früh Aufstehen und ins Büro rennen Bauchschmerzen bekommt. Da braucht sie auch ein neues Rezept. Vielleicht reicht es ja, wenn sie die Geschichte von ihren Bauchschmerzen ihrem Chef erzählt und dann reden die miteinander. Und dann kann sie später anfangen.

Manchmal aber sind Mamas Bauchschmerzen nur ein Zeichen dafür, dass sie ihre Arbeit gar nicht mehr wirklich leiden kann. Sie würde lieber mehr Zeit mit dir verbringen oder mal mit Papa und dir mit dem Wohnmobil auf Reisen gehen und nur ab und zu von unterwegs arbeiten.

Wenn du andere zum Essen einladen willst

Und dann ist noch die Sache mit dem allerallerbesten Apfel-Streuselkuchen. Den hast du gemeinsam mit der Mama erfunden. Denn Mamas Augen leuchten plötzlich richtig, seit sie sich viel Zeit nehmen und tolle Sachen backen kann. Ihr habt an euerm Kuchen ganz lange dran herum probiert, ein paar Mal ist es schief gegangen, da ist der Kuchen ganz sauer und die Streusel winzig geworden.

Bis ihr eines Tages einen Zaubertrick gefunden habt, der ihn zum allerallerbesten Streuselkuchen auf der ganzen Welt macht. Irgendwann merkt ihr aber, dass immer nur alleine essen auf die Dauer keinen Spaß macht. Darum wollt ihr deinen Freundinnen und ihren Mamas, Papas, Omas die Geschichte erzählen, wie ihr den erfunden habt, was das Geheimnis ist und dass sie den jetzt bei euch kaufen können.

Deshalb helfe ich euch nicht nur dabei, die Geschichte eures weltbesten Apfel-Streuselkuchens zu erzählen. Sondern ich helfe der Mama dabei, dass ihre Augen wieder leuchten, weil sie ihren Job und ihr Leben so saftig und knackig backen kann wie euern Lieblingskuchen.

Und jetzt nochmal für Erwachsene:

StoryCoaching hat viele Gesichter

  • Mach dich auf die Reise zu dir selbst und finde heraus, wie du das nächste Kapitel deines Lebens kraftvoll und saftig leben willst: Design your LifeStory – 10 Tage kompakt in Portugal oder 6 Monate lang in Hamburg
  • Zeig der Welt, was du zu bieten hast – trau dich: Großes Kino für dein Business
  • Ein inspirierender Abend in meiner Hamburger Küche  – Köstlichkeiten und Geschichten auf den Tisch – das ist der StoryTeller
  • und noch so viel mehr … Frag mich!

Update

Challenge-Aufgabe Tag 2 – unsere Mitstreiter*innen waren aufgerufen uns als die 4jährige Adressatin zurückzumelden, warum das was wir tun und wie wir es tun der Welt und den Menschen hilft. Und ja – zugegeben –  ich hatte Tränen in den Augen als ich von Nils, der Wörter schreiben kann, die ganz lieb gucken, diese Zeilen zurück bekam…

Du erzählst gern Geschichten.
Und du kochst gern.
Und du hilfst anderen Menschen beim
Geschichten kochen und erzählen.
Und dann wird es lustig in der Küche,
weil zusammen kochen und erzählen
viel lustiger ist als allein.
Ohne dich gibts in der Küche nur Einheitsbrei.
Oder gar nichts.
Und das ist doof.

 

Was gehört für dich zum StoryCoaching? Lass mir gern einen Kommentar da.

 

FotoCredit Xenia Bluhm

Heldinnen haben viele Gesichter

Zugegeben, an diesem Ort hätte ich zuallerletzt mit Heldinnen gerechnet. In Schiefersteins Buchhandlung im verschlafenen Örtchen Friedrichsdorf entdecke ich ein Buch, das mich auf der Bahnfahrt nach Hause einfach nicht mehr loslässt. Und wenn ich in dieser Rubrik bisher nur über Storytelling-Ratgeber berichtet habe, ändert sich das genau Jetzt und Hier.

Denn Mia Kankimäki, die sich in Frauen, an die ich nachts denke auf die Spuren ihrer Heldinnen macht, teilt die Gedanken und das Gefühl vieler Frauen, denen ich auf der Straße, in Unternehmen oder meiner Praxis begegne. Sie grübeln und grübeln und drehen sich im Kreis bei dem Gedanken, wie das nächste Kapitel ihres Lebens wohl aussehen könnte.

Um aus ihren Grübelschleifen herauszufinden, versammelt Mia um sich eine unsichtbare Leibgarde historischer Frauen (..), Schutzheilige, dir mir den Weg weisen”. Nur um im Laufe des Buches festzustellen, dass frau auch Heldinnen nicht einfach hinterherlatschen sollte, so lange sie nicht auf Überraschungen gefasst ist.

Wenn Heldinnen sich auf den Weg machen

Mia trifft eine Entscheidung. Sie reist ihren eigenen Träumen und Karen Blixen – du erinnerst dich vielleicht an den Film „Jenseits von Afrika“ – hinterher. Zunächst fällt es ihr nicht leicht auszuhalten, dass die Heldin von damals viele Gesichter hat.

Karen verwaltet als Frau allein eine Kaffeeplantage (leider an einem für Kaffeeanbau ungeeigneten Ort), schießt mit Leidenschaft wilde Tiere (pfui Teufel), leidet an zahlreichen Nachwirkungen der Syphillis (hat sie sich ausgerechnet vom Ehemann geholt), setzt später mit einem bindungsunwilligen Geliebten auf’s falsche Pferd (oh oh), und mit dem eigenen Kind – “um wenigstens irgendeinen Sinn in ihrem Leben zu finden” – , klappt es auch nicht (seufz).

Doch geht es nicht vielen von uns als Heldinnen unseres Alltags ganz genau so? Unser Leben ist spannend, erfolgreich, nützlich, wir haben alles im Griff, sind immer gut drauf … sollen die Leute denken. Doch manche Tage und Nächte sind einfach nur die Pest. Das aber braucht niemand zu wissen.

Heldinnen sind, wie sie sind

Deshalb liebe ich Mia Kankimäki für Sätze wie

„Ich denke, Karen, dass du vielleicht gar nicht so warst, wie ich es mir gedacht habe. Vielleicht warst du gar nicht die unendlich mutige, starke, selbständige, kluge und gute Wunderfrau meiner Vorstellungen. Du warst menschlicher, schwächer, kranker, deprimierter, mehr deinen Gefühlen unterworfen, egoistischer, verzweifelter, besitzergreifender, jagdwütige, eitler. Aber das macht nichts, Karen, so sind wir nun mal.“

Also, auch wenn wir mal in den Sack hauen wollen. Nur zu. Manchmal muss das eben sein. Nur wer eine Bauchlandung hingelegt hat, kann wieder aufstehen.

Karen Blixen: „Die Frage ist nicht, was für Karten du bekommst, sondern wie du sie spielst,… Es gibt nämlich zwei Möglichkeiten. Entweder man beklagt sein Schicksal – oder man denkt, dass die Karten der Schlüssel zu etwas Besonderem sind, zu einer wunderbaren Chance, die wir sonst nicht bekommen hätten, und fängt an, danach zu leben.”

Wenn sie es also geschafft haben „eine Schar ganz normaler Frauen mittleren Alters …, weibliche Entdeckungsreisende des 19. Jahrhunderts mit „Korsett und langem Rock”,  – was ist uns alles möglich, sobald wir uns dafür entscheiden und Schritt für Schritt losgehen.

Heldinnen unterwegs

Nach Karen Blixen schreibt die Autorin auch über, und an (!)

  • Karen Isabella Bird, 40, deprimiert, unter Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit leidend, die sich Schiffsticket nach Australien kauft, wie von Zauberhand gesundet und dann fast 30 Jahre allein durch die härtesten Gegenden der Welt zieht
  • Ida Pfeiffer, 44, die Kinder ausgeflogen, die mit „züchtiger Spitzenhaube und kümmerlichem Budget“ allein die Erde umrundet und dann einen „Haufen superbeliebter Reisebücher“ schreibt
  • Mary Kingsley, die „ihre Eltern pflegte bis ins Grab und dann in die Urwälder Westafrikas aufbrach, sich dort mit Menschenfressern und europäischen Geschäftsmännern anfreundet“.
  • einige talentierte Künstlerinnen, die von – der Männergesellschaft der damaligen Zeit erfolgreich untergebuttert – uns kraft- und eindrucksvolle Werke hinterlassen haben

Für mich ein Buch, das philosophischen Tiefgang unbekümmert mit herzlicher Nahbarkeit verbindet. Wenn existenzielle Fragen, wie

  • Wer bin ich?
  • Was will ich?
  • In welcher Welt lebe ich?
  • Was bedeutet mir mein Leben?
  • Und was will ich noch damit machen?

mit dieser lebensprallen Mischung aus gelegentlichem Selbstzweifel, vergnatzer Anklage an die Welt und erfrischend üppiger Portion Selbstironie gestellt werden, wird der Weg zu dein Antworten leichter.

Wenn auch dich so viele Fragen umtreiben und es für dich an der Zeit ist, passende Antworten zu finden, schau mal in Design your LifeStory vorbei – ganz gleich ob Online (Du kannst jederzeit starten) oder in Hamburg (ab Frühjahr wieder). Vielleicht reisen wir einen Teil des Weges gemeinsam.

Alle Zitate aus Mia Kankimäki | Frauen an die ich nachts denke | btb 2022

 

 

Leben ist jetzt

Das Leben ist jetzt.

Schönheit, Vergänglichkeit, Erneuerung: all das steckt in einem einzelnen Moment.

Die Kirschblüten an der Hamburger Alster sind dafür gerade ein eindringliches Symbol. Ende März: die Knospen platzen fast. Die Ahnung, bald geht es los mit der rosafarbenen Pracht. Doch die Tage bleiben gefühlt endlos nass und kalt. Sogar Frost haben wir nachts. Dann endlich – zwischen blassem Rosé und knalligem Pink explodiert Schönheit vor Grauhimmelkulisse, verspricht Frühling und Erneuerung.

Wenn…, ja wenn nur nicht der Regen alles wieder zunichtemacht.

Jahrelang habe ich gebangt: Wie lange hält die empfindliche Pracht?

Doch Leben ist jetzt.

Heute habe ich verstanden: Sorgen sind sinnlos. Denn ob ich mich sorge oder nicht, der Regen kommt sowieso. Das lässt mich den Moment – mein persönliches Hanami – das Blüten betrachten, viel intensiver genießen.

Ich denke an Doris Dörries Film Hanami von 2008. Sie beschreibt darin nicht nur die Schönheit der Bäume. Sie erzählt die Geschichte von Rudi, der – unheilbar erkrankt – nach dem unerwarteten Tod seiner Frau an ihren Sehnsuchtsort Japan reist, um ihr versäumtes Leben nachzuholen. Mich hat schon damals der Versuch, Vergebliches dennoch zu versuchen, sehr berührt.

Doch Leben lässt sich nicht nachholen, es ist immer jetzt und hier.

Halte einen Augenblick inne in dem was du gerade tust, ganz gleich wo du gerade bist: am Schreibtisch, im Meeting, im Bus, im Wartezimmer.

Atme aus und finde deine Antworten zu:

Schönheit: Was entdecke ich gerade Schönes um mich herum?

  • Menschen, ihren Blick, ihre Gesten?
  • Dinge, ihre Farben oder Formen?
  • Die Sounds der Stadt oder Natur?
  • Mich selbst im Spiegelbild einer Schaufensterscheibe?

Vergänglichkeit:

  • Was wird es nur heute für mich geben?
  • Was macht diesen Augenblick kostbar, weil er sich niemals (oder erst im nächsten Frühjahr) wiederholen wird?
  • Was genieße ich deshalb jetzt mit allen Sinnen, und sei es nur ein paar Sekunden lang?

Erneuerung: Wohin bin ich unterwegs? Wohin soll mein nächster Schritt mich führen?

  • Jetzt gerade oder in den nächsten Stunden oder Tagen: ein wichtiger Termin, eine entscheidende Verhandlung, die Kita, der Einkauf, ein Krankenbett?
  • Mit weitem Blick: in diesem Jahr, in meinem Job, meinem Leben? Ist das gerade wirklich mein Weg? Wie kann ich mutig neu beginnen?

Bei aller Eile, mit der wir oft durchs Leben rennen:

Es lohnt sich, hin und wieder bewusst den Moment zu betrachten.

Jeder Augenblick ist wie eine Kirschblüte im April. Denn unser Leben ist jetzt. In diesem Moment.

Leben ist jetzt. Genieße den Moment, jeden Augenblick deiner eigenen LifeStory. Katrin Klemm StoryCoaching

Das nächste Hamburger Kirschblütenfest ist am 19. Mai 2023. Sehen wir uns zum Feuerwerk an der Alster?

Oder – wenn du nicht mehr warten und dein Leben in die eigenen Hände nehmen willst, die nächste Hamburger Design your LifeStory startet bereits am 10. Mai.

Denn dein Leben ist jetzt. Und alles Neue beginnt in diesem Moment. Worauf wartest du noch?

Lass uns miteinander sprechen.

 

Schwierige Gespräche souverän meistern

Konstruktiv und konsequent wenn’s brennt

Angelika ist smart und erfolgreich in ihrem Job, happy in ihrer Familie und tatkräftig im Ehrenamt. Ihr Kommunikationstalent hat sie zum Teil von der Großmutter geerbt. Den anderen Teil im Berufsleben hart erarbeitet. Im Grunde ist alles bestens.

Wären da nicht hin und wieder diese Situationen, die sie endlos vor sich her schiebt. Zum Beispiel ist ihr nächster Karriereschritt längst überfällig. Eigentlich ein Selbstgänger im Konzern. Doch sie spricht es nicht an? Sie drückt sich vor dem schwierigen Gespräch. Weshalb treibt es ihr schon vorab den Schweiß auf die Stirn treibt und lässt sie nachts nur mit zusammengebissenen Zähnen einschlafen? Da liegt was Heikles in der Luft.

Schwierige Gespräche lauern überall:

  • Eine wichtige Mitarbeiterin ist für ihr aufbrausendes Temperament bekannt. Jedes Mal, wenn du versuchst mit ihr ‚vernünftig zu reden’ ist sie sofort “auf 180”. Wie bekommst du sie auf deine Seite?
  • Du bist aufgefordert, deinem Team drastische Budgetkürzungen zu vermitteln oder andere schlechte Nachrichten zu überbringen.
  • Im Meeting hat euer Chef entscheidende Fakten falsch dargestellt. Deine Teamkolleg:innen reden um den ‚heißen Brei’ herum. Doch keiner spricht an, was allen unter den Nägeln brennt.
  • Wann hast du das letzte Mal resigniert abgewinkt und dir gedacht ‚Der Kunde macht eh was er will’. Sogar wenn sich der Kunde in deinen Augen damit selbst ein Bein stellt oder du nicht mehr weißt, wie du seine Sonderwünsche noch im Budget unterbringen sollst.
  • Du bist darauf angewiesen, dass deine Schwiegermutter dich regelmäßig bei der Kinderbetreuung entlastet. Leider hat sie komplett andere Vorstellungen, was deinen Kindern gut tut. Schweigen und runterschlucken? Oder souverän verhandeln?

Abhauen oder draufhauen, wenn es heikel wird

Manchmal können wir uns auf schwierige Gespräche vorbereiten, manchmal stolpern wir mitten hinein und stehen uns dann selbst im Weg. Wird es in diesen Situationen zu unangenehm, neigen wir dazu, notwendigen Gesprächen aus dem Weg zu gehen, sie endlos aufzuschieben oder einmal richtig auf den Tisch zu hauen. Wir hauen ab oder hauen drauf. Leider oft ohne Erfolg.

Souverän bleiben, wenn es knifflig wird

Wenn du dich damit nicht mehr zufrieden geben, es jetzt anpacken und souveräner auftreten willst, bist du hier goldrichtig. Lass uns herausfinden, worum es in dieser Geschichte wirklich geht.

Lass uns ein neues Drehbuch schreiben.

Woran wir gemeinsam arbeiten werden

  • Erkennen, welche Geschichte hinter dem Heiklen Gespräch steckt: was erzählst du dir selbst? Wo fällst du auf Geschichten von anderen herein?
  • Wie du Voraussetzungen schaffst, um kritische Gespräche offen, respektvoll und sicher zu führen.
  • Wie du dahinterkommst, welche Geschichten sich dein/e Gegenüber erzählt. Auf welchen Wegen du seine/ ihre wahren Absichten erkunden und Bedenken adressieren kannst.
  • Wie du Feedback so gibst und annimmst, dass Beziehungen stärker und Ergebnisse besser werden.
  • Was dir dabei hilft, Gesprächspartner zu überzeugen statt zu überreden. Wie du dadurch eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffst, in der auch über emotionale und umstrittene Themen gesprochen wird.
  • Wie du schwierige Gesprächspartner:innen motivierst, deinen Weg mitzugehen, statt Hindernisse aufzubauen.

Lass uns ganz praktisch ausprobieren, diese schwierigen Gespräche zu führen. Damit du buchstäblich jedes Thema erfolgreich lösen kannst.

Das sagen meine Kund:innen

  • Ich kann mit mehr Sicherheit für meine eigenen Belange einstehen ohne die Sicht der anderen aus den Augen zu verlieren. (P.R.)
  • Mir ist deutlich geworden, in welche Verhaltensmuster ich gern zurückfalle – und wie ich daran arbeiten kann, diese aufzubrechen um neue/andere Wege zu gehen. (G.D.)
  • In diesem Kurs habe ich mich selbst erfahren und lernte in einfachen Schritten, tickende Zeitbomben zu enttarnen und souverän zu entschärfen. (M.K.)

Was es dir bringt

  • Bewusstheit über deine eigenen Fähigkeiten, bisher unlösbare Situationen für dich zu entscheiden. Ohne dass die/der andere durchdreht oder nicht mehr mit dir spricht.
  • Mut und Vertrauen, aus der Deckung zu kommen und dich schwierigen Gesprächen zu stellen.
  • Freiheit für souveränes Handeln, weil wir an deinen eigenen Situationen eine Vielzahl alternativer Gesprächsvarianten ausprobieren.

Schwierige Gespräche meistern und heiße Eisen sicher aus dem Feuer holen.

Lass uns drüber sprechen und sag Bescheid, was ich für dich tun kann.

PS.: Bei Angelika steckte wirklich eine alte Geschichte dahinter. Bei einem Projekt in ihrer Verantwortung war nicht alles glatt gelaufen. Kein Mensch im Unternehmen dachte inzwischen mehr daran. Keiner außer ihr. Doch das ist jetzt Vergangenheit, und sie freut sich jeden Tag, dass sie den Mut gefasst, das schwierige Gespräch geführt und sich neue Gestaltungsfreiheit erobert hat.

Gelassen und entspannt performen

Wenn dir die Stimme versagt

Claudia kommt zum Coaching um ihr Lampenfieber zu bekämpfen. Sie will sich in Präsentationen vor großen Gruppen wohl und sicher fühlen. Sie hat Zahlen und Fakten dabei und schon eine rechte konkrete Vorstellung, was sie ihren Zuhörer:innen vermitteln will. Doch beim Testlauf ist ihre Stimme wie abgeschnitten. Verspannungen schnüren ihren Körper in ein Korsett. Sie bekommt kaum Luft. Unsicher vermeidet sie Blickkontakt.  Rasch ist klar „da steckt etwas ganz anderes dahinter“.

Da steckt etwas anderes dahinter

Diese und ähnliche Situationen zeigen, dass wir uns gerade selbst eine innere Geschichte erzählen. Die Stresssymptome sind offensichtlich, doch wir haben keine Idee, worum es wirklich geht.

Bewusst oder unbewusst wiederholen wir alte Überzeugungen, die wir auf unserer Lebensreise gelernt und verinnerlicht haben, zum Beispiel

  • “Ich bin nicht gut genug.”
  • “Wen interessiert denn, was ich zu erzählen habe?”
  • “Das können doch andere viel besser.”
  • “Ich werde bestimmt einen Blackout haben!”

In der aktuellen Situation sind sie weder relevant noch nützlich. Doch sie kleben in unserem emotionalen Gedächtnis wie ein Kaugummi am Schuh und hindern uns daran, unsere PS auf die Straße zu bringen.

Zeit für Wingwave® – Coaching

Dann ist Zeit für Wingwave® – Coaching. Die bewährte Kurzzeit-Methode zur effektiven Stressbeseitigung wird nicht nur im Business genutzt. Auch im Spitzensport, in Schule und Studium, zum Stressmanagement und für Künstler hat sie sich bewährt.

Schnell und punktgenau ist Wingwave® geeignet für alle beruflichen Herausforderungen, die über deine persönliche Lebensqualität entscheiden. Die Einsatzgebiete sind so vielfältig wie die Gelegenheiten, die Stress auslösen können. Deshalb ist es immer deine höchst individuelle Situation, für die wir gemeinsam eine Lösung finden:

  • Gewinne Sicherheit in Präsentationen und allen entscheidenden Gesprächen, ganz gleich ob du öffentlich vor bekanntem oder unbekanntem Publikum auftrittst.
  • Löse Konflikte mit einem oder mehreren Gesprächspartnern auf, die dich nachts nicht schlafen lassen oder in deiner Karriere behindern.
  • Mach die Bahn frei für einen beruflichen Neustart. Lass stressende oder enttäuschende Erlebnisse der Vergangenheit hinter dir.
  • Erhöhe deine Leistungsfähigkeit und Kreativität in beruflichen und persönlichen Schlüsselsituationen. Gewinne mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Befreie dich von Leistungsdruck und anderen mentalen Blockaden.
  • Überwinde Ängste wie Flugangst, Lampenfieber oder Prüfungsangst und hole dir deine persönliche Gestaltungsfreiheit zurück.
  • Erobere dir Gelassenheit und Lebensfreude zurück, trenne dich von ungesundem Leistungsanspruch und atme endlich wieder durch.

Mit einem Messer: Mord begehen oder Brot schneiden?

Durch gezielte Augen-Bewegungsmuster und einen Muskeltest decken wir Claudias emotionale Blockaden auf und “drehen” sie, verwandeln sie in kraftspendende Geschichten. So setzt sie die scharfe Klinge eigener Emotionen und Überzeugungen nicht weiter für mentalen “Selbstmord” ein, sondern nutzt sie, um sich in Ruhe ihr “Präsentations-Brot” zu schmieren.

Sie verabschiedet sich von alten Überzeugungen, entdeckt alternative Ideen, schafft sich praktische Handlungsfreiheit, ihren Auftritt neu zu gestalten, und legt einen inspirierenden Auftritt hin. Ihr Gehirn hilft ihr dabei!

10 Tage später schreibt sie mir:

Nach einem Einzelcoaching bei Ihnen habe mich gut aufgestellt gefühlt und war mit meiner ersten Präsentation nach langer Zeit persönlich so zufrieden, dass ich mich in Zukunft auch an weitere Vorträge heran wagen werde. Die Kombination aus Ihrer Fachkompetenz, Ihrer sehr einfühlsamen Art und der WingWave Methode war für mich genau das Richtige. Ich bin einfach begeistert wie es Ihnen in kürzester Zeit gelungen ist, mich auf den richtigen Weg zu bringen. Wenn ich wieder einmal ein Coaching zu Präsentationsfragen benötige, sind Sie meine 1.Wahl. (C.S.)

Gelassen und entspannt: Rein ins Leben – Raus aus dem Stress

Her mit der Power für dein nächstes Abenteuer.

Es ist keine Zauberei. Doch auch nach Jahren für mich immer noch verblüffend, wie leicht und schnell sich positive Veränderungen einstellen. Oft reichen schon drei Treffen zur erfolgreichen Bearbeitung eines Themas.

Gelassen und entspannt: Mehr Wingwave®-Erfolgsgeschichten in der Presse

Wingwave knapp und kompakt