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Schlagwortarchiv für: Lebensfreude

Workation Frauen: Was eine Woche Algarve zu fünft wirklich bedeutet

3. Mai 2026/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Ich dachte, ich weiß, was ich tue. Ich lag falsch. Und das war das Beste, was passieren konnte.

 

Manche Entscheidungen fallen ratzfatz. Kein langes Grübeln, keine Plus-Minus-Listen, keine Entscheidungsbäume. Nur ein gutes Prototyping und die Bereitschaft, den Menschen, die du um Feedback bittest, wirklich zuzuhören.

Mein Prototyp: eine Workation mit Frauen an der südlichen Algarve. Fünf Frauen, eine grosszügige Villa und die Frage, wie sich dieses Konzept als echtes Angebot aufstellen lässt.

Workation-Frauen-in-einer-Villa-an-der-Algarve-Portugal-Entspannung-am-Pool
Spoiler: Klassische Workations mit klarer Struktur und Ansagen wird es von mir nicht mehr geben. Dafür etwas viel, viel Besseres.

Doch von vorn.

Fünf Frauen, eine Villa, eine Woche Algarve: so war der Plan

Das war der Plan:

  • Ein Buddy-Team von fünf erfahrenen Business-Frauen fährt in eine großzügige Villa an die südliche Algarve.
  • Jede bringt Projekte mit, die zu Hause auf dem Schreibtisch seit Ewigkeiten vor sich hindümpeln, und stellt sie hier endlich fertig.
  • Ich biete einen strukturierten Tagesablauf mit Check-In und Check-Out und organisiere unterschiedliche Gelegenheiten, wohlwollendes Feedback und Unterstützung von den anderen zu bekommen.

Klingt gut, oder? Fand ich auch. Bis die Woche vorbei war.

Was wir wirklich erlebt haben: in den Worten der Frauen selbst

Es war eine intensive Woche. Reich, bunt, manchmal überraschend. Am besten lässt sie sich beschreiben als ein “Schwingen in der Gruppe bei gleichzeitig hoher Individualität”.

Ein offenes Aufeinanderzugehen. Ein Zugeneigt-Sein. Das Gefühl, jede von uns meint es gut mit der anderen. Eine echte Bereitschaft zuzuhören, nicht nur an dem Abend, als Barbara eine bezaubernde Geschichte für uns las. Oder als wir Vor-Premieren-Publikum von Gerda-Maries 4. Staffel des Blogs “Mein Leben mit den Göttern“sein durften. Äusserte eine Einzelne ihre Wünsche, war jede bereit, diese zu verhandeln und zu erfüllen. Und wenn einer von uns mal nicht danach war, war das auch völlig in Ordnung.

Workation Frauen: gemeinsam eine Woche unterwegs an der suedlichen Algarve

Doch wer beschreibt diese Woche besser als die Frauen selbst? Hier sind ihre Stimmen:

Gerda-Marie

„Ich hatte mir ganz wenig vorgenommen, wollte sehen, wie es mit meinem Blog „Mein Leben mit den Göttern” weitergeht, und war gespannt auf euer Feedback. Dass ich daneben noch meine Webseite aktualisiert und Coaching-Gespräche online geführt habe, war schon mehr als erwartet.

Es war so schön, alles tun zu können, auf das ich Lust hatte: gemeinsam essen, Ausflüge, fachlicher Austausch. Es war immer jemand da, um sich in Ruhe in gute Gespräche zu vertiefen. Ich möchte auf jeden Fall 2027 wieder mit dabei sein.”

Barbara

„Mir kam die Woche wahnsinnig kurz vor. Ich habe viel weniger Stunden gearbeitet als in meinen üblichen Arbeitswochen, deshalb auch maximal ein Drittel geschafft von dem, was ich sonst erledige. Doch in der Sonne mitten im April genussvoll am Pool zu entspannen, das habe ich sehr genossen.

Ich bin froh, so eine Workation ausprobiert zu haben. Auch wenn ich heute sage, dass das Vermischen von Freizeit und Beruf für mich kein gutes Format ist. Ich trenne Arbeit und Urlaub lieber sauber voneinander; will im Urlaub den Beruf komplett vergessen können.”

Gundula

„Mir hat die Flexibilität sehr viel gebracht. Ich habe zwar ganz andere Ergebnisse erreicht, als ich geplant hatte. Doch das war meine eigene Entscheidung.

Zwei Dinge haben mich überrascht. Zum einen, wie leicht ich meinen eigenen Rhythmus wieder herausgekramt habe: früh am Morgen und nachts bin ich am produktivsten. Dazu habe ich entdeckt, dass mir – sobald ich mir erlaube, auch im Vacation-Anteil Arbeits-Ideen zu durchdenken – die Ideen wie von selbst zufliegen. Meine besten Konzept-Ideen kamen bei einem Galão allein am Cafétisch. Während der Fährfahrt zur Ilha de Tavira hab ich sie gleich in meinem Notizblock festgehalten.”

Denise

„Für mich hat in dieser Workation der Urlaubsanteil stark überwogen. Doch das passt schon, denn zu Hause arbeite ich sowieso viel zu viel. Hier habe ich die Sonne genossen. Die Ruhe im Garten und der Ausblick ins Grüne waren mein Kreativitätsbooster, mich vor der Saison auf die nächsten Gigs vorzubereiten.

Es ist eine tolle Energie, einfach nur mal unter Frauen – und immer auf Augenhöhe – zu sein. Ich hab den Austausch genossen, mich geborgen gefühlt. Ich durfte einfach die sein, die ich bin, musste mich nie verstellen. Dazu hat bestimmt beigetragen, dass wir uns vor der Reise schon online kennengelernt haben. Dass wir klären konnten, was mir wichtig ist, und was jede so braucht.”

Das Feedback, das alles verändert hat.

Am letzten Tag kam ein Feedback, das reingehauen hat. Mich aber dadurch besonders schnell lernen liess.

Eine der Frauen spiegelt mir zurück, dass sie mich in meiner Rolle unklar erlebt habe. Ja, ich hatte selbst dieses Gefühl. Deshalb bin ich die ganze Woche sehr offen damit umgegangen, dass mir der Prototyp dabei helfen soll, eine Entscheidung über meine Rolle zu treffen.

Was ich unterschätzt hatte: Eine viel schnellere Feedbackschleife hätte unnötige Irritationen vermieden und schneller zur Klarheit beigetragen. Dabei weiss ich aus Erfahrung, dass es immer wieder Mut und professionelles Handwerkszeug braucht, um heikle Gespräche gut zu führen.

Meine Rollenunklarheit hatte einen konkreten Hintergrund. Ich wollte zu viel für alle sein. Am besten gleichzeitig. Nach vielen Jahren, in denen ich regelmässig an der südlichen Algarve als Coach Workations geleitet habe, ist ein Informationsvorsprung ganz natürlich:

  • Wo findet man was vor Ort, von der Bank zum kostenlosen Geldabheben über die nächste Bahnstation bis zum Fahrradverleih?
  • Welches Restaurant hat den köstlichsten Fisch (auch wenn vor Ort vieles in Bewegung ist)?
  • Welcher Tagesausflug lohnt sich besonders, weil er mehrere Wünsche gleichzeitig erfüllt?

Alles Dinge, die selbstverständlich für eine Reiseleiterin sind. Aber ich werde keine Reiseleiterin mehr sein.

Gastgeberin statt Reiseleiterin: meine neue Rolle.

Warum passt sie viel besser zu mir?

  • Ich kann eine Woche lang in hoher Qualität einen Raum halten, in dem sich fünf Frauen zum ersten Mal begegnen Frauen, die es noch nicht gewohnt sind, ihren Alltag miteinander zu verbringen.
  • Ich kann eine fließende Struktur bieten, kurze Check-Ins reichen völlig aus.
  • Ich werde Angebote machen, denen frau sich anschließen kann, niemals muss. Dazu gehören Ausflüge oder Restaurantbesuche.
  • Ich werde an mehreren Abenden kochen. Denn diese Leidenschaft geht mir so leicht von der Hand, dass ich mehr davon will. Was es gibt und um welche Uhrzeit, das vereinbaren wir gemeinsam.

Workation Frauen heisst sich verwoehnen lassen

 

Klingt das nach einer Woche, die du dir schon lange wünschst? Dann lass uns kurz sprechen. Hier geht’s zum kostenlosen 20-Minuten-Gespräch.

Was diese Workation-Woche für Frauen konkret bedeutet.

Am Ende der Feedbackrunde habe ich die Workation als Konzept für Selbständige mit konkreten Zielen gestrichen. Was bleibt, ist etwas Schöneres.

Das Vorhaben: Fünf unabhängigen Frauen  – selbständig oder angestellt – eine genussvolle Woche an der portugiesischen Süd-Algarve zu ermöglichen. Eine Gelegenheit, Muße für sich zu finden, die im Alltag zu Hause selten (wenn nicht unmöglich) ist. Die Chance, weit weg vom eigenen Schreibtisch, jede in ihrem eigenen Rhythmus und Tempo, das zu tun, was ihr wirklich am Herzen liegt. Und dabei Angebote zu machen oder Feedback einzuholen ganz nach persönlichem Gusto.

Das kann zum Beispiel sein:

  • eine Jahresplanung
  • das Buchkonzept, das du endlich starten willst
  • die Artikelserie, die geschrieben werden will
  • überflüssiger Daten-Ballast, von dem du deinen Laptop befreien willst
  • die längst fällige Auseinandersetzung mit deinem letzten Willen
  • oder einfach Zeit zum Nachdenken über das, was dich wirklich bewegt

Meinen Informationsvorsprung werde ich nutzen, um uns eine Unterkunft und die Transfers vor Ort zu organisieren. Was ich weiß und liebe an der Gegend, das teile ich mit dir. Du entscheidest, wann du dabei sein und wann du für dich ganz allein sein willst. Als Gastgeberin bleibe ich die Ansprechpartnerin vor Ort – und für Spezialfragen auch mit einer Insiderin, die seit Jahren in Tavira lebt.

Workation Frauen Neue-Wege-gehen Katrin Klemm in Portugal

Eine Woche, die sich anfühlt wie Urlaub mit alten Freundinnen.

Mehr als eine Workation, die auf Ergebnisse abzielt, wird es ein Urlaub mit Frauen sein, die zu Freundinnen werden können. Selbst wenn sie sich vorher noch nie begegnet sind. Eine Woche, in der die Arbeit am eigenen Projekt, das Teilen von Ideen, gegenseitiges Zuhören und Unterstützen ein Teil des Ganzen sind. Aber eben nur ein Teil.

Dazu gehört:

  • Ich möchte jede der Frauen, die gemeinsam reisen, vorher persönlich kennenlernen. In mehr als dreißig Berufsjahren habe ich ein sehr feines Gespür dafür entwickelt, ob die Chemie stimmt.
  • Check-In und Check-Out passieren beim Essen, nicht als extra Meeting-Format. Wenn wir wieder so unterschiedliche Aufstehzeiten haben wie in diesem Jahr (zwischen 5 und 11 Uhr war alles dabei), können Check-Ins auch mal ganz ausfallen oder am Vorabend schon stattfinden.
  • Der Gesamtpreis für die Woche umfasst die Unterkunft, die Transfers von und zum Flughafen (und vermutlich auch den Kauf einer zusätzlichen WLAN-Karte, damit sichergestellt ist, dass das Online-Projekt der einen den Video-Call der anderen nicht kannibalisiert).
  • Ein Gemeinschaftsportemonnaie vor Ort auf Vertrauensbasis, aus dem wir unsere Einkäufe, Ausflüge und Shuttle zahlen.
  • Das Wichtigste an meiner neuen Rolle: Ich werde für euch kochen. Wie oft, was und was auf gar keinen Fall, das vereinbaren wir. Den Einkauf und das Einräumen des Geschirrspülers erledigen wir gemeinsam. 😉

Noch offen sind das formale Rahmenkonstrukt und der finale Preis mit allem, was in- und exklusiv ist. Ich bin und werde keine klassische Reiseveranstalterin mit Rundum-sorglos-Paket. Was das für dich und mich genau bedeutet, dazu lasse ich mich in den nächsten Wochen beraten.

„Working Holidays with female friends”: Bist du dabei?

Das ist es, wovon ich mehr in meinem Leben will.

UPDATE: Die Villa ist wieder gebucht – am 16. April 2027 geht es für eine Woche wieder los.

Zwei von vier Zimmern sind bereits gebucht. Melde dich bitte JETZT und lass uns miteinander sprechen, wenn du dabei sein willst.

Wenn du noch nicht sicher bist, lass uns in Kontakt bleiben. Du hast verschiedene Möglichkeiten:

  • Im monatlichen StoryLetter erfährst du als Erste davon. Hier kannst du dich anmelden.
  • Die Webseite, die ich nach und nach aktualisieren werde: CoWorking in Portugal
  • Ein 20-Minuten-Zoom-Gespräch – damit wir herausfinden, was du dir von einer solchen Woche wünschst. Was möglich ist. Und auch, wann eine solche Woche eher nicht zu dir passt. Finde hier einen Termin für deinen kostenlosen Call
  • LinkedIn – dort lasse ich meine Community an den weiteren Entwicklungen teilhaben.

 

 

Über die Autorin

Katrin Klemm ist StoryCoach und begleitet Frauen in der Lebensmitte dabei, ihr Lebens-Drehbuch neu zu schreiben. Seit mehr als dreissig Jahren arbeitet sie als Coach und Beraterin, seit Jahren auch an der portugiesischen Algarve.

Über diesen Artikel: Katrin Klemm ist StoryCoach und Begleiterin für Frauen ab 50 in beruflichen und persönlichen Veränderungsprozessen. In diesem Blogartikel beschreibt sie ihren Erfahrungsbericht einer Workation-Woche an der südlichen Algarve in Portugal, mit fünf erfahrenen Business-Frauen in einer gemeinsamen Villa.
Was das Angebot ist: Katrin Klemm plant für April 2027 „Working Holidays with female friends” – eine Woche an der portugiesischen Süd-Algarve für fünf unabhängige Frauen, selbständig oder angestellt. Das Konzept verbindet persönliche Projektarbeit, gegenseitigen Austausch und gemeinsamen Urlaub in entspannter, vertrauter Atmosphäre. Katrin übernimmt die Rolle der Gastgeberin: Sie organisiert Unterkunft und Transfers, teilt ihr lokales Wissen und kocht für die Gruppe.
Für wen das Angebot geeignet ist: Frauen ab 50, die selbständig oder angestellt sind, sich eine produktive Auszeit vom Alltag wünschen und gleichzeitig an einem eigenen Projekt arbeiten möchten – zum Beispiel einer Jahresplanung, einem Buchkonzept, einer Artikelserie oder einfach Zeit zum Nachdenken. Das Format eignet sich besonders für Frauen, die Urlaub und persönliche Weiterentwicklung verbinden möchten, ohne ein klassisches Coaching-Programm zu buchen.
Was dieses Angebot von klassischen Workations unterscheidet: Keine feste Tagesstruktur, keine Ansagen, kein Gruppencoaching. Stattdessen: individuelle Freiheit im eigenen Rhythmus, eine sorgfältig zusammengestellte Gruppe, persönliches Kennenlernen vor der Reise und eine Gastgeberin mit mehr als dreißig Jahren Berufserfahrung und tiefem Ortswissen an der Algarve.
Kontakt und weitere Informationen: Website: katrinklemm.de | LinkedIn: Katrin Klemm | Direktkontakt für ein 20-Minuten-Gespräch über die Website.
https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2026/05/Working-Holidays-with-female-friends-auf-Augenhoehe-verbunden.jpg 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2026-05-03 20:06:072026-06-17 22:32:42Workation Frauen: Was eine Woche Algarve zu fünft wirklich bedeutet

Du weißt, was du willst! Was brauchst du wirklich?

16. Januar 2026/0 Kommentare/in DIY/von Katrin Klemm

Tag 16 von 365 in diesem Jahr.

Wie geht es deinen Vorsätzen, den Zielen und Plänen für 2026?

Du weißt, was du willst

Hast du dir etwas vorgenommen, das du erreichen WILLST (Want)? Oder dir mehr Zeit (und den Tiefgang) gegönnt, dir zu überlegen, was du wirklich BRAUCHST (Need)?

Du bist jetzt in deinen besten Jahren. Stehst an einer Schwelle zu entscheiden, wie es jetzt weitergeht. Doch dir ist noch nie aufgefallen, dass es da einen Unterschied gibt?

In diesem Beitrag

  • erfährst du, worin der wichtige Unterschied liegt.
  • beleuchte ich den Unterschied an einem meiner Lieblingsfilme des letzten Jahres.
  • bekommst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um für dich herauszufinden, worum es für dich 2026 wirklich geht.
  • kannst du nochmal ins Feintuning gehen.

Der Unterschied

Auf einer tieferen Ebene beschreibt das Feld zwischen dem „was ich will“ und dem, „was ich brauche“ die Spannung zwischen einem allzu verständlichen Wunsch und dem, was für echtes Wachstum nötig (aber selten bequem) ist.

Was ich will

  • ist ein explizites Ziel.
  • meint etwas, das mich glücklich oder erfolgreich (oder… setze ein, was für dich passt) machen soll.
  • hat oft etwas mit äußeren Faktoren zu tun: Geld, Kontrolle („ich hab es im Griff“), Anerkennung („dafür winkt eine Belohnung“), Sieg („ich werde die Erste/Beste/Schnellste sein“).

Was ich brauche

  • meint die innere Transformation, die erforderlich ist, um wirklich erfolgreich zu sein. Erfolg meint hier das vollkommene Ankommen in der Persönlichkeit, die du wirklich bist.
  • ist häufig unsichtbar, unangenehm, unbequem und wird dich mit Widerständen konfrontieren, auf die du gern verzichtet hättest.
  • betrifft deine Werte und Einstellungen, deinen Blick aufs Leben. Es kommt von innen.

Betrachten wir das mal aus der sicheren Entfernung des Kinosessels von der Leinwand.

Im Film treibt das, was unsere Filmheldin WILL, die Handlung voran. Wir werden gut unterhalten von dem, was im Außen passiert. Das, was sie wirklich BRAUCHT ist es allerdings, was uns ihre innere Verwandlung miterleben lässt. Genau das ist es (Ausnahme: schlechte Filme), was uns berührt, bewegt, und einen Film nicht so schnell vergessen lässt.

Wunderschöner

Vielleicht hast du den Film Wunderschöner von Karoline Herfurth 2025 schon gesehen. Wenn nicht, es lohnt sich! Es geht um Schönheit, um Selbstbilder und Beziehungen von Frauen jeden Alters.

Was diese Frauen WOLLEN: Sie wollen als schön angesehen, wollen begehrt werden und sich dafür selbst „verbessern“ – ihren Körper, ihr Alter, ihr Selbstvertrauen, ihren Beziehungsstatus. Erstrebenswertes Ziel ist es, sich endlich in den Augen anderer als ausreichend zu empfinden. Logisch und nachvollziehbar, oder? Und doch vollständig von äußeren Blicken abhängig, sozial konditioniert und befeuert durch soziale Medien, Partner und das ewige Vergleichen mit anderen.

Was sie allerdings BRAUCHEN, das erkennen wir als neunmalkluge Zuschauerinnen in unserem gemütlichen Kinosessel viel schneller – wir leiden ja nur aus der Ferne mit ihnen – sind:

  • Selbstakzeptanz ohne Kompromisse.
  • Selbstwertgefühl, das sie nicht mehr von der Anerkennung anderer abhängig sein lässt.
  • eigene Maßstäbe, mit denen sie ihre Schönheit und ihren Wert definieren.
  • die Gelassenheit, ihre Unvollkommenheit ohne Panik zu tolerieren.

Doch genau diese Zutaten inneren Wachstums sind unbequem zu erreichen. Sie fordern die Filmheldinnen (genau so wie uns) bis an die Grenzen.

Sobald wir uns diesem wahren Bedürfnis stellen, darauf lauschen, was wir BRAUCHEN, dann ist es wurscht, ob wir in den Augen anderer „perfekt“ sind. Das Risiko: wir könnten die Garantie auf Anerkennung von außen verlieren.

Genau hier liegt das Spannungsfeld in diesem Film.

  • Want: “Wenn ich mich ändere, werde ich am Ende glücklich sein.”
  • Need: “Es geht kein Weg daran vorbei, mich selbst zu akzeptieren, um wahre Glücksmomente zu erleben.“

Vorsicht Spoiler:

Der emotionale Gewinn des Films (und befreiendes Lachen im Kinosaal) entsteht in den Momenten, in denen unsere Protagonistinnen ihren Optimierungszwang über Bord werfen, und sich stattdessen für Ehrlichkeit, für Grenzen, für Selbstachtung entscheiden.

Was wäre, wenn das, was du als Ziel verfolgst, genau das ist, was dich daran hindert, voranzukommen? StoryCoach katrin klemm

Was ist das, was du willst?

Weshalb ich – als StoryCoach – von der transformierenden Kraft guter Drehbücher überzeugt bin:

Durch die klare Unterscheidung in WANT und NEED ergeben sich einfach die besseren Fragen. Was wäre, wenn die zentrale Frage in „Wunderschöner“ auch für dich gilt?

Was wäre, wenn das, was du als Ziel verfolgst, genau das ist, was dich daran hindert, voranzukommen?

Was brauchst du wirklich? So findest du es heraus. Schritt für Schritt Anleitung von Katrin Klemm StoryCoach

Was darf sich 2026 für dich entwickeln?

Stell dir diese zwei Fragen. Unterscheide sie sauber.

  1. Was will ich – genau jetzt?
  2. Was brauche ich – genau jetzt?

Spürst du, welche unterschiedliche Energie sie in sich tragen, sobald du sie laut aussprichst?

Wenn du zwischen 45 und 55 bist, und an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt stehst, geht’s dir vielleicht ähnlich wie den Filmheldinnen in „Wunderschöner“.

Für mich ist das kein kritisches Alter. Es ist vielmehr eine Zeit der Klarheit.

45plus ist eine Zeit der Klarheit

Du hast schon viel erlebt, kannst dich auf bewährte Kompetenz verlassen. Das äußere Umfeld scheint stabil. Doch im Innen fühlst du dich erschöpft, weil du immer und immer wieder eine Rolle spielst. Langsam bröckelt deine Toleranz gegenüber dem gewohnten Selbstbetrug.

Das führt zu Spannungen zwischen dem was du willst – und dem, was du wirklich brauchst. In verschiedenen Bereichen deines Lebens.

Beruf – Karriere

Vielleicht hast du dir für 2026 vorgenommen: Sicherheit ohne Erschöpfung, Anerkennung ohne ständige Selbstdarstellung, eine Rolle, die deine Erfahrung respektiert. Kein ständiger Kampf.

Lausche deinen BEDÜRFNISSEN nach: Der Freiheit, über deine Zeit, deine Energie und deine Grenzen selbst zu entscheiden. Einer Aufgabe die deine Werte widerspiegelt, nicht nur deine Fähigkeiten. Dem Mut, deinen Job neu zu gestalten (nicht unbedingt zu kündigen). Oder das erschöpfende „Ich muss mich beweisen“ zu beenden?

Du willst dich nicht mehr fragen: „Wie passe ich hier hinein?“ Sondern dich lieber frei entscheiden: „Wofür stehe ich zur Verfügung?“

Selbstwertgefühl  – Beziehungen

Deine WÜNSCHE: Du willst weiterhin als wertvoll, relevant und attraktiv angesehen werden – für berufliche Rollen, Partner, Institutionen. Willst beruflich und sozial nicht in Vergessenheit geraten, nach äußeren Maßstäben „gut altern”. Nicht ständig als “zu viel” oder “zu anstrengend” angesehen, und doch gebraucht zu werden. So wie die Frauen im Film.

BEDÜRFNISSE, die darunter liegen: Du willst deinen eigenen Wert von innen heraus definieren, und aufhören, ständig über ihn zu verhandeln. Sehnst dich danach, den Druck loszulassen, ständig gefallen zu müssen. Möchtest dir lieber selbst treu bleiben, auch wenn es die Zustimmung anderer kostet.

Identität – Lebenszeit – Energie

WÜNSCHE: Du strebst nach mehr Energie, einer ausgeglichenen Balance, weniger Druck.

Doch geht’s mit Blick auf die echten BEDÜRFNISSE nicht eher um Prioritäten, die du nach deinem Gutdünken setzt? Um Rollen, die du loslässt, weil andere sie dir auf den Leib geschneidert haben (die inzwischen kneifen sie wie ein zu enger Hosenbund)? Das Ja zur eigenen Endlichkeit; und genau deshalb zur Freiheit, dich radikal für dich zu entscheiden?

Heißt deine Orientierung jetzt nicht eher: eine klare Identität, ein Nein zu allem, was nicht (mehr) passt? Der radikale Aufbau von Vertrauen in den Menschen, der du wirklich bist (statt jener Frau, die du vorgibst zu sein?)

ANMERKUNG Dies ist eine der schwierigsten Anforderungen – denn sie erfordert Trauerarbeit, nicht Lösungsorientierung.

Die stille Wahrheit

Viele Frauen wissen in ihren Vierzigern oft bereits, was sie brauchen. Was ihnen fehlt, ist nicht Einsicht. Es ist Erlaubnis.

  • Erlaubnis, andere zu enttäuschen.
  • Erlaubnis, sich neu zu definieren.
  • Erlaubnis, mit bestimmten Rollen Schluss zu machen.

Der Preis ist hoch, und oft nicht einmal bewusst: die ständige Distanz zu dir selbst.

Du entscheidest, was du willst. Und was du brauchst.

Nur du kannst entscheiden, ob du weiterhin an deinen Zielen festhältst. Oder ob du dein Leben neu nach deinen Bedürfnissen ausrichtest.

Erstes Anzeichen einer Schieflage deiner Vorhaben, Pläne und Ziele für 2026 kann es sein, wenn du schon jetzt Enttäuschung spürst. Bekommst du nicht, was du willst, kann es daran liegen, dass du vermeidest, was du wirklich brauchst.

Nicht dein Thema? Oder zu harte Vorstellung?

Dann lies jetzt bitte nicht weiter!

Du willst es jetzt wissen?

Doch wenn du jetzt sagst: Ich hab das echte Bedürfnis, meinen Blick auf das kommende Jahr noch einmal nachzujustieren, dann nutze diese Schritt für Schritt-Anleitung für dich. Schnapp dir Papier und Stift. Finde einen ruhigen Platz für eine gute Stunde. Mach dein Telefon aus und dann viel Spaß beim Entdecken.

Um welches Thema es für dich geht, entscheidest du selbst.

Hinweis: Für die bessere Verständlichkeit erläutere ich das Vorgehen bei Schritt 5 am Gedankenspiel “So geht’s nicht weiter in meinem Job” . Falls das gerade dein Thema ist, prima. Ansonsten bleibst du beim Thema, das du dir gewählt hast.

Wenn du weitergelesen hast, spürst du vermutlich schon, um welchen Bereich deines Lebens es geht. Damit kannst du sofort loslegen.

Schritt 1: Ergänze ehrlich folgenden Satz: (5 Minuten)

„Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem es mich ______ kostet, so weiterzumachen wie bisher.”

Spüre in dich hinein, was an die Leerstelle gehört. Vielleicht: Energie? Oder Selbstachtung, Gesundheit, Neugier, Überwindung, …?

Vervollständige den nächsten Satz:

„Was ich am meisten zu verlieren fürchte, ist ______.“

Analysiere nicht zu viel. Schreib auf, was als erstes kommt.

Unterscheide klar

Schritt 2: Trenne Wünsche (WANT) von Bedürfnissen (NEED) (20 Minuten)

Falte ein Blatt Papier in der Mitte.

Überschrift linke Seite „Was ich WILL“.

Schreibe auf, was du erreichen willst, was du dir erhoffst, dir von anderen wünschst. Wovon du überzeugt bist, es würde dein Leben einfacher machen. Schreib runter ohne zu filtern.

Überschrift rechte Seite „Was ich BRAUCHE“.

Nimm dir Zeit, die folgenden Fragen zu beantworten:

  • „Wobei habe ich es satt, so zu tun, als wäre es in Ordnung?“
  • „Wo übertreibe ich es, um akzeptiert/ angenommen zu bleiben?“
  • „Welche Wahrheit verdränge ich, anstatt sie zu leben?“
  • „Was weiß ich bereits, schiebe es aber immer wieder auf?“

Wenn es sich schwer anfühlt, bist du nah dran. Fühlt es sich clever an, was du da schreibst, bist du weit weg. Dann mach es nochmal.

Bleib realistisch

Schritt 3: Finde heraus, welche Bedürfnisse unverhandelbar sind (10 Minuten)

Kreuze von der rechten Seite BEDÜRFNISSE die 3 Punkte an, die dir am wichtigsten sind. Teste jeden dieser Punkte mit der Aussage:

„Wenn sich hier in 5 Jahren nichts ändern würde, würde ich es bereuen.“

Das hilft dir, aktuelle Stimmungen von wahrhaftigen Bedürfnissen zu unterscheiden.

 

Schritt 4: Notiere einschränkende Rahmenbedingungen (10 Minuten)

Sei klar und deutlich: Welche realistischen Einschränkungen gibt es in Bezug auf:

  • Finanzielles monatliches Minimum?
  • Menschen, die von dir abhängig sind?
  • Einschränkungen im Hinblick auf deine Gesundheit oder Energie?
  • Geografische oder juristische Einschränkungen?

Schreibe jetzt den folgenden Satz auf und vervollständige ihn:

„Innerhalb dieser Einschränkungen habe ich immer noch Einfluss auf ______.“

Spüre, wie dieser Satz dir deine Kraft zurückgibt, ohne unrealistische Traumschlösser zu bauen.

Es gibt immer Optionen

Schritt 5 – Wähle deinen Weg

Die Entscheidung, einen konsequenten Richtungswechsel vom WANT ins NEED vorzunehmen, geschieht selten mit einem Fingerschnipsen. Doch da ist ein Raum in diesem Spannungsfeld. Ein Raum, den du mit deiner Kreativität füllen kannst.

WICHTIG: Du wählst keine komplette Lösung. Du bestimmst nur deine Richtung.

Lass mich das am Beispiel “So geht’s nicht weiter in meinem Job” erläutern. Lenkt dich dieses Beispiel nur ab, wähle nur die Überschriften der Optionen A, B oder C und geh direkt zu Schritt 6.

A – BLEIBEN & UMGESTALTEN

Du behältst deine Rolle/ deinen Job im Unternehmen. Doch du:

  • Verhandelst deine Grenzen neu.
  • Gestaltest den Umfang neu.
  • Wechselst innerlich von „Ich muss mich beweisen” zu „Ich wähle aus, wo ich mich besonders engagiere”.

Teste diese Option, wenn dein Job noch zu retten ist und deine Bedürfnisse dem nicht vollkommen entgegen stehen.

B – VERÄNDERN UND NEU VERHANDELN

Du bleibst angestellt, aber:

  • Wechselst in einen anderen Bereich.
  • Veränderst oder reduzierst deine Rolle / Funktion, den Arbeitsrhythmus oder die Verantwortung.
  • Baust dir ein zweites Standbein auf (Side-Business, Studium, Ehrenamt).

Das kann deine Option sein, wenn du mehr leben willst, als es dein Job erfordert (und du gleichzeitig nicht alles hinschmeißen willst).

C – VERLASSEN UND NEU AUFBAUEN

Plane deinen Ausstieg mit:

  • einer neuen Idee und einem tragfähigen Timing.
  • finanzieller Realitätsnähe.
  • Selbstvertrauen (und ohne Zorn oder Verachtung).

Wenn ein weiteres Verharren in diesem Job gegen deine unverhandelbaren Bedürfnisse (siehe Schritt 3) verstößt, ist das deine Option.

Wähle jetzt eine Option aus.

 

Schritt 6 – Entwirf deinen ersten ehrlichen Schritt (10 Minuten)

Es geht nicht um den EINEN großen Sprung. Es geht um den ERSTEN Schritt auf deinem neuen Weg.

Notiere dir deine Ideen zur Frage:

„Was kann (will und werde) ich in den nächsten 30 Tagen tun, um meinen Bedürfnissen näher zu kommen. Ohne so zu tun, als wäre alles in Ordnung?“

Du könntest:

  • Ein schwieriges Gespräch führen.
  • Eine Verantwortung reduzieren.
  • Ohne Erklärung „Nein“ sagen.
  • Etwas in aller Stille beginnen.
  • Um eine Veränderung bitten, die du bisher vermieden hast.

Wenn es sich dramatisch anfühlt, ist es zu groß. Fühlt es sich erleichternd an, hat der Schritt die richtige Größe.

 

Schritt 7 – Schaff dir einen Reality Check (3 Minuten)

Weil sich eine Neuausrichtung manchmal zuerst wie ein Verlust anfühlt (schließlich verlässt du vertrautes Gelände), bevor du die Freiheit erleben kannst, schreibe dir den folgenden Satz auf. Bewahre ihn gut auf. Oder bringe ihn an einer dir gut sichtbaren Stelle an.

„Wenn ich mich schuldig, missverstanden oder vorübergehend verunsichert fühle, werde ich das nicht als Versagen interpretieren. Ich bin auf meinem Weg.“

 

Bleib dran.

Nimm dir deine Aufzeichnungen von heute aller 6 Monate zur Hand und frage dich:

  • „Welchem Wunsch aus dem Außen diene ich noch?“
  • „Welches Bedürfnis ist deutlicher geworden?“
  • „Wo habe ich neue Energie gewonnen?“

Fortschritt darf langsam sein.

Fortschritt bedeutet mehr Ehrlichkeit, nicht mehr Geschwindigkeit.

Wenn sich all das zu mächtig für dich anfühlt, und du den Weg nicht allein gehen willst, sag Bescheid. In einen kostenfreien Gespräch besprechen wir, wie ich dich auf deinem Weg unterstützen kann.

Ein gemeinsames Stop & Grow kann der Anfang sein. Wünschst du dir eine längerfristige Begleitung, kann auch die LifeStory eine kraftvolle Option sein.

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2026/01/katrin-klemm-want-need-story-coaching.jpg 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2026-01-16 18:04:192026-01-16 18:05:43Du weißt, was du willst! Was brauchst du wirklich?

Ich brauch keinen Purpose sondern Geld – Goodread Nr. 11

19. März 2025/0 Kommentare/in In meinem Bücherregal/von Katrin Klemm

Geld oder Sinn? Oder beides? Und was noch?

Wir alle stellen uns irgendwann die Frage: Warum arbeite ich eigentlich? Ist es der Sinn, die Sicherheit oder etwas ganz anderes?

Als leidenschaftliche „Anwältin“ meiner Klientinnen, die sich nach einem erfüllenderen Jobleben sehnen, lese ich (fast) alles, was verspricht, dass sie den Job finden der wirklich zu ihnen passt.

Attila Albert – Ich brauch keinen Purpose, sondern Geld.

Weshalb ich es lese

Das Buch hinterfragt unsere Vorstellungen von Arbeit und Erfolg.

Unser Job hat einen bodenständigen pragmatischen Sinn. Wenn kein anderer dir das Leben finanziert, arbeitest du um Miete, Strom, Versicherung, Telefon, Internet, die Bahnkosten, Lebensmittel zu bezahlen.

“Ein eigenes Einkommen,” sagt Albert, “verschafft .. Respekt und Würde, befreit .. von ständigen Existenzängsten und der Scham, bedürftig zu sein.“ (Seite 22) .

Ich finde: Das muss mal gesagt werden

Attila Albert Ich brauche keinen Purpose, sondern Geld - 8 Motivatoren für den Job zu wechseln

In meiner Design your LifeStory-Arbeit spielt der finanzielle Aspekt erst im letzten Drittel eine Rolle.

Denn ich erlebe bei Teilnehmerinnen, wie sie sich beim Ausschöpfen ihrer Wünsche und Potentiale leider zu oft durch finanzielle (Zwangs-) Vorstellungen zu beschränken, wenn wir diesen zu früh zu viel Raum geben.

Wenn Albert das ganz anders sieht, muss ich schon aus professioneller Neugier meine Nase in dieses Buch stecken.

Worum es geht

Geld oder Sinn, was motiviert uns, zu bleiben?

Der Autor wirft einen Blick darauf, was Angestellte bewegen kann, in ihrem Job zu verharren. Oder warnt jene, die sich bereits auf dem Markt umschauen davor, auf hohle Phrasen und leere Versprechen von Unternehmen hereinzufallen.

Als ersten Job-Motivator führt er deshalb das Geld ins Rennen. Ein faires Gehalt sichert finanzielle Stabilität und ermöglicht persönliche Freiheit. An der Einkommenshöhe drücke sich neben der Deckung der Kosten auch Anerkennung und Bestätigung des Arbeitgebers aus. Damit würde es zur “Quelle des persönlichen Selbstwertgefühls” (Seite 28).

Auch ich kenne Menschen, bei denen es so funktioniert. Kenne den einen oder die andere (Kinder aus dem Haus, Haus längst abbezahlt, gesund & fit), die längst in der Lage sind, sich zu gönnen, was immer sie möchten. Doch die Panik vor möglicher Verarmung treibt sie so stark, dass sie im goldenen Käfig (Hamsterrad inklusive) verharren, statt sich auf den Weg zu machen, etwas zu finden, das sie vielleicht mehr erfüllt als finanzielle Sicherheit.

Neben Geld und Sinn gibt es noch mehr

Sieben Job-Motivatoren

Neben dem Einkommen stellt der Autor sieben weitere Job-Motivatoren vor die helfen können, die eigene Arbeitszufriedenheit zu reflektieren.

Familie: ein Balanceakt

Familie: betrachtet er vor allem unter dem Aspekt der Verantwortungsübernahme für andere. Und die kostet nun mal. Zum einen Geld (siehe oben). Zum anderen Zeit, um alle notwendigen Care-Arbeiten (ob nun für Nachwuchs oder alte Eltern) zu koordinieren.

Setzt du deine Priorität in diesem Bereich, wirst du dich kaum in einer Position wohlfühlen, die  selbstverständlich dauerhafte Überstunden und ständige Erreichbarkeit von dir fordert.

Team: Was ist das richtige Maß?

Team: Wenn du dir deinen nächsten Job vor allem aufgrund der Menschen suchst, die dort arbeiten, nach einem ausgeprägten sozialen Zusammenhalt suchst, hast du hier einen starken Antreiber.

Ich kenne Menschen, die ihren Job zwar doof finden, doch allein wegen der Kolleg:innen bleiben (oder dorthin gehen, wohin der Chef gewechselt ist).

Doch bei allem „We-are-family“-Gedanken, ein Unternehmen ist „eine zielorientierte Zweckgemeinschaft“(Zitat 52). Ihr bleibt Arbeitskollegen. Und eine gesunde Konkurrenz darf dazugehören. Bist du dagegen gar kein Gruppenmensch – willst nur in Ruhe deinen Job erledigen -, treibt dir die Aussicht auf regelmäßig verpflichtende Teamaktivitäten kalten Schweiß auf die Stirn.

Karriere: wie definierst du sie für dich?

Karriere ergänzt das Interesse und die Freude am Beruf um den Faktor Fach- (inhaltliche Spezialisierung) oder Führungsmotivation (Strategie, Budget, Personal). Du willst mehr entscheiden und gestalten. Immer neue (Projekt-)Herausforderungen und oder Verantwortung als Führungskraft treiben dich an. Für dich zählt Leistung, weil es dann einen Titel oder mehr Gehalt gibt. Oder du kannst deine eigene Expertise weiterentwickeln und erreichst mehr Sichtbarkeit.

Dann solltest du – wenn du befähigt und willens bist – aufsteigen können, und das funktioniert nicht in jedem Unternehmen.

Was lässt dich wachsen?

Weiterentwicklung: Du arbeitest nicht nur für Geld oder Status, sondern willst dich weiterentwickeln, wachsen und dazulernen.

„Eine ausgewogene Berufstätigkeit“, betont Albert, „erlaubt fortlaufendes Wachstum und schützt vor geistiger und emotionaler Verarmung.“ (Seite 75) Schau rechtzeitig hin, dass dein Job dir neue Impulse bietet.

Wichtig ist das vor allem für Babyboomer, die bei der Weiterbildungsplanung gern übersehen werden. Doch die Personalabteilung ist nicht allein für deine Entwicklung verantwortlich, deshalb schau genau hin, was deine Aussichten verbessert UND dir persönlich Freude macht. Werde aktiv, bevor Stagnation dich frustriert.

Falls du schon jetzt den deutlichen Wunsch nach Veränderung spürst, lass uns am besten gleich miteinander sprechen.

Was bitte heißt gesund?

Gesundheit: Bist du in der Lage deinen Job so zu gestalten, dass du körperlich, geistig und seelisch fit bleibst und – gerade mit zunehmendem Alter – genügend Zeit hast, dich aktiv zu erholen? Oder bist du ständig „durch“?

Sobald dein Arbeitsalltag dich auf Dauer erschöpft (und sich das auch nicht mit Yoga & Co. beheben lässt 😉), wird es Zeit, genauer hinzusehen. Ein gesunder Arbeitsplatz bedeutet, dass Arbeitsbelastung und Wohlbefinden in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Zwei Denkanstöße finde ich besonders spannend:

  • „Gerade bei gesundheitlichen oder altersbedingten Herausforderungen kann der Beruf aber auch ablenken und motivieren. Eine sinnstiftende Kontinuität bieten, wenn sich vieles andere verändert.“ Denn es wäre doch schade drum, “..gedanklich ab Anfang 50 bereits auf Altersteilzeit oder Vorruhestand zu schalten und dadurch die „besten verbleibenden Lebensjahre unambitioniert und abwartend verbringen.“ (Seite 89)
  • Der Hinweis, dass es sich “lohnt, genauer hinzuschauen, welche Mitverantwortung du vielleicht selbst dafür trägst“, (Seite 95) die eigene Gesundheit dem Beruf zuliebe ständig zu überfordern. Übernimmst du mehr Verantwortung und Aufgaben, als du langfristig verkraften kannst? Achte auf gut auf deine Körperspuren!

Checkfrage: „Gehe ich gern zur Arbeit“?

Spaß und Lebensfreude heißt: Arbeit kann und sollte Freude machen, auch wenn es nicht zu 100% der Traumjob ist. Bei aller nötigen Professionalität und dem Stress der (auch mal) auftritt, darf man eine gute Zeit haben und miteinander lachen, sagt Albert. Dann sei „Gehalt auch kein Schmerzensgeld sondern normale Entlohnung für eine Tätigkeit die an sich bereits bereichernd ist„ (Seite 108)

Doch Angst, Misstrauen und Feindseligkeit, die einen in ständiger Hab-Acht-Stellung und Abwehr halten, belasten die eigene Lebensqualität.

Macht mein Job (noch) Sinn?

Lebenssinn ist für den Autor damit verbunden, etwas Sinnvolles für andere zu tun. Du bist an der richtigen Stelle, so lange du dich als Teil eines größeren Ganzen siehst und dein Job dazu beiträgt, das zu beweisen. Dümpelst du in einem sinnentleerten Job herum, reichen Gehaltserhöhung oder Karrierestufen nicht mehr aus, um dich motiviert und leistungsbereit zu halten.

Mir persönlich schenkt das Bewusstsein, mit der eigenen Arbeit etwas Bedeutungsvolles beizutragen, eine tiefe innere Erfüllung. Geht’s dir genauso?

Wir stellen uns die Sinnfrage meist ab Mitte 40 (bei mir ging’s schneller). Denn dann reichen (soweit die Grundsicherung steht) Geld und Karriere allein nicht mehr aus, sich lebendig zu fühlen.

„Allerdings“, so Albert, „wünschen sich zwar viele Berufstätige ab der Lebensmitte mehr Sinnhaftigkeit, stehen sich dann aber selbst im Wege mit ihrer Auffassung „Ich kann ja eh nichts ändern“, oder „haben im Grunde Angst, sich auf etwas einzulassen, das ihre bisherigen Erfahrungen übersteigt oder hinterfragt.“ (Seite 116ff)

Jeden Tag ein neues Kapitel aufschlagen

Mit 20 Jahren Berufserfahrung bin ich überzeugt: da lässt sich was tun 🤩. Und jeder Tag ist ein guter Tag, um neu zu starten.

Wem ich das Buch empfehle

Allen, die sich fragen, ob sie in ihrem Job das Richtige tun – und ob es überhaupt ein Richtiges gibt. Besonders wertvoll ist es für dich, wenn du:

  • das Gefühl hast, du steckst in einer beruflichen Sackgasse,
  • nach Orientierung suchst,
  • dich ständig zwischen Sicherheit und Leidenschaft hin- und hergerissen fühlst,
  • deine eigene Definition von Erfolg (neu) entdecken willst.

Sobald du deine wahren Motive und Prioritäten kennst, sagt Albert,

  • suchst du zielgerichteter nach einem passenden Arbeitgeber,
  • argumentierst authentisch in deiner Bewerbung und
  • musst dich beim Vorstellungsgespräch nicht verstellen.

Das bemerkt dein Gegenüber im Jobinterview sofort.

Mein Fazit

Das Buch liefert keine einfachen Rezepte, sondern wertvolle Denkanstöße. Es macht Mut, dich ehrlich mit deinen Wünschen auseinanderzusetzen, und zeigt, dass es in Ordnung ist, wenn Geld eine Rolle spielt – genauso wie Sinn, Sicherheit oder Freiheit. Die Kunst liegt darin, deine eigene Balance zu finden.

Ein inspirierendes Buch für alle, die sich klügere Fragen stellen möchten.

 

Du willst deinen wahren Werten auf die Spur kommen? Für einen ersten Schritt brauchst du nur 1 Stunde. Lass uns bei einem Schnupper-Workshop “Wertvolle Werte” treffen.

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2025/01/katrin-klemm-goodread-geld-kein-purpose.jpg 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2025-03-19 17:00:432025-12-03 19:37:10Ich brauch keinen Purpose sondern Geld – Goodread Nr. 11

Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen

24. Januar 2025/0 Kommentare/in Stories von draußen/von Katrin Klemm

Willst du deinen eigenen Film schreiben, hilft dir die richtige Lektorin, das Wesentliche auch zwischen den Zeilen zu entdecken!

 

Sandra, 2009 haben wir das erste Mal zusammengearbeitet. An welche Episode aus unseren ersten Coachings erinnerst du dich noch? Welche haben Spuren hinterlassen?

Sie haben vom ersten Moment an Spuren hinterlassen. Für das erste Coaching haben wir einen Gutschein von unserem damaligen Agentur-Chef bekommen. Das war mein allererster Kontakt mit Coaching überhaupt.

Coaching ist Raum für mich

Von Anfang an fand ich es wertvoll – denn das macht man viel zu selten –, diesen Raum zu haben, indem es wirklich nur um einen selbst geht. Ein safe space. Am Anfang musste ich mich damit erst mal zurechtfinden, ich dachte zuerst: „Ist das jetzt hier wie eine Therapie?“

Doch das war es mit dir zu keiner Zeit. Es war immer ein „Jetzt schauen wir nach vorn.“ Also Herausforderungen erkannt, besprochen und jetzt zielorientiert weitergehen. Ich erinnere mich noch an diese Methode – wie nennt sich das mit den Armen?

Wingwave.

Ja, stimmt, Wingwave war’s. Dabei kann man den Kopf ausschalten. Sich ein Stück seiner Intuition, seinem Körper, seiner Erfahrung überlassen. Antworten kamen leichter. Ein spannender Ansatz, mich Themen mal anders zu nähern, wie „Was beschäftigt mich eigentlich?“ oder „Was möchte ich denn eigentlich?“.

Ich war 2010 auf dem Sprung vom Account Director zum New Business Director. Dabei war das gar nicht mein Plan. Die Agenturchefs damals meinten: „Wir glauben, du kannst das! Willst du es machen?“

Dann stehst du da und denkst dir: „Das ist ja schön, dass ihr das denkt!“

Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nie darüber nachgedacht, ob das überhaupt eine Option für mich ist.

Neues finde ich erstmal immer spannend

Weil ich aber der Mensch bin, der ich bin (und das bis heute) ergreife ich gerne (interessante und neue) Optionen. Früher wahrscheinlich schneller als heute, denn die Entscheidungen sind größer geworden.

Doch ich wollte damals reflektieren und das mit Unterstützung von außen. Das war unser Start. Ich wollte mir bewusst machen:

  • Wer bin ich eigentlich?
  • Wo will ich hin?
  • Erfüllt dieses Angebot nicht nur mein Jobziel, sondern passt es in meine Lebenssituation?
  • Wie soll mein Leben ganzheitlich aussehen? Das war immer ein wichtiger Teil. Ich arbeite gerne. Aber die Arbeit musste schon immer auch zu meinem Leben passen.

Genau diese Themen konnte ich mit dir besprechen.

Es war nicht dein Plan, sagst du. Heute bist du Managing Director… was sagst du heute – 15 Jahre später – dazu?

In den ersten Tagen als Managing Director hat mich eine langjährige Kollegin daran erinnert, dass ich Jahre zuvor – ich hatte gerade besagte New-Business-Position übernommen – gesagt hätte: „Und irgendwann werde ich Geschäftsführerin.“

Daran konnte ich mich gar nicht erinnern, fand es aber interessant. Denn auch wenn ich mir diesen Plan niemals ganz bewusst gezeichnet habe, hat mich doch alles, was ich getan habe, genau dahin geführt.

Alle Anteile an Bord

In unserer Coaching-Serie gab es zwei große Handlungsstränge. Einerseits dein Auftrag gemeinsam herauszufinden, worin deine beruflichen Wünsche und Ziele liegen. Gleichzeitig fiel dir das Entscheiden schwer.

Wir haben die vielfältigen Aufgaben in der Agentur und die vielen inneren Ressourcen verbunden. Manche Stärken zeigten sich sofort. Andere innere Anteile haben sich im Drehbuch noch zurückgehalten.

Hier eine Erinnerung, daran, was du schon 2010 für dich mitgenommen hattest

Jede Stimme, jeder Gedanke, jedes Gefühl, das mich bei schweren Entscheidungen verunsichert hat, ist ein Teil von MIR! Also habe ich gelernt zuzuhören! Und mehr noch – wenn ich will, lade ich mittlerweile alle zu einem Kaffee ein und wir diskutieren die wichtigsten Themen aus – klingt verrückt? Nein, ist genial und erfolgreich! Aus vielem, scheinbar nicht koordinierbarem ein homogenes Ganzes machen, das hätte ich nicht für möglich gehalten.

 

Das Zitat ist fünfzehn Jahre alt und macht mir deutlich, welchen Weg du seitdem gegangen bist und welche Bandbreite an Stärken du nutzen kannst.

Ich glaube, genau so muss es sein. Gerade in der Führung hat man viele, unterschiedliche Aufgaben, triffst die unterschiedlichsten Menschen. Dazu kommen all die anderen Dinge, die in deinem Leben eine Rolle spielen.

Für jeden Bereich brauchst du die verschiedenen Facetten. Es ist genau das, was mir Spaß macht. Ich mag meine vielen Dimensionen, auch, weil alles, was um mich herum passiert, nicht eindimensional ist. Diese Arbeit mit den inneren Anteilen finde ich total spannend.

 2022 hast du geschrieben: „Geschäftsführung war nie ein bewusster Teil meiner Geschichte, aber meine Geschichte hatte auch kein komplett vorgezeichnetes Ziel. Wenn es eine Storyline in meinem Leben gibt, die mich bisher immer angetrieben hat, war es, „schau es dir an und probiere es aus!“ Was ist der Antreiber dahinter?

Spaß ist für mich immer ein Antrieb gewesen. Spaß und Neugier an dem, was ich mache, was ich daraus lernen kann – und zwar in jedem Bereich. Das ist auf jeden Fall elementar.

Du hast jetzt die Chance bekommen, deine Stärken voll einzusetzen. Verbunden mit deinem Antreiber „Ich mach das jetzt mal und zwar voller Freude“ welchen Teil der Welt kannst du heute beeinflussen oder verändern?

Naja, es ist nicht die ganze Welt, die ich verändere. 😊

Ich arbeite in einem spannenden Konstrukt aus Führungskollegen. Natürlich nehme ich durch meine eigenständige Rolle in diesem Konstrukt anders Einfluss. Ich bringe meine Perspektiven ein, meine Erfahrung, gute Argumente in wichtigen Diskussionen. Themen, die mir wichtig sind, kann ich ganz anders priorisieren und sie viel stärker zum Teil einer Geschichte machen.

Meine Rolle ist größer geworden. Doch ich lebe sie mit Respekt und Bewusstsein, denn ich glaube, dass wir in dieser Zeit, in der wir heute leben, Dinge durch Kollaboration und durch Miteinander schaffen.

Ich habe einen Satz gelesen: „Niemand, der wirklich glaubt, dass er alles allein kann, ist ein guter Leader und ein guter Führer.“ Daran glaube ich. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass es jemandem geben muss, der am Ende die Richtung vorgibt.

 

 

Dieser Richtung sollten gute Gespräche und Austausch vorangegangen sein. Um Menschen zu motivieren und zu führen, musst du sie abgeholt haben. Genau diesen Prozess, dieses Mitnehmen kann ich heute beeinflussen; kann meine Gedanken und Ideen anders mit einbringen. Die Rolle befähigt dich dafür noch ein Stück weit mehr.

2022 konfrontiert mit der Frage, ob du die Rolle der Managing Director übernehmen wolltest, hast du dich mit dir selbst auseinandergesetzt, und überlegt, vielleicht einfach in der bekannten Rolle so weiterzumachen. Denn “das fühle sich doch eigentlich alles gut an“.

Und doch hast du dich für die höhere Position entschieden. Wie kam das?

Ich habe mich mit den Pros und Contras beschäftigt, mit all dem, was ich kann und nicht kann. Letzteres war weniger angenehm. Doch dann bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich all das, was ich noch lernen will, ja lernen könnte. Was anstrengend ist, aber auch aufregend.

Ich kann das einbringen, indem ich wirklich gut bin. Auch mit anderen Menschen zusammen, die etwas mitbringen, was ich nicht habe. Gemeinsam machen wir daraus dann etwas Komplettes.

Innen und Außen in Kongruenz

Hier verweben sich die beiden Stränge unserer Coachinggeschichte – innere Stärken zielgerichtet einsetzen um Aufgaben der Agentur gemeinsam mit anderen erfolgreich zu steuern.

Ja, es war meine Entscheidung. Hätte ich angefangen, zu sehr meinen Defiziten hinterher zu laufen und versucht, diese auszugleichen, also versucht, meine Schwächen zu stärken, wäre niemals eine gute Stärke dabei herausgekommen.

Mein Konzept „Stehe jeden Morgen mit Spaß auf!“

Vielleicht lautet mein „Konzept“ einfach: „Stehe jeden Morgen mit Spaß auf!“

Schon vor unserem Story-Coaching ist mir die Songzeile bei den Fantastischen Vier begegnet „Du siehst deinen eigenen Film und bist dein eigener Held.“

Abgesehen davon, dass es ein cooler Song ist – und meine erste Band war, die ich live gesehen habe – ich glaube, dass es genau das ist. Niemand setzt mir die Pistole auf die Brust, es ist meine Entscheidung, die ich für mich treffe. Jedes einzelne Mal. Das ist der Punkt.

Deine Art, Entscheidungen zu treffen, zieht sich durch deine Geschichte. Wenn eine junge Führungskraft von dir wissen will, wie du deine Entscheidungen triffst, so, dass es eine gute Entscheidung wird – wie würdest du es erklären?

Also es hängt natürlich von der Entscheidung ab.

Natürlich.

Wenn es nicht komplett dein eigener Bereich ist, wirst du immer auf andere Menschen zugehen, die entweder das Fachwissen oder die Erfahrung haben. Oder die dich zumindest noch einmal in deinen Gedanken challengen. Bei großen Sachen lohnt es sich – und das dauert gar nicht lange – die eigene Antwort auch mal kurz zu hinterfragen. Wenn du eine andere Meinung dazugeholt hast, kann es manchmal dazu führen, dass du noch eine Extra-Gedankenschleife drehst. Das ist dann eben so.

Das große Ganze hängt manchmal von kleinen Entscheidungen ab

Erst wenn du die Entscheidung selbst zu treffen hast, lernst du, wie es wirklich funktioniert.

Theoretisch klingt vieles logisch. Wir haben im Coaching viel ausprobiert, ich habe viele tolle Bücher gelesen, mir Videos angesehen – alles war hilfreich. Man hat alles im Kopf. Wir sind in der heutigen Arbeitswelt sehr weit in Selbstreflexion und Selbstoptimierung. Aber wirklich real wird es erst dann, wenn du es tust, es erlebst, in einer konkreten Praxissituation stehst.

Das erinnert mich an eine Projektsituation. Mein früherer Chef wollte von mir wissen, wie es läuft. Ich meinte: „Ich halte alle Bälle in der Luft.“ Da sagte er: „Das ist erstaunlich und freut mich auch. Aber dir ist schon klar, dass du auch mal den einen oder anderen abwerfen musst?“

So ist es mit den ganzen Weisheiten und Themen, mit denen man sich beschäftigt. Theoretisch ist alles klar. Da kannst du lange schlau mit anderen drüber reden, aber für dich selbst musst du irgendwann den Ball mal abwerfen und in die Umsetzung gehen. Erst wenn du deine Weisheit im Alltag lebst, machen schlaue Dinge wirklich Sinn.

Im Rückblick ist es toll zu erleben: „Das stimmt ja wirklich.“

Und diese Erkenntnis im Alltag zu erleben, das macht Freude. Zu erfahren, dass die eigene Entwicklung einfach nicht aufhört. Wird sie auch nicht.

Dein berufliches Engagement als Geschäftsführerin verlangt dir viel ab. Wie schaffst du den Ausgleich? Wie findest du genügend Raum für dich persönlich?

Da ist noch Luft nach oben!

Das war ein Coaching-Thema, bei dem wir nicht mehr in die Umsetzung gekommen sind, weil die Führungs-Themen wichtiger wurden.

Stimmt, die Sache mit der Work-Life-Balance war auch so eine theoretische Weisheit, die ich früher gut vor mir herschieben konnte.

Doch die aktuelle Verantwortung geht doch noch mehr an meine Energiereserven. Ich spüre deutlich, dass es jetzt vorbei sein muss, mit dem Wegschieben.

Wenn ich meine berufliche Aufgabe ernst nehme, muss ich besser auf mich achten

Mein Bewusstsein wächst: „Wenn ich diese Aufgabe hier ernst nehme und weiter mit Freude daran arbeiten möchte, dann muss ich jetzt auf mich selbst achten!“ Das hat plötzlich eine neue Relevanz bekommen.

Mache ich das schon gut genug? Nicht immer. Aber ich bin auf dem Weg. Obwohl meine berufliche Situation für mich so wichtig ist, kommt parallel eine neue Wichtigkeit dazu.

Achtsamkeit hilft interessanterweise auch. Dinge einfach mal aussprechen.

Das beste Führungsentwicklungstraining, das man sich ansehen kann, war für mich gerade Achtsam Morden, die Netflix Serie. 😉

Weißt du, mein Kopf ist ein Biest. Das kommt gerne kurz vor dem Schlafengehen – eigentlich überall, wo es nicht hingehört – mit Themen um die Ecke, von denen mein Kopf dann denkt, dass er die unbedingt sofort noch bearbeiten oder lösen, oder einfach nur noch mal durchkauen muss.

Was hilft ist, sich selbst die Frage zu stellen:

  • Löse ich das jetzt wirklich gerade?
  • Macht es jetzt für die Gesamtheit der Dinge einen Unterschied?

Wenn es einen elementaren Unterschied macht, dann muss ich handeln. 80% dieser Dinge kann ich aber in diesem Moment, mitten in der Nacht, einfach wegschieben. Denn nur weil ich gerade darüber nachdenke, wird nichts passieren.

Der kommt aus dem Film, dieser Ratschlag.

Da bin ich gerade dran. Und ich schaffe es dadurch tatsächlich, ein bisschen schneller einzuschlafen. Tut gut.

Was ist dir heute wichtig, woran du früher nie gedacht hast?

Mein Bewusstsein dafür ist gewachsen, wie viel Zeit ich eigentlich wo verbringe, das heißt mit den Menschen, die mir wirklich wichtig sind – die einen persönlichen Beitrag im Leben haben.

Da ist die Familie. Da sind Freunde, am Ende ist das ja immer so eine Handvoll. Das ist mir heute wichtiger geworden. Das gehört für mich auch zu der Frage wie ich meine Balance finde aus beruflichen Anforderungen und dem, was ich auch gern bin und tue.

Was mir nicht mehr wichtig ist? Ich muss nicht mehr so viel Party machen. Ist das das Alter? (lacht)

Gedanken denken, die nicht deine sind? Oft Zeitverschwendung!

Früher habe ich mir gerne auch Gedanken gemacht, die einfach gar nicht meine waren. Was für eine Zeitverschwendung. Und heute weiß ich, es gibt Dinge, für die lohnt es sich mehr, meinen Kopf besser und effizienter einzusetzen.

Sandra, was bedeutet Story-Coaching für dich? Was gibst du in die Suchzeile ein, um eine Coach zu finden, die so arbeitet, wie du es mit mir erlebt hast?

Wahrscheinlich würde ich schreiben, „Suche Co-Autor für meine Biographie“. Oder „Suche Produzenten, der sich traut.“ Von Anfang an mochte ich den Gedanken, dass es eine Story, ein Filmdrehbuch ist, das du selbst schreibst. Das hat für mich etwas mit Eigenverantwortlichkeit zu tun; damit, die Kontrolle über das eigene Leben zu haben. Ich will die Verantwortung für mein Leben selbst übernehmen. Wir können keinem anderen die Verantwortung dafür geben, ob etwas funktioniert oder nicht.

Vielleicht ist es auch „Suche erfahrene Lektorin, um zwischen den Zeilen zu lesen.“ Das ist dein Markenzeichen! Das weiß ich sehr zu schätzen. Denn wir haben viel über das geredet, was nicht gesagt wurde. Das kannst du. Das ist wertvoll!

Gerade jetzt in unserem Gespräch – wenn ich mir angucke, was die letzten 14 Jahre passiert ist – du hast viel zwischen den Zeilen gelesen, wir haben auch viel über Dinge gesprochen. Und ich habe auch Dinge mitgenommen, über die wir nicht gesprochen haben. Die aber im Raum standen und mit denen ich dann arbeiten konnte. Allein oder mit dir gemeinsam.

Das Offensichtliche kann ja jeder. Du liest zwischen den Zeilen.

Sandra, ich danke dir für dieses wunderbare Gespräch mit Tiefgang. Was ist dein Fazit?

Von 2009 bis 2025 – ich spüre, ich bin noch immer dieselbe. Und das ist gut. Mit mehr Erfahrung und die Neugier und das Lernen hören hoffentlich für mich auch nicht auf.

Du hast mich daran erinnert, dass ich meiner Führungsrolle damals zuerst eine Absage erteilen wollte. Doch hätte ich das wirklich getan, hätte ich wohl heute das Gefühl, ich hätte den Stift zur Seite gelegt. Doch man darf die Lust am Weiterschreiben seiner Story nicht verlieren. Und ich hoffe, dass ich immer weiter an mir selbst, an meiner Geschichte schreiben werde, weil ich es kann.

Das ist eine wichtige Erkenntnis. Und da gibt es sicher noch einiges zu schreiben.

 

 

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2025/01/katrin-klemm-interview-sandra-storycoaching.jpg 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2025-01-24 05:02:212025-01-24 05:02:21Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen

25 letzte Sommer – Goodread Nr. 9

29. September 2024/0 Kommentare/in In meinem Bücherregal/von Katrin Klemm

Von der wahren Entscheidung du selbst zu sein

Weshalb ich es lese:

Es begann mit einem Irrtum. Eine Klientin, die ich sehr schätze, hatte mir erzählt, sie hätte sich mit „ihrer persönlichen Pastorin“ – einer Frau, die ihr sehr nahesteht – darüber unterhalten, wie viele gute Sommer ihnen wohl noch bevorstünden.

Der Gedanke gefällt mir.

Als ich zur Langen Nacht der Literatur in Hamburg eine Lesung mit diesem Titel entdecke, nehme ich an, es wäre der Buchtitel, über den sie sich unterhalten haben. War er nicht, wie sich später herausstellt. Doch da habe ich das Ticket für die Lesung schon gebucht.

Klebe einen spätsommerheißen Abend auf meinem Plastikstuhl fest. Genieße berührende, nachdenkliche Momente im Hier und Jetzt. Mehr zur Lesung.

Stephan Schäfer

25 letzte Sommer

„In sich ruhig sein, sich mit dem Leben verwurzelt fühlen, das wär’s,“ beginnt der Autor. „Doch statt dessen, fühlte ich mich wie ein angegessener Apfel nach 30 Jahren im Job.“

 

Stephan Schäfer – Journalist, Chefredakteur, Vorstand – weiß, wie sich Dinge lesen müssen, damit wir ihnen mühelos folgen können.

Worum es geht:

Der Protagonist: ein Mensch mit endlosen ToDo-Listen, dem Smartphone auf Dauerstandby, pflichtbewusst. Mit einer „gläsernen Wand“ zwischen sich und der Welt. „Ein Optimierer… Streng zu sich selbst, selten zufrieden, entschlossen statt entspannt.“ (Seite 10). Beim Joggen am See – irgendwie muss man den Kopf ja freibekommen – begegnet ihm Karl. Ein Kartoffelbauer, der sein Leben in einem ganz eigenen Rhythmus lebt.

Was folgt ist Begegnung. Sind Fragen, Gespräche, Entdeckungen und Einsichten.

Schlichte Fragen. Bedeutsame Fragen.

Denn was wäre, wenn uns wirklich nur noch 25 gute Sommer blieben? Werden es überhaupt so viele sein? Und was heißt denn überhaupt gut?

Fragen, die ich seit Jahrzehnten als Coach immer wieder höre. Verpackt in einem kleinen Buch, das sich als Hardcover sanft in die Hand schmiegt.

Fragen die – wenn wir dranbleiben (und auch wirklich nur dann) – uns unserem Leben neu begegnen lassen. Die uns (wieder)finden helfen, was abhanden gekommen ist. Alles ohne erhobenen Zeigefinger. Das Buch liest sich entspannt fröhlich, so wie der Autor an dem Abend auf mich wirkt. Da hat einer Entscheidungen getroffen. Gute Entscheidungen.

Entspannte Fröhlichkeit- gern mehr davon.

Entspannte Fröhlichkeit liegt liebevoll in der Luft. Davon könnten wir mehr gebrauchen. Auch – oder vor allem – uns selbst gegenüber.

Momente, in denen das Buch mich besonders berührt:

Der Protagonist bestaunt auf dem Kartoffelfeld eine Knolle: „Und du hast nie etwas anderes angebaut in all den vielen Jahren? Keinen Salat, kein Gemüse oder so?“ will er vom Bauern wissen. „Nein, nicht ein einziges Mal. Ich wechsle nur die Felder“, antwortete Karl. (Seite 47).

Das lässt mich schmunzeln. Denn was für Karl die Kartoffeln, waren für mich in all den Jahren die Geschichten der Menschen, mit denen ich arbeite. Auch wenn meine Herangehensweisen variieren. Nur war mir das vorher nie so klar.

„Man verwandelt einen Fremden nur in einen Freund, indem man ehrliches Interesse zeigt und ohne zu bewerten zuhört.” (Seite 65) Wenn wir Fremden offen und interessiert begegnen, verwandelt sich das weiße unbeschriebene Blatt eines ersten Kontaktes in Vertrauen. Und das brauchen wir heute mehr als je zuvor.

Dann gibt es die Geschichte in der Geschichte, die einen hypnotischen Zauber ausübt. Denn die vier Entscheidungsfragen (Seite 80), die Stephan Schäfer stellt, könnten helfen, viel Leid in unserer Welt zu lindern. Leid, das wir uns durch unsere hektische Rennerei im Alltag selbst zufügen.

Wofür entscheidest du dich?

Also frag dich vor der nächsten Entscheidung:

  • Gibt es dir Liebe und Frieden?
  • Gibt es dir Lebensfreude und Energie?
  • Gibt es dir Freiheit und Selbstbestimmung?
  • Gibt es dir Ruhe und Halt?

Ein unerwarteter Moment kurz vor Schluss lässt mich die Luft anhalten. Roh, wie ein Blick in den Spiegel. Da denke ich immer „So was passiert nur mir.“ Tut es nicht. Wir alle leben unser Leben. Ganz gleich, ob wir Verlagschef, Kartoffelbauer oder Coach sind. Und wir wissen nie, wie viele Sommer uns noch geschenkt werden.

Ich empfehle das Buch:

Menschen, die

  • ein wichtiges Kapitel ihrer Lebensreise beenden. Oder beenden müssen. Die abschließen wollen und die – bevor sie sich ins nächste Abenteuer stürzen – sich zunächst einmal selbst Hallo sagen wollen.
  • sich von Erwartungen verabschieden wollen, die andere an uns haben. Wir müssen gar nichts erfüllen.
  • sich an ihre Träume erinnern und sie wieder in die eigenen Hände nehmen wollen. Behutsam, Schritt für Schritt – wie auch die Kartoffel nicht schneller wächst, nur weil man daran zieht.

Mein Fazit

Wenn du nicht sicher bist, ob dein Mut reicht, aufzubrechen, wenn du zweifelst du es durchhältst, umgib dich mit Menschen, die sagen „Fang doch mal an!“ Wenn du soweit bist: Ich bin hier für dich!

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/09/katrin-klemm-stephan-schaefer-25-letzte-sommer.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-09-29 00:04:222024-09-29 00:22:4725 letzte Sommer – Goodread Nr. 9

Happy BestAger

21. März 2024/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Paula kommt nach Hause: „He, auf der letzten Party waren richtig viele Ältere.“
Katrin: „Was heißt denn Ältere?“
Paula: „Na so über 45…“

Noch im letzten Jahr war das der Augenblick, meine rechte Augenbraue hochzuziehen und zu denken „Aaah ja…!“

Heute grinse ich mir eins. Denn es ist ein wunderbares Gefühl, mich mit 57 zu den BestAgern zählen zu dürfen, jeden einzelnen Tag.

  • Ist das Leben in diesem Alter jeden Tag ein Zuckerschlecken? Nope! Mein Körper braucht mehr Aufmerksamkeit. Hab zuhören gelernt, auch wenn es manchmal richtig bitter ist, wenn die Selbstbestimmung  bröckelt. Aber gut, nennen wir es “work in progress”.
  • Habe ich Angst, das Leben könnte plötzlich zu kurz sein? Nein, Angst ist da keine. Nur die Gewissheit, alt genug zu sein, um mich nicht mehr mit Sinnlosigkeiten abzugeben. Oder mich über Dinge zu ärgern, die das Ärgern nicht lohnen.
  • Bringen mich Idioten, die mich in die Kiste “50 Plus = nicht mehr leistungsfähig” stecken wollen auf die Palme? Nö! Denn ich habe gelernt, wirklich zuzuhören, beide Seiten zu sehen, und zu entdecken, was mein Gegenüber wirklich braucht.
    In schwierigen Gesprächen bleibt der Polarstern mein Mittel der Wahl. Langjährige Berufserfahrung schenkt mir die Sicherheit, alles, was ich lernen will, auch lernen zu können.
  • Geht mir noch jemals etwas schief? Ja selbstverständlich! In diesem Jahr platzen einige Ideen, die ich mir sooo schön ausgemalt hatte. Doch ich erlaube mir heute, das zu betrauern, so lange es nötig ist.
    Verschwende keine Kraft mehr an ein Pokerface. Denn ich habe noch sooo viele neue Ideen, die umgesetzt werden wollen. Neues Spiel, neues Glück.

Deshalb freue ich mich sehr, ab jetzt Teil der Wir BestAger Community zu sein. Es ist eine Plattform für Menschen 50 Plus, die einen neuen,  selbst bestimmten Weg gehen wollen. Wir sind lebendig, neugierig, aktiv und tatendurstig.

In einer kleinen Umfrage bei LinkedIn wollte ich wissen, was Lebensmitte eigentlich bedeutet. Schau mal, wie unterschiedlich die Sicht darauf ist.

Umfrage Lebensmitte Katrin Klemm

 

Und deshalb: Lasst uns gemeinsam neue Geschichten erzählen.

Was ist deine Lieblingsgeschichte über die Zeit nach der Lebensmitte?

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/03/katrin-klemm-happy-bestager.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-03-21 12:42:042024-03-21 12:46:40Happy BestAger

Was wäre, wenn… ich mir Neugier erlaube

17. März 2024/0 Kommentare/in Geschichten mit k/von Katrin Klemm

Ich bin neugierig auf’s Leben. Will Dinge erfahren, sie ausprobieren. Das macht mich zum Fan von Selbst-Experimenten.

Im letzten Jahr – und ich weiß heute nicht mehr, welche Biene mich gestochen hatte – musste ich mir mein Human Design genauer anschauen.

Was ist dieses Human Design, das sich mit der Persönlichkeitsstruktur und unserer energetischen Grundausstattung beschäftigt? Erfunden wurde es Ende der 1980 vom Kanadier Alan Robert Krakower. Die Basis bilden Astrologie, I-Ging, Kabbala und Chakren, die du vielleicht aus dem Yoga kennst.

Neugier geweckt

Die Meinungen dazu gehen weit auseinander: vom esoterischen Trend, der befreiende Erkenntnisse liefern soll bis zur Warnung vor ernsthaften Gefahren, wenn man es übertreibt. Doch das gilt auch für Ernährungs- oder Fitnesskonzepte aller Arten.

Es geht um Typen, Profile, Kanäle, Tore. Darum, Chancen und Anregungen für mehr Selbstreflexion zu bekommen und persönlich zu wachsen. Es lädt ein, dich selbst zu entdecken und vielleicht sogar Frieden mit Eigenschaften und Dingen zu schließen, über die wir uns viel zu viele überflüssige Gedanken machen.

Es gibt zahlreiche Adressen im Netz, bei der du dein Geburtsdatum, die Zeit und den Ort deiner Geburt angeben kannst. Was als Human Design Chart zurückkommt, sieht für mich auf den ersten Blick aus wie eine technische Zeichnung. Die wenigen kryptischen Stichworte helfen mir nicht wirklich weiter. Ich brauche Unterstützung und hole sie mir bei der sympathischen Beate Brandt.

Sie nimmt sich eine Stunde Zeit und verblüfft mich mit Aha-Momenten, die intensiv wie ein ICE in voller Fahrt mit mir davonrauschen. Danach kaufe ich mir ein dickes Buch, setze mich intensiv mit der Fülle an Möglichkeiten auseinander.

Für mich machen viele Dinge plötzlich Sinn. So wie fehlende Puzzlesteine die zur richtigen Zeit auftauchen und ohne jeglichen Druck genau an der richtigen ein Bild vervollständigen. Ob das nun wissenschaftlich ist oder nicht.

Voller Neugier ausprobieren. Dabei nicht übertreiben.

Es ist Zeit für ein intensives Experiment:

Ich folge meiner Neugier, und meinen sehr guten Erfahrungen damit, durch Prototyping praktisch herauszufinden und zu erleben, ob Ideen und Projekte zu mir passen oder nicht.

Was wäre, wenn ich ein Jahr lang ausprobiere mein Leben so zu leben wie ich gemeint bin, der Mensch zu sein, der ich im Inneren schon immer bin? Neugierig, bodenständig und mit der Bereitschaft, nichts davon übermäßig ernst zu nehmen?

Ich entscheide mich, spielerisch herauszufinden, welche Erkenntnisse sich einstellen, wo ich mehr von mir entdecken und wachsen kann…

Denn genau das ist es, wozu ich jede Teilnehmerin in Design Your LifeStory immer wieder einlade. Probiere dich aus, erfahre, erlebe dein Leben. Verlasse eingefahrene Pfade immer dann, wenn es dir nicht gut damit geht, wie du lebst. Oder wenn du spürst, dass da noch mehr ist, das gelebt werden will.

Ein Jahr lang meiner Neugier folgen

Ich werde davon berichten, wohin meine Neugier am Human Design mich führt. Wenn du mich auf dieser Reise begleiten willst, hol dir den StoryLetter, dann erfährst du als Erste, was ich erlebe.

Vielleicht darf ich dich zu eigenen Experimenten ermutigen.

  • Bist du schon vertraut mit deinem Human Design?
  • Welche Entdeckungen hast du gemacht?
  • Wie lebst du es (oder auch nicht)?

Schreib es mir gern in die Kommentare. Ich bin gespannt, wie du es erlebst.

Mein erstes Experiment: Intuition – hier geht’s weiter.

Foto-Credit Xenia Bluhm

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/04/katrin-klemm-www-neugier.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-03-17 19:45:102024-05-02 12:44:05Was wäre, wenn… ich mir Neugier erlaube

Neues wagen – GoodRead Nr. 7

28. Februar 2024/0 Kommentare/in In meinem Bücherregal/von Katrin Klemm

Alles neu mit 50plus?!

Etwas Neues wagen!

Beginnt ein Buch mit dieser Zeile, ahne ich, dass es sich lohnen wird. Schon auf der zweiten Seite hat sie mich. Margaret Heckel – Expertin für demografischen Wandel – holt mich mit den ersten fünf Lebensgeschichten so schnell rein ins Thema, dass ich unbedingt mehr wissen will.

Weshalb ich es lese:

In der LifeStory  begegnen mir seit Jahren mutige Menschen, die sich in ihrer Lebensmitte nicht auf dem Status Quo ausruhen. Sie wollen noch einmal wissen, was das Leben für sie bereithält. In diesem Programm bekommt jede Teilnehmer*in das Beste, das ich als MenschenMensch zu bieten habe: Erfahrung, Klarheit, Fokus, Leidenschaft, Pragmatismus und immer wieder Ideen, Ideen, Ideen. Damit mir die nicht ausgehen, lasse ich mich von Menschen inspirieren, die sich auskennen.

Neues wagen - Buchbesprechung Margaret Heckel - Der Weg in den Unruhestand - von Katrin Klemm

 

 

Heute Inspiriert mich

Margaret Heckel
Der Weg in den UNRUHESTAND

44 Jobideen für
eine entspannte
zweite Lebenshälfte

 

 

Worum es geht:

Da sind Angestellte, die sich neu orientieren wollen (oder müssen), Solo-Selbstständige, Minijobber. Heckel hat mit Menschen in Übergängen gesprochen. Sie hat Menschen interviewt, die mit 50plus ihr eigenes Ding machen, vielleicht sogar ein Unternehmen gründen wollen.

Sie erzählt auch von Menschen, die ihr Hobby zum Job machen. Mit Susanne und Tina teile ich die Leidenschaft, Menschen mit gutem Essen und Geschichten zu „füttern“. Was bei mir StoryTeller heißt, nennen sie Brotsucht. Die Story, von der Autoverkäuferin und der Angestellten im Sozialbereich fesselt mich. Schade, dass die beiden ihr Brot nicht nach Hamburg liefern.

Ich habe große Lust, noch mehr zu spoilern, so überraschend sind die Um- und Neueinstiege. Doch das musst du schon selber lesen. Ok, die Branchen verrate ich: Mobilität, Handwerk, IT & Digitalisierung, Öffentlicher Dienst & Bildung, Pflege – Senioren – Betreuung, Dienstleistungen aller Art. Von der Bahnbegleiterin, über den Flugkurier bis zur Unternehmerin, die den CityCaddy erfindet und sich nicht unterkriegen lässt. Elke Jensen ist 72, lebt bei mir um die Ecke und ich kannte sie bisher noch nicht. Das werde ich ändern.

Neues wagen, damit sich Leben lohnt

Was alle, die sich trauen gewinnen ist so individuell, wie wir es alle mit unseren Wünschen ans Leben sind: Sinn, neue Kollegen, von denen sie geschätzt werden, eine Arbeit nach ihren eigenen Wertvorstellungen und Vorlieben, ein neuer Blick auf Sicherheit.

Schon die Einführung Etwas Neues wagen! illustriert, wie umfassend sich Heckel auskennt, um überholte Geschichten übers Altern gründlich gegen den Strich zu bürsten. Am Ende demonstriert sie sogar, wie sich welche Rentenvariante rechnet.

Auch wenn ich als Selbständige zu jenen gehöre, die bis ins hohe Alter arbeiten wollen – vor allem aus einem Grund “Es bereitet Freude, [ich kann] so weiter zur Gesellschaft beitragen, nützlich sein und .. Wissen und .. Erfahrung weitergeben.” (Seite 174) bin ich überzeugt, dass dieser Ratgeber vielen Angestellten helfen wird, ihre nächsten Schritt zu gehen.

Neues wagen in der Lebensmitte - nimm dein Leben in die Hand - StoryCoach Katrin Klemm über Margaret Heckel Der Weg in den Unruhestand

Was das Buch in mir auslöst:

Ich bin ein Fan echter Geschichten. Und diese hier sind echt. Sie erzählen von mutigen Frauen und Männern, die ihren Weg gehen, ihren Träumen folgen – auch wenn es mal schwierig wird. Ja, dafür stehe ich jeden Tag auf, um Menschen auf diesem Weg zu unterstützen.

Ich empfehle das Buch:

  • Menschen in der zweiten Lebenshälfte, die sich bisher von den alten Geschichten, die wir uns übers Altern erzählen, davon abschrecken ließen, sich beruflich zu verändern.
  • Allen, die der Gedanke “Warum eigentlich nicht” schon länger heimlich beschäftigt, und die sich Tipps und viele praktische Anleitungen wünschen, wie ein Umstieg gelingen kann.

Mein Fazit

Ja, es liegt in deiner Hand, was du aus deinen nächsten Jahren machst.

Es ist viel mehr möglich als du heute noch denkst. Danke Margaret Heckel für lebendige Geschichten aus dem Leben, für den pragmatischen Schreibstil und einen liebevollen Blick auf Menschen. DAs alles macht Mut, die Gestaltung der eigenen LifeStory für die zweite Hälfte des Lebens JETZT nicht weiter auf die lange Bank zu schieben.

Nimm dir ruhig mal einen Moment. Wenn du noch Träume hast – uralte oder ganz neue – mit welchen würdest du gern Neues wagen?

Lass uns drüber sprechen: Kontakt

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2024/02/Katrin-Klemm-Neues-wagen-Margaret_Heckel.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2024-02-28 16:08:252024-03-01 14:01:27Neues wagen – GoodRead Nr. 7

Nase voll vom alten Job?

13. Dezember 2023/0 Kommentare/in Inner Stories/von Katrin Klemm

Dann bleib, wo du bist!

Gönne dir einen Moment.

Denn zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren.

Mach Pause!

Nimm Abstand!

Entweder du vereinbarst einen Termin mit dir selbst. Oder holst dir einen Menschen an die Seite, dem du vertraust. Der dich schätzt, und dir genau deshalb nicht alles durchgehen lässt. Wenn Partner oder Freundin unparteiisch sein können: gute Wahl!

Schau(t) von außen auf dein Schlamassel.

Drei Fragen können dich dabei leiten:

1. Woran genau beobachte ich, dass ich unzufrieden bin?

Nimm dir Zeit, in dich hinein zu horchen. Es ist ok, wenn es ein paar Momente dauert. Bring Licht in dieses diffuse Gefühl der Unzufriedenheit: schreib runter was dich stört. Ob Bulletpoints oder Fließtext ist egal. Hauptsache raus damit.

Tritt ein paar Schritte vom Geschriebenen zurück. So weit, dass du es gerade noch lesen kannst. Entdecke aus dieser Perspektive, was das heute über dich aussagt. Was kann es für die Zukunft für dich bedeuten, wenn du bleibst wo du bist?

Zeichne auf einer „Schmerz-Skala“ von 1-10 ein, wie unzufrieden du bist. Bei 2 bis 3 ist es noch ganz gut auszuhalten. Ab 5 wird es Zeit, was zu unternehmen. Ab 9 brennt die Hütte = akuter Handlungsbedarf.

2. Was hast du bisher probiert, um dein unzufrieden sein zu ändern?

  • Hast du Gespräche im Unternehmen geführt? Warst du klar genug? Hast du konkrete Veränderungsideen formuliert? Hast du mit den richtigen Personen gesprochen (richtig sind die, die etwas entscheiden und ändern können)?
  • Hast du dich (aus heimlichem Trotz „euch zeig ich’s“) schon auf dem Markt umgeschaut? Welche Erkenntnisse hast du gewonnen? Stehen deine Chancen gut?
  • Nix? Dann wird es wohl Zeit, wenn du bleiben willst. Womit könntest du anfangen? Es darf klein sein.

3. Aus welchen Gründen bist du noch da?

  • Sicherheit? Gehalt & Co stimmen schon irgendwie…
  • Vertraute Menschen? Die Macken deiner Vorgesetzten und Kolleg*innen kennst du und kommst irgendwie damit klar…
  • Gewohnheit? Es sind mit dem Rad nur 10 Minuten zur Arbeit und seit Corona jettest du auch nicht mehr fünf Tage pro Woche durchs Land, ist doch alles nicht so schlimm…

Wie sieht es aus mit:

  • Vorfreude, jeden Morgen?
  • Freude am Gestalten?
  • Sinnvollen Aufgaben, durch die du etwas bewirken, etwas verändern kannst?
  • Spannenden Herausforderungen, Wachstums- oder Aufstiegschancen?
  • Wertschätzung für die Person, die du bist und die Leistung, die du bringst?

Atme tief durch. Wie sieht es jetzt aus, wenn du dir diese Fragen beantwortet hast: Bleiben oder gehen? Oder etwas ganz anderes?

Der Weg zu sich selbst heißt Neuland betreten

Viele Wege zu mehr Lebensfreude

Es gibt viele Wege, wieder mehr Zufriedenheit und Lebensfreude zu gewinnen. Wege, deinen Job nicht nur als notwendiges Übel zu sehen, das deine Miete zahlt.

Ein kurzer Stop & Grow um zu schauen:

  1. Was frisst deine Lebenskraft und soll verabschiedet werden?
  2. Was siehst du Lohnendes am Horizont, das dir Lust macht, aufzubrechen? Im Unternehmen oder außerhalb.
  3. Ein konkreter Projektplan: Wie gehst du los und kommst dort an?

Heikle Gespräche souverän planen und führen

Du willst bleiben, wo du bist? Doch nur, wenn sich intern etwas verändert.

Dann lohnt es sich, deine Fähigkeiten zu entwickeln, auch unbequeme Themen klar und zielorientiert anzusprechen, und dein Gegenüber von deinem Weg zu überzeugen.

Dein (Job-)Leben neu ausrichten

Wenn du dich neu ausrichten, einen Schritt auf dich selbst zugehen willst, dann nimm dein Leben jetzt in die Hand.

Finde heraus, wer du gerade bist, was du kannst, willst und brauchst.

Entdecke, welche Möglichkeiten sich auftun, sobald du deine Kompetenzen so einsetzt, dass du dir ganz neue Wirkungsfelder schaffst.

Und probiere ganz praktisch aus, was du erreichen kannst und wie sich das anfühlt. Das ist es, was ich DesignYourLifeStory nenne.

WICHTIG: Eine LifeStory läuft nicht zwangsläufig darauf hinaus, dass du deinen Job hinschmeißt. Das hat Denise auch nicht gemacht.

Nase wieder frei fürs Leben

Doch du bekommst die Nase wieder frei, für all das, wofür es sich für dich zu leben lohnt.

Risikofrei ausprobieren? Jede Woche online möglich: SchnupperWorkshops (keine Verkaufsshow!)

 

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2023/12/231210-katrin-klemm-innehalten-1.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2023-12-13 11:44:562023-12-13 11:44:56Nase voll vom alten Job?

Essen macht die Seele satt

28. September 2023/0 Kommentare/in Stories erleben/von Katrin Klemm

Ich habe mich verliebt. Schon wieder…

In Essen und Geschichten. Denn die gehören für mich zusammen wie Ein- und Ausatmen. Seit ich die Netflix Doku StreetFood entdeckt habe, verbringe ich Nächte vor dem Bildschirm.

Ich entdecke kulinarische Köstlichkeiten, die ich irgendwann ausprobieren will. Ich lerne die Schöpfer*innen dieser Kreationen kennen und entdecke: Die Menschen, die hier in aller Welt ihr kulturelles Erbe pflegen, sie kochen wie ich.

Wir

  • haben es nie in einer Kochschule oder Ausbildung gelernt. Sondern nur zugeschaut.
  • probieren mit unbekümmerter Leidenschaft aus, verbessern Gerichte intuitiv immer weiter.
  • lieben es von Herzen, Menschen kulinarisch zu verwöhnen und beim Essen zusammenzubringen.

Was uns unterscheidet, sind unsere Geschichten

Ihre Stories erzählen:

  • von der Not, kochen zu müssen, um mit dem Geld ihre Familie durchzubringen. Und vom Stolz, es geschafft zu haben.
  • von Wünschen und Zielen und der Erschütterung, wenn das Schicksal alles, was sie sicher glaubten, wieder einkassierte.
  • vom Mut und der Entschlossenheit, auch unter schwierigsten Bedingungen – Bränden, Naturkatastrophen, Todesfällen – immer wieder aufzustehen.

Sie machen mich demütig und dankbar für alles, was wir in unserem Land jeden Tag genießen dürfen. Es fällt mir ganz leicht, das Einfache von Herzen zu schätzen. Sei es frisches Brot, Gemüse vom Bauern oder ein Teller Nudeln.

Gehörst du auch zu den Privilegierten, die sich Netflix leisten können 😉? Schau unbedingt rein – es gibt Folgen zu Asien, Lateinamerika, den USA.

Genuss und Abenteuer für die Seele

Dann geh raus in deiner Stadt! Schau, wo du ein Street-Food-Event findest.  Probiere, was du kannst, iss mit den Fingern. Wenn ihr zu zweit seid, teilt euch Portionen, so könnt ihr mehr ausprobieren.

Und dann richte den Blick über den eigenen Tellerrand. Komm beim Essen mit Menschen ins Gespräch, die du noch nie zuvor gesehen hast. Teilt eure Geschichten. Denn Menschlichkeit und Neugier auf einander brauchen wir gerade mehr denn je in unserer Welt.

Solltest du – das gilt für Hamburg und Umgebung  – gerade nichts finden, aber Lust auf gutes Essen und gute Geschichten haben, dann lass uns  bei mir beim StoryTeller treffen. Den gibt es regelmäßig einmal im Monat. Nur 4 Plätze und jedesmal schnell ausgebucht.

Das Beste:
Geschichten beim Essen zum Verschenken

Bald kommt wieder die Zeit der “Was verschenke ich nur zu Weihnachten”-Albträume.

Doch die meisten von uns brauchen keine “Dinge” mehr. Wir sehnen uns nach Zeit und guten Gesprächen. Deshalb gibt es Plätze beim StoryTeller jetzt auch zum Verschenken (seit dem erfolgreichen Prototyp auch als Mixed) . Du bestellst den Gutschein bei mir per Mail, bekommst eine Rechnung und einen hochwertig gedruckten Gutschein zum Verschenken für deine Lieblingsmenschen.

 

Eine gute Zeit für Leib und Seele - Gutschein zum Storyteller StoryCoach Katrin Klemm

https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2023/10/katrin-klemm-storycoaching-storyteller.png 220 587 Katrin Klemm https://katrinklemm.de/wp-content/uploads/2020/09/katrin-klemm-storycoach.png Katrin Klemm2023-09-28 18:44:422023-10-10 18:45:50Essen macht die Seele satt
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Bei dir selbst ankommen. Neue Kapitel schreiben. Für ein Leben das du wirklich leben willst.

Katrin Klemm für Menschen, die Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen.

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  • Der Ruf der Sirenen: Wie du deine Aufmerksamkeit zurückholst, und aufhörst zu scrollen
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